• Was! Für! Ein! Spannender! Tag! #12von12

    Wir sind in Neuss, unserer alten und baldigen Heimat. In Sachsen sind Ferien und so haben wir Zeit den Kindern Ihre neue Umgebung zu zeigen. Gestern hatten wir uns schon mal ein paar Termine in weiterführenden Schulen, waren an der alten Wohnung, haben alte Nachbarn getroffen und Erinnerungen hochgeholt. Es ist sehr cool nach fast 10 Jahren zurückzukehren.

    Heute macht die TT schon mal einen Probetag an Ihrer Favoritenschule. So begann mein Tag also mit der Fahrt von der Ferienwohnung in die eventuell zukünftige Schule. Da habe ich leider noch nicht über Fotos nachgedacht. 😉

    Auf dem Rückweg habe ich Brötchen geholt und dann also erstmal mit dem Rest der Familie gefrühstückt und anschließend schnell noch die aktuellen Mails abgerufen.

    Dann ging es auch schon zum ersten Termin. Eine Baugesellschaft die uns eines Ihres Objekte gezeigt hat, das aber so gar nicht unseren Vorstellungen entsprach.

    Zurück in der Ferienwohnung haben wir die zwei restlichen Kids eingesammelt um Ihnen die Innenstadt zu zeigen.

    Den Hafen mit dem chicken Mix aus alt und neu.

    Das Münster.

    Die Karnevalshochsaison sieht man hier im Rheinland natürlich an jeder Ecke.

    Den Rest der Stadtmauer liebe ich schon immer.

    Genauso wie die schönen Stadthäuser die mich an meine eigentliche Heimatstadt Münster erinnern.

    Nachdem wir die TT wieder eingesammelt und die Kids wieder in der Wohnung abgekippt hatten, waren der GG und ich nochmal auf einem Haustermin. Auf dem Rückweg haben wir schnell Donuts besorgt und Käffchen gemacht.

    Und weil die Sonne so schön schien als ich mit den Donuts zur Wohnung gelaufen bin …

    … waren wir noch ein bisschen Kinder lüften und an der Erft spazieren.

    Haben Rehe & Hirsche im Gehege gefunden.

    Und eine eventuelle Grundschule für die Jüngste von außen angeschaut.

    So, und das waren die 12 von 12 aus Februar 2020. Weitere gibt es hier.


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  • Wenn der Notarzt Dich sprachlos macht …

    Wenn der Notarzt Dich sprachlos macht …

    Letzte Woche Freitag! Anruf aus der Schule: „Frau Leithe, Ihre Tochter ist umgekippt, der Notarzt ist unterwegs, können sie bitte schnell kommen?“

    Natürlich!

    Während ich, jede Ampel und den vor mir her schleichenden Opa verfluchend, in die Schule rase, sage ich mir mein Lieblingsmantra: „Alles ist gut!“

    Gedanken wie „Warum kippt die denn einfach um?“, „Ob sie immernoch bewusstlos ist?“, „Dir wird doch nicht K… haben?“ (ich mag es nicht ausschreiben, ich wage es ja nicht mal zuendezudenken geschweige denn auszusprechen, aber der Gedanke war halt kurz da.)

    „ALLES IST GUT!“

    Als ich vor der Schule auf den Parkplatz gegenüber einbiege, sehe ich zwei Schülerinnen halb auf der Straße stehen um den Krankenwagen einzuweisen.

    „ALLES IST GUT!“

    Ich frage die zwei ob ich etwa vor dem Krankenwagen da bin. -> Ja!
    Wo ist sie denn? -> Das zeigen Ihnen die zwei da hinten!

    „ALLES IST GUT!“

    Zwei weitere Schülerinnen stehen am Eingang in die Schule. Ich rase hin.
    Ich: „Wo ist meine Tochter denn?“
    Schülerin: „Sie liegt im Bioraum, ich zeig es Ihnen.“
    Ich: „Ist sie bei Bewusstsein?“
    Schülerin: „Es war mitten in meinem Vortrag, sie ist einfach umgekippt, Herr U. hat sie zum Glück aufgefangen…“
    Ich: „IST! SIE! BEI! BEWUSSTSEIN?“

    Zum Glück kommen wir gerade an, mein Kind liegt in stabiler Seitenlage vor der Tafel auf dem Boden und hat die Augen auf. Sie ist leichenblass, ihr ist tot schlecht und sie mag nicht reden oder angefasst werden. Der Lehrer erzählt mir sie wäre nur kurz weg gewesen und seit dem lieber liegengeblieben. Ich sehe mich um. Außer uns sind noch 4 Schülerinnen anwesend die alle mitleidend gucken. Im Hintergrund hören wir das Martinshorn und warten. Mein Blick wandert zur Tafel und ich lache auf. Eine Seite des Vortrags leuchtet noch vor sich hin und verkündet ´die Beschaffenheit von Bodenbakterien´. „Nah, davon haste dich ja wohl gleich selbst überzeugen wollen!“ witzel ich vor mich hin als der Krankenwagen eintrifft.

    Die Sanis kommen mit Ihren schicken Riesenrucksäcken, packen ein Messgerät aus, verkabeln mein Kind und kontrollieren Puls und Blutdruck. Beides schwach aber vorhanden. Der Bauch wird abgetastet, sie wird ausgefragt und bei der Frage: „Hat denn schon Jemand die Eltern informiert?“ stelle ich mich als Mutter vor.

    Rettungsassistent: „Hat sie irgendwelche Allergien?“

    Ich: „Allergien nicht, aber eine Histaminintoleranz!“

    Rettungsassistent (oder Notarzt, da bin ich mir nicht mehr so sicher): „Bitte was? Das geht doch gar nicht! Gegen Histamin kann man nicht intolerant sein. Das ist ein körpereigener Stoff!“

    Ich: „Ja ist es, und wenn wir zuviel davon zu uns nehmen oder im Körper freisetzen kommt das nicht sooo gut! Allerdings ist sie deshalb noch nie umgekippt und hat auch noch nichts falsches gegessen!“ Das war natürlich nach Ankunft meine erste Frage an sie gewesen.

    Rettungsassistent: „Das hab ich ja noch nie gehört!“

    Es ist unfassbar. Ein ausgebildeter Rettungsassistent (ich habe grad nachgesehen, die machen eine dreijährige Ausbildung) hat noch nie davon gehört! Ich bin sprachlos.

    Obwohl

    … selbst Ärzte nehmen das nicht wirklich ernst. Bei einer OP-Besprechung hieß es nur, ja ja, ich guck mal nach.
    Dabei kann es bei einer Falschbehandlung echt ernst werden.

    Meine letzte schlimme Erfahrung in diese Richtung habe ich beim Kaiserschnitt des letzten Kindes gemacht. Seinerzeit wusste ich noch nichts von meiner Intoleranz. Ich wusste nur, dass mir von dem Narkosemittel immer schlecht wurde, also gab man mir nach der Spinalanästhesie (die, wie ich heute weiß, Histamin freisetzt, was mein Körper nicht ausstehen kann) einfach direkt mal Sauerstoff über eine Maske auf Mund und Nase. Irgendwas stimmte aber mit der Maske nicht und ich zog sie wieder weg. Einer drückte sie mir wieder auf den Mund und zog das Gummi fester, ich zog sie wieder weg weil ich keine Luft bekam.
    „Das glauben sie nur, sie müssen ganz normal weiteratmen!“
    Witzkringel! *böserblick*
    Das spielten wir noch zwei oder drei mal bis Jemand bemerkte: „Ups, der Schlauch ist ab. Sie atmen Ihr Kohlendioxid die ganze Zeit wieder ein.“ Da war es aber schon zu spät, mein Kreislauf sackte weg, und ich auch. Man gab mir Adrenalin. Das machte alles aber nur noch viel schlimmer, denn Adrenalin führt zu Herzrasen und Unruhe also Stress und was macht der Körper … er schüttet noch mehr Histamin aus. Der GG flog raus aus dem OP und ich bekam so lange andere Mittel bis mein Kreislauf stabilisiert war.

    Bisher dachte ich ja immer, ich (und auch unsere ebenfalls betroffene Tochter) sollte unbedingt einen Zettel bei mir haben, dass ich unter dieser Intoleranz auf Histamin leide, aber wenn das eh keiner kennt ….

    Wenn man ´Histaminunverträglichkeit´ googelt, kommen 68.900 Ergebnisse und bei ´Histaminintoleranz` sogar 973.000 Vorschläge. Die ersten sind Anzeigen. Das heißt die Werbeindustrie hat das als Schlagwort auch schon für sich entdeckt. Lieferanten von Tiefkühlkost und Supermarktketten und Allergieratgeber schreiben Empfehlungen wie man sich mit HIT (was übrigens keine Allergie sondern eine Intoleranz ist) ernähren soll. DIE kennen das, aber unser Rettungsassi leider nicht. 🙁

    Ich werde uns also mal lieber eine ganze Gebrauchsanleitung machen. Was sie uns geben dürfen und was nicht.

    Meiner Tochter geht es übrigens gut. Sie ist nicht mit ins Krankenhaus gefahren, streng genommen hätten sie sie mitnehmen müssen, und auch eine Infusion habe ich abgelehnt. Ich hab sie mit nach Hause genommen, denn nach dem aufsetzen und einigen Minuten ging es ihr wieder ganz gut.

    Ursache unbekannt, bei 16 Jährigen Teenagern aber nicht ungewöhnlich.


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  • Weihnachten? Wo? #12von12 im Dezember 2019

    Weihnachten? Wo? #12von12 im Dezember 2019

    Es ist still auf dem Blog, ich weiß! Aber das hat gute Gründe. Weihnachtsstress ist es nicht. 😉 Wir sind über die Tage nämlich im Skiurlaub und ich muss nur Geschenke vorbereiten. Das geht gut.

    Nein, es gibt Neuigkeiten! 🙂 Wir ziehen zurück nach NRW. Und Haussuche ist ein Vollzeitjob, den ich hier nun auch noch so ganz nebenbei erledigen darf. Macht aber auch voll Spaß!

    Nun aber zu den 12 Fotos am 12. des Monats.

    Der Tag begann wie immer mit Frühstück. An das Foto hab ich erst gedacht als der Tisch schon abgeräumt war. *kicher*

    Während ich das Foto machte wurde mir klar, dass der GG mit Sicherheit mit seinem Auto losfahren will. Das war aber vollgepackt mit Sachen die ich für die morgendliche Weihnachtsfeier in die Schule des Spanienkindes bringen wollte. Also kurzer Anruf und Schlüsseltausch.

    Aus der Spülmaschine habe ich dann schnell unsere Reagenzgläschen und Erlenmeyerkolben und sonstiges Laborgedöns geholt und bruchsicher verpackt. Das ist immer unsere Partydeko für die Cocktail-Giftküche und wir leihen die der Klasse für den Weihnachsmarkt.

    Und der Schreibtisch schreit auch schon ganz laut. Also auf gehts zur Immobiliensuche und überarbeiten der Website. Ich hab wieder mehr gute Ideen als Zeit. Alles wie immer.

    Nach einer Stunde konzentriertem Arbeiten fiel mit ein, dass der Hausarzt noch ein paar Bluttest-Ergebnisse für uns hat. Also schnell rüber und abholen. Ist zum Glück nur eine Straßenecke weiter.

    Wieder Zuhause hat die TT, die total erkältet auf dem Sofa vor sich hin leidet, Hunger. Als Gute Mutter bringe ich Ihr selbstverständlich ein zweites Frühstück. 🙂

    Nach dem Mittagessen fahre ich schnell in die Schule und liefere die eingekauften Getränke, Laborgläser und sonstiges Zubehör aus.

    Die Kisten mit dem Zeug für die Weihnachtskarten platziere ich mitten auf den Küchentisch. Die MÜSSEN heute endlich fertig werden.

    Bevor ich in den Hort fahre um den Sonnenschein und die beiden Nachbarjungs abzuholen gönne ich mir noch einen Kaffee in aller Ruhe. Heute musste als Beilage der Schoko-Weihnachtsmann vom Nikolaus dran glauben.

    Die Jungs werden wir alle echt vermissen. Der Sonnenschein und die Söhne der Nachbarn sind schon eine ganz besondere Kombo.

    Nach dem Abendbrot habe ich für Morgen noch schnell ein paar gebrannte Mandeln vorbereitet. Die trocknen nun über Nacht und schmecken besser als alles was wir bisher auf den Weihnachtsmärkten dieser Welt probiert haben. Und wir haben EINIGE kennengelernt.
    Die gibt es morgen Abend zur Einstimmung auf das dritte Adventswochenende. Hier muss langsam mal Weihnachtsstimmung aufkommen!

    Die Weihnachtskarten haben wir den gesamten Nachmittag fertig gebastelt. Das Beschriften der Umschläge wird nun mein heutiges abendfüllendes Programm.

    So, das waren sie wieder! Die Einblicke ins Privatleben. *zwinker*

    Die 12 von 12 der anderen Blogger findest du wie immer hier.

  • Sport, Saft & Sonnenbank #12von12 im November 2019

    Sport, Saft & Sonnenbank #12von12 im November 2019

    Heute habe ich es nicht nur endlich schon wieder geschafft bei 12von12 mitzumachen, sondern sogar alle Fotos über den Tag verteilt auf meinem Instagram-Account zu posten. 🙂

    Ich verlinke heute also einfach mal frech die Insta-Posts, denn da habe ich auch für meine Verhältnisse viel geschrieben.

    https://www.instagram.com/p/B4wbZ_7oUEJ/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Ich bin gespannt wie die nächste Nacht wird.

    https://www.instagram.com/p/B4wdOwCIzYW/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Zum Abendessen gibt es also viel gesundes Brot.

    https://www.instagram.com/p/B4wotVUIY8i/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Das Licht war so komisch, ich bin NICHT so rot verbrannt. Das Foto habe ich nämlich VORHER gemacht. 😉

    https://www.instagram.com/p/B4w0qcWIc8R/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Sport frei, wie man hier im Osten sagt. 😀

    https://www.instagram.com/p/B4w9ldeopQh/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Ja, es ist viel Schlepperei, aber die Kinder sind endlich alle groß genug um mit Glas statt Plastik umzugehen.

    https://www.instagram.com/p/B4w-q5cosyH/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Ich bin gespannt wann ich mal was vergesse. Wenn der Beleg in meinem Portemonnaie nicht immer wieder auftauchen würde, ich hätte es nie abgeholt.

    https://www.instagram.com/p/B4xAuN7IJbV/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Das wir nicht vor der Tür parken können ist ab und an ganz schön unpraktisch, aber so lernt die Große wenigstens Kupplung kommen lassen und Gas geben. UND bremsen.

    https://www.instagram.com/p/B4xCFS3Ikrk/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    ICH! HABE! GEKOCHT!

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    Wieviel Maschinen hast du so die Woche?

    https://www.instagram.com/p/B4xL0RXIrtM/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Sie können also doch mal ohne streiten! 🙂

    https://www.instagram.com/p/B4xS9tDIxlP/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Diesen Pass gibt es in Sachsen für alle Kinder bis zur 10. Klasse.

    https://www.instagram.com/p/B4xdcIgIRdV/?utm_source=ig_web_options_share_sheet

    Statt fernsehen also hier neuerdings lieber daddeln. Aber vielleicht braucht mein Hirn einfach mal andere Art von Entspannung. Wir werden sehen wie schlimm diese Sucht wird. 🙂

    In diesem Sinne, die 12von12 der anderen Blogger findest du unter Draußen nur Kännchen.

  • oh! what! a! day! … ODER … es gibt so Tage …!

    oh! what! a! day! … ODER … es gibt so Tage …!

    Gestern war es wieder soweit! Der gesamte Tag ist eskaliert!

    Hochmotiviert habe ich mich Morgens nach einem Arzt-Termin an den Schreibtisch gesetzt um die Sachen, die ich gestern nicht fertig bekommen habe im Co-Working-Büro, zu beenden.

    Aber Erstens kommt es Anders, und Zweitens … #kenntmanja

    Da ich vom Doc mit einem Langzeit-EKG ausgestattet wurde (andere lange Geschichte!) und heute den ganzen Tag notieren muss was genau ich wann mache, liegt hier ein genauer Zeitplan vom heutigen Tag. So kann ich detailliert erzählen wie es mal wieder so war im Leben der Familienmanagerin. *seufzendaugenroll*

    08:50 Uhr – Lungenfunktionstest *hechel*

    09:00 Uhr – zu Fuß nach Hause vom Doc

    09:02 Uhr – im OG lüften, Betten aufschlagen, die Wäsche, die ich vor dem Doc angestellt hatte, ist leider noch nicht fertig

    09:15 Uhr – hochmotiviert sitze ich am Schreibtisch und öffne die Programme. Lese ein paar Mails.

    09:25 Uhr – Toilette, anschließend weiter Mails lesen und bearbeiten

    09:48 Uhr – Anruf der völlig atemlosen TT aus der Schule: „Mama, ich glaube Spanienkinds Fahrrad wurde geklaut! , da lief so´n merkwürdiger Typ durch die Gegend, dann ging der Alarm an einem der Fahrräder vor der Schule los und ich glaube nur wir haben so ein Schloss! Ich wollte Dich nur vorwarnen.“ Mein Puls schnellt in die Höhe, ich stelle mir bildlich vor wie das EKG-Gerät, da an meinem Hals baumelt, implodiert.
    Mein echter Hals explodiert, das ist nämlich seit Anfang Mai das ZWEITE Fahrrad was uns geklaut wurde. *hysterischkreisch*
    „Bist du sicher?“ – „Nein, aber ich kann es nicht finden!“ – „Frag bitte in der nächsten Pause K2!“ *augenrollendaufleg*

    09:50 Uhr – Prompt piepst oben im Bad die Waschmaschine. Und wenn ich eh schon in Wallung bin, dann kann ich meine Wut auch gleich an der Wäsche auslassen. Also hoch, Wäsche in den Trockner und auf den Bügel, neue Wäsche in die Maschine.

    09:58 Uhr – sitze ich wieder am Schreibtisch und möchte endlich loslegen, da fällt mein Blick auf den Überweisungsschein zum Facharzt. Komm da mach ich schnell einen Termin.
    Praxis 1: „wir nehmen keine neue Patienten.“ – „aber für meinen Mann habe ich doch letzte Woche noch einen Termin bekommen!“ – „Nein, tut mir leid!“
    Praxis 2: „frühestens im Mai nächstes Jahr.“ – „WAS, und wenn ich bis dahin tot bin?“ – „Dann muss ihr Hausarzt die Dringlichkeit bei uns anmelden!“
    Praxis 3: besetzt
    Praxis 4: nimmt niemand ab
    Praxis 3 nochmal: nimmt niemand ab
    Praxis 4 nochmal: nimmt immernochniemand ab
    Praxis 3 nochmal: „da melden sie sich bitte wieder Anfang Dezember, da machen wir wieder neue Termine.“

    10:48 Uhr – Entwarnungs-What-App der TT, das Fahrrad ist da

    11:00 Uhr – Frühstück, ich muss erstmal was essen und brauche Kaffee

    11:35 Uhr – sitze ich am Schreibtisch und überlege ob ich noch eine 5. Praxis anrufe oder endlich mal arbeite.

    11:41 Uhr – Anruf Schule, können sie bitte Ihr Kind abholen, das sitzt hier mit Brustschmerzen. Also doch. Er klagte gestern schon über Schmerzen und angeblich waren die Morgens schlimmer geworden.

    11:50 Uhr – Autofahrt, Telefonat mit Kinderarzt: Jetzt oder wann? oder lieber gleich in KKH -> „Kommen sie erstmal her um 14:00 Uhr“

    12:00 Uhr – Sekretariat, und was machen wir mit Deinem Fahrrad? Der GG ist natürlich mit dem großen Auto zum Flughafen auf Geschäftsreise gefahren und ich krieg das nicht mit.

    12:23 Uhr – sitze endlich am Schreibtisch und erbitte eine Stunde arbeiten zu können, die TT ist aber zwischenzeitlich auch aus der Schule zurück (ich hasse diesen Stundenplan) und quatscht mich aufgeregt voll. Wer hat denn hier heute wieder Quasselwasser verteilt.

    13:35 Uhr – Abfahrt zum Kinderarzt

    14:00 Uhr – Aufnahme der Daten für die Unfallmeldung, denn dem Spanienkind ist eingefallen, dass er am Vortag auf dem Schulhof eine Hand eines unbekannt rasenden Mitschülers vor die Brust bekommen hat. Dummer Zufall, aber er bekam kurz keine Luft und es war also ein Unfall auf dem Schulgelände, der der Unfallkasse gemeldet werden muss. *stöhn*

    14:10 Uhr – Untersuchung -> Prellung oder Bruch der Rippe oder des Brustbeins, geben sie Schmerzmittel und wenn die nicht helfen dann eben doch in die Chirurgie, aber … zum Durchgangsarzt oder in die Uni-Klinik. Was übersetzt 3-4 Stunden Wartezeit bedeutet.

    14:20 Uhr – schnell noch die Absprache des Allergietests des Sonnenscheins, das Ergebnis des Bluttest sagt eindeutig Cashewkerne & Pistazien, „da machen sie am besten mal eine Provokation unter Aufsicht in der Klinik und dann sehen wir weiter“.

    14:30 Uhr – an der Anmeldung Rezepte und Überweisungen holen und ab in die Apotheke

    15:00 Uhr – zuhause angekommen erstmal Schmerzmittel verabreichen, kurz an den Schreibtisch, aber dann kamen Hunger und Hausaufgaben! Stimmt *innerlichvordiestirnschlag*, da war noch was, einkaufen, im Kühlschrank herrscht nämlich absolute Ebbe.
    „O.k.! Ihr macht Hausaufgaben und ich fahre schnell was zu Essen holen.“ Ja, vom goldenen M, ich gebs zu. Aber es gibt so Tage…

    15:35 Uhr – Essen, auch mein Magen dankt es mir.

    15:55 Uhr – das nun schmerzmittelvollgepumpte Kind schnell zur Nachhilfe (stell Dich nicht so an, ich fahr dich ja auch hin) und dann zum einkaufen

    16:52 Uhr – Einkäufe ins Haus tragen und wegräumen

    17:09 Uhr – Hausaufgaben am Schreibtisch, NICHT MEINER! Der vom Sonnenschein, aber meiner schreit und winkt verzweifelt nach mir

    17:34 Uhr – weiter die Einkäufe wegräumen, die TT bricht auf zu einer Abendveranstaltung an Ihrer Schule

    17:38 Uhr – Abfahrt um den „Schwerverletzten“ wieder abzuholen, das verzeiht er mir nie, dass ich Ihn da heute hingezwungen habe. *schmunzel*

    17:55 Uhr – Wäsche nochmal tauschen

    18:47 Uhr – Ich gebe den Schreibtischgedanken auf und schmeiße mich mit Laptop aufs Sofa um diese Liste zu schreiben

    18:54 Uhr – klingelt es an der Tür, irgendwann zwischendurch habe ich mal wieder ein Paket angenommen und kann das nun an den entsprechenden Nachbarn rausgeben

    19:03 Uhr – Sofa, schreiben

    19:28 Uhr – kommt die TT und bringt das Fahrrad vom Spanienkind mit

    19:47 Uhr – Sonnenschein und Spanienkind ins Bett bringen

    20:00 Uhr – mir reichts, das Sofa schreit lauter als der Laptop und der Schreibtisch zusammen, also lieber mit TT eine Schnulze gucken, die Abende an denen der GG abwesend sind müssen genutzt werden. *zwinker*

    20:56 Uhr – Schmerzmittel beim Spanienkind nachfüllen

    21:18 Uhr – GG kommt vom Flughafen

    22:28 Uhr – nach Kids gucken

    22:36 Uhr – Bett, lesen

    23:03 Uhr – Licht aus, Gute Nacht

    Oh! What! A! Day!


    Heute also EKG zurückgeben und dann statt Schreibtisch zum Kinderchirurgen. Vermutlich röntgen & Co, denn die Nacht war miserabel für den Rippepatienten.

    Nachtrag: Wir waren 4 Stunden in der Praxis um 3 Minuten betastet, 2 Minuten geröntgt und 3 Minuten beruhigt zu werden, dass nichts gebrochen ist. *kopftisch* So ist auch dieser Tag für´n *PIIIIIIIIIIEP*

  • 12 von 12 im Oktober 2019

    12 von 12 im Oktober 2019

    Es ist wieder so weit. Ich schaffe es endlich mal wieder bei 12 von 12 mitzumachen. Heute ist Samstag und ich habe daran gedacht 12 Fotos vom heutigen Tag zu machen.

    Bei dem wundervollen Spätherbstwetter habe ich mir eine Aufgabe draußen vorgenommen. Und was passt da besser als endlich den Garten mal auf Vordermann zu bringen.

    Der Chaos-Schreibtisch bleibt also wieder mal so wie er ist. Heute wird das schöne Wetter genutzt.

    Vor dem Beet- und Blumentopf-Vergnügen heißt es aber noch schnell einkaufen. Und da zelebriere ich mein Sommer-Samstags-Einkaufs-Ritual. Es gibt auf dem Parkplatz, bevor ich wieder ins Familienchaos fahre, ein Eiskonfekt-Päckchen. Nur für mich! Wenn ich das Zuhause aufmache, dann bleibt in einem Fünf-Personen-Haushalt nicht viel für mich!

    Zuhause wird mir dann schnell klar, es ist außer dem GG gar keiner da. Die beiden Jüngsten sind mit der Jugend-Feuerwehr auf der Florian, die Feuerwehrmesse. Und die Große gibt in der Uni-Bibliothek Ihre Bücher zurück. Also machen wir das, was gute Eltern machen wenn sie alleine zuhause sind … und trinken einen Kaffee auf der Terrasse und genießen das erste Herbstlaub.

    So, nun geht es aber den toten Buchsbäumen an den Kragen. Meine acht wunderschönen und nach 20 Jahren auch teilweise großen Buchsbäume sind alle dem Zünsler zum Opfer gefallen. *heul* Ich hab die soooooo geliebt und gehegt und gepflegt.

    Trotz aller Versuche sie mittels aller Ratschläge zu retten hat das Scheißvieh sich rasend schnell vermehrt und alles aufgefressen, vollgesponnen und mit Millionen neuer Eier vollgelegt.

    Ich habe den Kampf vor ein paar Wochen schon aufgegeben und den Pflanzen kein Wasser mehr gegeben, so bekomme ich sie nun leichter aus den Töpfen.

    Und tatsächlich begegnet mir dabei auch noch so ein Vieh! *schimpf*

    Die findige Pflanzen-Industrie hat aber schon für zünslerresistenten Ersatz gesorgt. Mit dem Luxus Globe – der Buchs-Ersatz*** beginne ich meine Zucht also nochmal von vorne! *jammer*

    Und wenn ich schon mal dabei bin, werden die Hortensien für den kommenden Winter zusammengebunden, in der Hoffnung, dass die im nächsten Sommer dann mehr nach oben auswachsen als nur zur Seite. Endlich mal nicht mit halb gefrorenen Fingern wie in den letzten Jahren.

    Die Blüten habe ich für die Herbstdeko natürlich vorher abgeschnitten.

    Die leeren Blumentöpfe, Solarlampen, Dekostecker und das Wasserspielzeug von der Terrasse wurde nun auch direkt im Keller eingewintert. Wir haben einen tollen Gewölbekeller, in dem aber nur Sachen lagern können die Feuchtigkeit aushalten. Da schimmeln nämlich sogar die Weinetiketten.

    Zum Abendessen nur einen leichten Sommersalat.

    O.k. es gab Putenbrust und etwas Sushi dazu. *zwinker*

    Und nun sitze ich hier bei Rotwein und neuer Herbst-Deko und stelle die Fotos zusammen. Der Rücken schmerzt und die Fingernägel sind schwarz, aber es hat sich gelohnt und ich bin sehr stolz auf mich.

    Die Sammlung aller heutiger Blogbeiträge gibt es wie immer bei „Draussen nur Kännchen“


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