Freitag der 13. – Gedanken über die Vor- und Nachteile eines wegen CORONA abgesagten Musicalbesuches.

Es war Freitag der 13. im März 2020 als sich unser Leben gravierend veränderte.

Im Internet und diversen WhatsApp-Gruppen machten seit ein paar Tagen jede Menge Meldungen die Runde. Das Veranstaltungen ab 1000 Personen dann ab 200 Personen nicht stattfinden dürfen, also z.B. die Theater schließen. Und dann auch noch, dass ab Montag wegen Corona die Schulen geschlossen werden. Ein guter Schritt wie ich fand!

Die TT aber war nun verunsichert, denn der für diesen Freitag-Abend geplante Musical-Besuch wurde nicht abgesagt. Weder vom Theater noch von der Schule. Wir fragten nach und erfuhren, dass das im Chaos leider untergegangen wäre. Kein Problem. Er fiel aus und sie war ein wenig erleichtert darüber die anschließende Zusammenfassung nicht schreiben zu müssen. *zwinker*
Doch dann kam alles anders. Aber lest selbst was sie dann schreiben musste:


Es ist eigentlich Schade die Chance eines Musicalbesuchs nicht wahrnehmen zu können, wo wir uns noch gemeinsam mühsam einen Termin ausgesucht haben an dem die meisten auch noch Zeit haben müssen. Doch es war schon irgendwie klar das Freitag der Dreizehnte nicht einfach reibungslos ablaufen konnte. Anfangs, als noch feststand, dass das Musical wie gewohnt stattfinden würde, musste ich an all die Schulsachen denken die ich an diesem Freitagabend noch hätte machen müssen, um anschließend für den ein oder anderen Test zu lernen. Insgeheim hatte ich schon ein wenig gehofft, dass etwas dazwischenkommen würde um Zeit zu sparen, doch wenn man sich die Ausmaße und Auswirkungen des Coronavirus von heute ansieht, wäre ich doch lieber in die Staatsoperette gefahren und die Schule auf das Wochenende verschoben. Die Schulaufgaben die ich hätte machen wollen fielen durch die aussetzende Schulpflicht dann auch noch aus und durch die aufsteigende Langeweile hätte ich den Auftritt von „Der Mann mit dem Lachen“ gerne gesehen. Der einzige schülerfreundliche Vorteil dieser Situation, war der Gedanke daran, dass sich die Arbeit einer Theaterrezension damit erledigt hätte, doch nachholen muss ich es dann trotzdem mit dieser kleinen Leistung hier. Nach gründlichem Nachdenken der Regierung und der Entscheidung alle Veranstaltungen abzusagen, haben sie die Verbreitung dieses schlimmen Virus so gut es geht eingedämmt. Auch wenn dadurch ein paar Tränen der Theaterliebhaber geflossen sind, war es absolut die richtige Entscheidung. Denn Vorsicht und so wenig Kontakt zu anderen Menschen wie möglich, können Leben retten und davon ist leider in engen Sälen von Theater, Kino & Co. keine Rede. Aber woran man am meisten denken sollte, sind die Schauspieler des Ganzen. Ihre Auftritte wurden bis auf weiteres gestrichen und somit geht auch ihr Gehalt den Bach runter und ich denke kaum das es den Darstellern leicht fällt sich noch über Wasser zu halten. Deshalb finde ich Aufrufe und Anregungen das bezahlte Geld für die Eintrittskarten nicht zurück zu verlangen, sondern zu spenden eine hervorragende Idee, um die Betroffenen zu unterstützen. Alles in allem ist es nicht schön dass diese schwere Zeit so viele betrifft, aber die Sicherheit der Menschen geht natürlich vor.


Diesen Text von Ihr fand ich so gelungen. Als Meinung eines Teenagers. Aus Sicht einer Schülerin.
Den wollte ich Euch nicht vorenthalten.

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