• Einschulung! Andere Länder, andere Sitten! … oder das Zuckertütenfest und seine Folgen!

    Einschulung! Andere Länder, andere Sitten! … oder das Zuckertütenfest und seine Folgen!

    Geboren in NRW ging ich seinerzeit am ersten Schultag nach den Ferien mit einer Schultüte und dem neuen Ranzen, stolz wie Bolle, endlich in die Schule. An mehr erinnere ich mich nicht, und mehr war vermutlich auch nicht! Es gibt ein Foto von mir mit Tüte und Ranzen vor der Haustür!
    Thats it!

    Zum ersten Mal Mutter wurde ich in Bayern. Dort erlebte ich die mir bekannte Art der Einschulung vom Küchenfenster aus, denn uns gegenüber war die örtliche Schule.

    Unsere Älteste wurde nach dem Umzug von Bayern nach Spanien mit 3 Jahren dann in die „Educación Prescolar“ eingeschult. Ohne weiteres Brimborium!

    Zurück in Deutschland/NRW war sie dann noch nicht schulpflichtig und ging wieder in den Kindergarten. Die Einschulung in Nordrhein Westfalen war dann aber ähnlich wie meine. Da es eine katholische Schule war, begann der Tag am ersten Schultag nach den Ferien mit Ranzen und Schultüte in der Kirche. Nach der Messe ging es in die Schule. In der Turnhalle gab es zur Begrüßung eine Aufführung der nun 4.Klässler. Anschließend eine Unterrichtsstunde für die Erstklässler und Kaffee für die Eltern auf dem Schulhof. Die Oma war als einziger Gast dabei, für Mittags hatte ich besonderes Fingerfood vorbereitet und Nachmittags kam noch die Patentante zu Kaffee & Kuchen. Die Schultüte wurde auf dem Boden ausgekippt, zwei -drei kleine Geschenke ausgepackt, aber das wars! Ich gebe zu, das ich am Rande den Schultüten-Bastel-Wahn der anderen Mütter mitbekam. Ich Sparfuchs hatte aber wohlweislich im Felix-Spiegelburg-Lagerverkauf im Vorjahr bereits mit dem Schulranzen auch bei den Schultüten für je 1,00 Euro schon zugeschlagen, und war von daher raus aus der Bastelnummer. *zwinker*

    Das heutige Pubertier bei Ihrer Einschulung in Neuss!
    Das heutige Pubertier bei Ihrer Einschulung in Neuss!

    So Weit! So Gut!

    Aber dann, dann zogen wir nach Sachsen! Dort kam unser in Spanien geborener Sohn in die Schule und ich plante die Nummer so, wie ich es kannte. Es gab eine neue Jeans (ohne Löcher an den Knien) und ein schickes T-Shirt (ohne Flecken), beides legte ich für die Einschulung beiseite. Für die Schultüte, die hier Zuckertüte heißt, hatte ich (gestehendes Sparschwein und vielleicht auch Mini-Messie) ja noch die, die ich damals im Lagerverkauf besorgt hatte. Wenn es die für einen Euro gibt, hatte ich natürlich gleich mehrere besorgt! Da sie ein wenig bei Umzug und Lagerung gelitten hatten beklebte ich die kurzerhand mit alten Jeans. Als Besuch hatte sich die Oma wie immer angesagt. Ende Gelände!

    DACHTE ICH!

    Anfang der Ferien grillten wir mit Nachbarn und ich erntete den ganzen Abend abwartende Blicke! Irgendwann dann die Fragen, ob wir nicht noch was zu erzählen hätten. Langsam beschlich mich das Gefühl ich hätte zugenommen und alle rechneten mit dem Schwangerschafts-Outing. *böseguck* Irgendwann platzte mir der Kragen und ich fragte auf was sie denn warten würden! … Na auf die Einladung zur Schuleingangsfeier! … Zur WAS? … Na zur Schuleinführung!

    Man klärte mich auf!

    In Sachsen wird die Einschulung gefeiert wie die goldene Hochzeit! Am letzten Samstag in den Ferien! Mit feudalem Mittagessen im Kreise der GESAMTEN Familie! … „Hast du denn noch in keinem Restaurant oder Hotel gebucht?“ … Alle machen sich chic! Es gibt Unmengen an Geschenken! Und am Nachmittag und/oder Abends feiert man dann Zuhause weiter, und dann kommen die Nachbarn noch dazu! … „Also, wann sollen wir kommen?“

    Ähh! *räusper*

    Ich konnte gar nicht antworten! Ich dachte ein paar Tage darüber nach! Ich kenne aus NRW, genauer gesagt dem Landleben im Münsterland, dass man die Nachbarn am Tag nach der Kommunion zum quasi Reste-Essen einläd, aber zur Einschulung??? *staun* Ich wollte mich ja nun auch nicht stur stellen und die ortsüblichen Sitten total missachten, aber andererseits wollte ich es a) einfach nicht übertreiben und b) die Einschulung der Großen im Nachhinein nicht schlechter dastehen lassen. Das hätte ich Ihr gegenüber als Unfair empfunden.

    Die Eventmanagerin in mir einigte sich also mit der Mutter in mir auf einen Kompromiss: Wir laden keine weitere Familienmitglieder ein, wir gehen irgendwo schön essen und laden die engsten Nachbarn auf Kaffee & Kuchen ein. Gesagt! Getan!

    Man warnte mich vor, dass ich sicherlich keinen Tisch mehr bekäme. „Das Kongresscenter ist immer schon Monate im Voraus ausgebucht!“ – „DAS KONGRESSCENTER?“ – „Ja, die stellen da 50 runde 10er-Tische auf und dann kann man die für sich und seine Gäste mieten und Essen buchen. Aber da man ja pro Familie so 3-4 Tische braucht, sind die immer schnell weg.“ *staun* Ich rief 2-3 unserer Lieblingsrestaurants an und wurde einfach nur ausgelacht. Da wäre ich ja mal SOWAS von zu spät. „Um ne Reservierung für dieses Dadum müssn se sich mindesdens een Jahr vorher schon gümmern.“ … und legten wieder auf. *staunteimmernoch* Dann entdeckte ich ein total cooles Restaurant, was in Dresden neu aufmachte (von dem habe ich hier schon mal berichtet) und dort erwischte ich einen Tisch für uns 6 Personen!

    Gleichzeitig trudelte auch der Terminzettel der Schule ein.

    Ich las aufmerksam was da alles stand.

    Erster Gedanke: Gut das wir hier vorab keine Messe in der Kirche aussitzen müssen. 🙂

    Zweiter Gedanke: Cool, da wir Schulgebäudetechnisch noch immer für eine Sanierung der historischen wunderschönen Grundschule ausgelagert waren in eine andere Schule mit viel Platz, und die dortige Turnhalle nicht reichte für eine gleichzeitige Einschulung zweier Schulen, bekamen wir die zweite Schicht und mussten erst um 11:00 Uhr dort sein. 🙂

    Dritter Gedanke: Die wollen WAS? Ich soll die Schultüte bis 09:00 Uhr in der Schule abgegeben haben? Die lag durch Auslagerung wegen Sanierung leider nicht wie normal im Nachbarstadtteil, sondern 6 Stadtteile weiter entfernt und ca. 20 Minuten zu fahren. EIN WEG! Glauben die ernsthaft ich setze mich an diesem Morgen, wo ich mit 3 Kindern und Besuch wahrlich andere Sorgen habe als eine Schultüte quer durch die Stadt zu fahren, vor dem Frühstück für 40 Minuten ins Auto und bringe die Zuckertüte da hin? Hier! *mitdemzeigefingerandiestirntipp*

    Da ich an der Schule bereits im Elternrat bin und auch zum Tag der offenen Tür geholfen hatte, erfuhr ich den Grund! Die Einschüler dürften doch auf gar keinen Fall Ihre Zuckertüte VOR DER EINSCHULUNG sehen und diese würde schließlich feierlich von einem „Patenkind“ aus der 4. Klasse übergeben. Tja, da ich Ihm die liebevoll gestaltete Schultüte aber Zuhause selber überreichen und direkt Fotos machen wollte, unterließ ich den morgendlichen Bringdienst auf eigene Verantwortung und es war mir wie immer egal dadurch aufzufallen. *frechgrins* Aufgefallen sind wir dann auch mit der Schultüte, aber dazu später.

    Der große Tag

    An der Kleiderordnung änderte ich nix und für den Nachmittag bereitete ich süße und herzhafte Kuchen vor. Ich legte die Sachen raus und kündigte an, dass wir bitte die obligatorischen Fotos nicht vergessen sollten. Der Sohn wollte sich besonders schön machen und schnitt sich am Vorabend selber eine coole Frisur, die leider zu einem Loch oberhalb der Stirn führte. *hysterischkreischendversuchteichlockerzubleiben*

    Das Spanienkind bei seiner Einschulung in Dresden!
    Das Spanienkind bei seiner Einschulung in Dresden!

    Wir fuhren rechtzeitig los. Die 3 Kinder waren angezogen, der Nachmittag und seine Köstlichkeiten waren soweit vorbereitet. Die Omma wurde immer nervöser. Ich blieb ruhig! Trotzig ruhig, denn die Zuckertüte befand sich noch immer in unserer Obhut. Wir erreichten die Schule. Parkten. Stiegen aus. Neben uns ein großes Auto aus dem eine dermaßen geschniegelte und gestriegelte Familie ausstieg, wie ich sie zum letzten Mal im überkandideltsten Stadtteil Düsseldorfs gesehen hatte. Der Erstklässler im schwarzen Nadelstreifenanzug mit passender Weste und Lackschuhen, und auch der Rest der Familie sah frisch nach Coupeur, Coiffeur und sonstigem Gedöns aus. Ich überlegte ob sie sich im Stadtteil geirrt hatten, oder ob wir vielleicht doch nicht nur wegen der Schultüte auffallen würden. Egal, wir machen diesen Hype nicht mit! Bitte einfach weitergehen! *nasehochstreck*

    Erleichtert stellte ich auf dem Schulhof dann fest, dass zwischen UNS und DENEN aber auch noch alle möglichen anderen Dresscodes erfüllt wurden. Die zukünftige Klassenleiterin des Spanienkindes entdeckte mich und scheuchte mich mit bösem Blick in den Raum für die Zuckertüten. Ob der böse Blick der verspäteten oder der „mikerigen“ Schultüte galt, weiß ich bis heute nicht. Denn als ich in den Raum kam, in dem bereits 47 Zuckertüten, strategisch beschriftet, in der richtigen Reihenfolge aufgereiht, auf Ihren wichtigen Auftritt warteten, war mit SOFORT klar mit WAS wir heute auffallen würden!

    Dort lagen künstlerisch oberübertrieben designte Zuckertütenexemplare von monströser Größe! Wer behauptet Unsere währe farblich gendermäßig eindeutig, hat noch nie SOLCHE gesehen! Es gab eindeutige Zuckertüten für Jungs in blau, grün und/oder schwarz und es gab eindeutige Zuckertüten für Mädchen in rosa, pink und/oder rot. Jeweils verziert mit den gängigsten Lieblingsmotiven aus TV, Kino oder dem Lieblingsverein. Während unsere Schultüte dem Sohn stehend bis knapp über dem Bauchnabel reichte, waren diese vermutlich zwei Köpfe größer, was an den Dingen lag, die per Zellophan-Folie gehalten, oben aus der Schultüte herausguckten. Da gab es Fußbälle, Einhörner, Lichtschwerter, Fillypferde, Furbys und andere Abscheulichkeiten. Als ich später eine Tüte kurz halten sollte, war mir auch gleich klar, dass diese Exemplare auf gar keinen Fall (wie Unsere) im unteren Drittel mit Zeitungs- und Geschenkpapier ausgestopft sind, sondern randvoll mit Süßkram gefüllt. Unsere hatte im zweiten Drittel ein paar Süßigkeiten und im oberen Drittel ein leichtes sperriges Geschenk, damit eben nicht gleich am ersten Tag die Wirbelsäule des Erstklässlers in Mitleidenschaft gezogen wird.

    O.k. ich wappnete mich also für den zu erwartenden enttäuschten Gesichtsausdruck, den er vermutlich an den Tag legen würde, wenn er diese „Prachtexemplare“ zu sehen bekommt.

    Die Feierlichkeiten

    Auch hier in Sachsen wurde von den Großen in der Turnhalle eine Aufführung kredenzt. Es gab Reden und bevor die neugierigen Neuschüler vollends aufgeregt in der ersten Reihe von den Bänken rutschten, dann endlich die Zuckertüten! Den Klassenraum lernten die zukünftigen Schüler noch gar nicht kennen. Der enttäuschte Blick blieb zum Glück auch aus, denn er liebt seine Schultüte, die noch heute in seinem Kleiderschrank aufbewahrt wird.

    DOCH STOPP!

    Bevor sich die Kinder aus der Turnhalle bewegen durften brach ein Elterngetümmel in den hinteren Reihen aus. Bewaffnete Väter schmissen sich mit Mörderobjektiven über die Stuhlreihen, dirigierten verbal lautstark und unter vollem Körpereinsatz Ihre Sprösslinge vor die aufgestellte Tafel mit der Aufschrift „1. Schultag“ und/oder auf die Bühne und erkämpften sich ebenfalls verbal, mit Ellenbogen und anderen Körperteilen den perspektivisch besten Platz vor dem zu knipsenden Ausschnitt.

    Wir machten lieber draußen Familienfotos und fuhren dann anschließend essen. Nachmittags kamen dann die Nachbarn mit einer Geschenkeflut, die ich sonst auch nur von Kommunion/Konfirmation kenne. Und es gab weitere Zuckertüten. In verschiedenen Größen! Quasi von jedem Besucher eine. Hier heißt es ja schließlich Zuckertüten-Fest! *hmpf*

    Das liegt nun schon 3 Jahre hinter uns. In der Zwischenzeit waren wir auf einer anderen Einschulung hier eingeladen, die zwar auch groß angelegt, aber echt noch human war. Aber letztes Wochenende wurden 5 unserer Nachbarkinder eingeschult. Und ich kann nur immer wieder sagen (und das als Eventmanagerin, die Ihr Geld damit verdient!): Die übertreiben das hier ein bisschen! *lach* Es war nicht nur in den Gärten alles superaufwändig geschmückt, hergerichtet, vorbereitet und für Unmengen an Gästen eingedeckt. Nein, es gab auch gleich 3 Feuerwerke am Abend.

    Noch Fragen?

    In diesem Sinne: Ich hoffe, aus vielen Gründen, die Einschulung der Lütten ist im nächsten Jahr wieder in NRW!

    Und falls bei Euch eine Einschulung ansteht … hier bekommst du den perfekten Partyplan für Einschulungsfeiern!

  • Stille ist nicht gleich Stille! Szenen eines Familienlebens!

    Stille ist nicht gleich Stille! Szenen eines Familienlebens!

    Als Mutter wünscht man sich ja oft nur eins: Stille!

    Ich sage extra nicht Ruhe, denn als Mutter von 3 lebhaften UNruhestiftern in einer extremst-schallenden-Gewölbedecken-Wohneinheit mit knapp 4 Metern Höhe im Erdgeschoss, empfinde ich inzwischen schon leise sprechende Menschen als Ruhe in meiner Umgebung. *schmunzel*
    Ich meine Hier und Jetzt die absolute Stille, die totale Ruhe, also quasi Totenstille, aber eben nur im übertragenen Sinne! *lach*

    Aber es gibt da trotzdem ganz verschiedene Arten von Stille in so einem Familienleben, ich stelle Euch heute mal Unsere vor! 🙂

    Die Einsame!

    Die Stille wenn ich Vormittags alleine bin, weil der Göttergatte im Büro, das Pubertier und das Spanienkind in der Schule und der Sonnenschein im Kindergarten ist. Diese Stille geht eigentlich immer an mir vorbei. Ich arbeite im Homeoffice wo mir Stille gar nicht bewusst wird, oder mache den Haushalt, also meinen eigenen Lärm.

    Die Überraschende!

    Wochenende! Kinder draußen oder bei Nachbarn! Diese Stille genieße ich nur selten. Nicht weil sie so selten eintritt, sondern weil ich dann entweder von der Woche was aufarbeite in Büro oder Haushalt und weil ich ja weiß das die Bande inklusiver ihrer Freunde dann als nächstes bei uns einfällt. Was ich auch liebe, aber so ist die Stille dann eben meist nur die Ruhe vor dem Sturm! *zwinker*

    Die Erkaufte!

    Alle sind da, das Wetter ist schlecht und der GG und ich müssen noch was tun, oder brauchen einfach mal Ruhe. Dann dürfen die Kinder in ganz seltenen Fällen mal ein Stündchen fernsehen oder Tablet spielen.

    Die Seltene!

    Diese ganz besondere Stille haben Mütter und Väter dort, wo sie namenstechnisch aber mal sowas von herrschen sollte, meistens leider so ganz und gar nicht. Das „stille Örtchen“ wird nämlich mit Kindern (ganz egal welchen Alters!) NIE WIEDER ein Ort sein, an dem man/frau/mutter in Ruhe …. ach lassen wir das!

    Die Gespielte!

    Die sollte ich mal in mein nächstes Konzept einbauen. *lichtaufgeh* Das war nämlich schon im Kindergarten mein absolutes Lieblingsspiel. „Die Stille Post!“
    Man setzt sich in den Kreis, Einer fängt an und flüstert je nach Alter der Teilnehmer ein Wort/Satz in das Ohr seines Nachbarn und dieser gibt flüsternd das weiter was er verstanden hat. So geht das immer weiter und man staunt immer wieder was der letzte Teilnehmer (wenn alle dann dran waren) so verstanden hat.

    Die Plötzliche!

    Diese Stille kennen Mütter und Väter leider am besten! Wenn diese Stille eintritt, DANN sollte man (oder frau und vor allem mutter) SOFORT mal gucken gehen, denn DANN stellen die Jüngsten meistens Irgendetwas ganz verbotenes an.

    Die Natürliche!

    Einsam im Wald!
    o.k. Vogelgezwitscher und Wassergeplätscher gehören zu dieser Stille! 🙂

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    Die Schönste!

    Das ist meine Lieblingsstille! Denn sie hat sowas zufriedenes. So was seelisches, so was unbeschreiblich friedliches. Alle sind Zuhause! Alle sind entweder Jeder für sich in irgendwas schönes versunken und genießen die Stille vermutlich ebenso. Oder aber beschäftigen sich gemeinsam hinter verschlossenen Türen. Es herrscht eine so magische Stille im ganzen Haus, das man den Moment erst so RICHTIG genießen kann, wenn man selber auch zufällig gerade einfach mal nichts macht!

    Und je mehr ich nachdenke, um so mehr Wörter fallen mir zu dem Thema ein. Der Stillstand z.B., oder, was ich mich beim schreiben dieses Artikels gerade frage: hat das stillen von Babys auch etwas mit dieser Stille zu tun? Bestimmt, denn wenn man stillt, kehrt Ruhe für Mama + Baby ein.

    In diesem Sinne: Welche Stille habe ich vergessen?

  • Was stimmt mit solchen Leuten nicht?

    Was stimmt mit solchen Leuten nicht?

    Es gibt Menschen und Situationen im Leben die übersteigen einfach mein Verständnis! Ich kann einfach nicht begreifen wie unsere Mitmenschen SO sein können.

    Was geht in solchen Köpfen vor?

    Vergessene Gegenstände

    Auf allen unseren Brotdosen, Trinkflaschen, Mäppchen & Co. sind Aufkleber mit dem Namen und meiner Handynummer. Wenn also ich oder eines meiner Kinder etwas verliert oder vergisst oder es ein gemeiner Mitmensch extra versteckt hat, ist die Chance groß, das es uns zurückgegeben wird werden könnte.

    Das Pubertier z.B. hat eine tolle Trinkflasche. Extra für kohlensäurehaltige Getränke. Sie blieb im Tanzstudio stehen und ich dachte die wird dort gefunden, und dann nehmen wir sie nächste Woche wieder mit. Das hat mir der Flasche vom Sonnenschein auch geklappt. (Die hatten wir noch nicht mal vermisst. *zwinker*) Sie war aber nicht in der Fundkiste. Es hat sie also Jemand gefunden und mitgenommen.
    Was stimmt mit solchen Leuten nicht? Wenn man was schön findet, dann nimmt man es einfach mit und behält es, oder was? *aufreg*

    Ich will mich und die Kinder nicht von so „Versehen“ freisprechen, dass man mal aus im Umkleidenchaos was einpackt, was einem vielleicht nicht gehört. Aber das merkt man frau dann doch Zuhause und bringt es so schnell wie möglich zurück und hofft, dass der „Besitzer“ es dann in der Fundgrube wiederfindet. Und wenn, wie bei uns, eine Telefonnummer drauf steht, dann rufe ich da auch an, entschuldige mich und überlege wann und wo die Übergabe stattfinden könnte.

    Nicht so mit unserer Trinkflasche! *enttäuschtdieunterlippevorstreck*

    Ich stelle mir allerdings dann auch vor, dass diese Leute diese Sachen die sie „mitgenommen/behalten“ haben dann benutzen, und dann JEDES MAL wenn sie es zur Hand nehmen daran erinnert werden, dass es Jemand ANDEREM gehört und hoffentlich auch, dass das „eigentlich“ Diebstahl ist, oder? ODER?
    Man hat doch dann keine richtige Freude an den Dingen, oder?
    … aber vermutlich ist auch DAS solchen Menschen egal.

    Ach mich ärgert sowas einfach! 🙁

     

    Erwachsene = Vorbilder

    Andere Geschichte! Das Pubertier kam vor Kurzem völlig verstört von der Schule nach Hause und wusste nicht ob sie lachen oder weinen sollte. Sie erzählte was im Bus auf dem Heimweg passiert war.

    Sie war mit Ihren Freundinnen und vielen anderen Menschen am Bushaltepunkt umgestiegen und standen im Gang erst einmal getrennt. Eine der Freundinnen sagte sie solle durchkommen, da stellte sich ein Vater (dessen Sohn und Frau sich hingesetzt hatten) demonstrativ unserer Tochter in den Weg. Sie fragt höflich ob sie bitte vorbei dürfe und bekam zur Antwort: „NEIN, ich bin im letzten Bus auch nicht durchgelassen worden!“.

    Siehste, solche Augen hab ich auch gekriegt!

    Sie überlegte dann an der nächsten Haltestelle hinten auszusteigen und vorne wieder einzusteigen, was Ihr dann aber auch zu doof / riskant war.

    Als nächstes meinte der Sohn (ca. 8 Jahre) dann aber auch noch zu seinem Vater: „Drängel die doch mal nach hinten Papa!“ Der Vater: „Au ja, soll ich wirklich?“

    Und was soll ich sagen, er hat es wirklich getan!

    Ich war echt sprachlos! 🙁

    Sie ist dann weiter nach hinten gegangen und hat sich jeglichen Kommentar verkniffen. Sie meinte: „Mama, das hätte doch eh nix gebracht sich aufzuregen, oder?“
    Ich bin so stolz auf Sie! Oder wäre es besser gewesen sich zu wehren?

     

    Parkplätze sind für alle da!

    Ja, sind sie, aber dann sollten auch alle sie nutzen können! Was aber vielfach nicht möglich ist, weil es Menschen auf dieser Welt gibt die glauben, dass sie ganz alleine sind. Die, egal welche Größe das Auto hat, meinen sich nicht an die Begrenzungsstreifen halten zu müssen, sondern einfach MITTENDRAUF parken und so immer schön gleich zwei Parkplätze besetzen.

    Natürlich regt es mich noch mehr auf, wenn Jemand seine fette geländegängige Bonzenkarre auf dem Supermarkt-Parkplatz quasi quer parkt, aber auch die kleinen City-Flitzer werden von rücksichtslosen Allein-auf-der-Welt-Menschen so abgestellt.
    Oder gibt es immer mehr Fahrschullegastheniker die es einfach nicht hinbekommen? *aufreg*
    In diesem Sinne: Werde ich alt und fange an mich über solche Sachen aufzuregen oder fällt Dir das auch auf?

  • Mottoparty in der Kletterhalle … ODER … der Feuerwehrgeburtstag! #gewinnspiel #werbung

     

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    “Mein Leben als Eventmanagerin …” auf der neuen Website www.eventagentin.de!

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  • Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Socken sortieren & zuordnen #kikomomtipp

    Tipps von Mutter zu Mutter! – Heute: Socken sortieren & zuordnen #kikomomtipp

    Wie ich mich bereits vor über zwei Jahren aufgeregt hatte, habe ich mit meiner süßen kleinen Großfamilie pro Woche 80 (in Worten ACHTZIG!!!) Einzelsocken die ich als Paar zusammenfügen und dann in den entsprechenden von fünf Kleiderschränken einzusortieren habe. *hmpf*

    O.k. … drei Stück, frisst wöchentlich im Schnitt die Waschmaschine!
    Macht also 77 Einzelsocken pro Woche! *würg*

    Das war vor ein paar Jahren noch recht o.k.! Die niedlichen klitzekleinen rosa oder weißen Baby-Söckchen gehörten dem noch viel niedlichereren Sonnenschein. Die blauen Strümpfe mit den Flecken die nicht mehr rausgehen dem männlichen Spanienkind und die restlichen bunten Kindersocken, die eher an meine Schuhgröße erinnern dem Pubertier! Die schwarzen Socken dem Göttergatten und die einfarbigen Damensocken eben mir!

    Als Kommentar bekam ich bei dem Socken-Blog-Beitrag seinerzeit einen tollen Tipp! Den gebe ich heute gerne an Dich weiter, denn nachdem wir das Spiel nun seit zwei Jahren mehr oder weniger spielen, kann ich sagen: JA, es hat viel Arbeit erspart.

    Der Sockenclip ist der Tipp des Tages!

    20160613_161405Jeder klippt Abends wenn er die Socken auszieht einen Clip an seine Socken, die werden dann so als Paar gewaschen und man spart sich die Paar-Sucherei.
    So der Plan! *lach*
    Das klappte, bis das Pubertier vor einigen Monaten die ersten pubertären Hormonschübe bekam und sich plötzlich weigerte diesen Clip zu benutzen!

    20160613_161430

    O.k. dachte ich dann schließen wir einen Deal: Ab sofort müsse sie keinen Clip mehr benutzen, dann aber für uns ALLE und IMMER die Socken sortieren. Denn ich halte es für Unzumutbar, dass ich die anderen Familienmitglieder weiterhin zwinge den Klipp zu nutzen und Sie nicht mehr!
    So hatte sie also nun die Aufgabe und stellte mir alle zwei Wochen den sortierten Eimer wieder hin.

    20160613_161335 20160613_161448Meistens zumindest!

    Manchmal mache ich dann doch auch mal schnell mit und inzwischen … wo die Kinder größer geworden sind, sich die Fußgrößen nicht nur rapide vergrößert, sondern auch mit extrem knappen Unterschieden angeglichen haben, und auch der Farbgeschmack sich drastisch und gendermäßig verändert hat … ist das leider gar nicht mehr so einfach zuzuordnen wem hier welche Socken gehören. *seufz*
    Die sehen jetzt quasi alle gleich aus. Das Spanienkind und das Pubertier haben den gleichen Farb- und Formgeschmack wie ich. Und um diese nun überhaupt noch zuordnen zu können bedienen wir uns eines neuen Hilfsmittels, das ich Euch heute ebenfalls empfehlen möchte.

    Die Größen-Scala!

    Ich habe mit der Mess-Schiene (blau), mit der ich schon seit 12 Jahren für die Kids die Schuhe nachmesse wenn wir welche kaufen gehen, auf einem Blatt Papier die Fußlängen aufgezeichnet und halte nun Socke für Socke da dran (gespannt), und weiß dann in welchen Wäschekorb sie kommen. Zumindest für die Kinder! *schmunzel*

    20160615_083848

    Und auch das ist ein Tipp von mir: Jeder hat hier seinen Wäschekorb, die stehen im Wäschebad verteilt. Wenn ich dann die gewaschenen Sachen zusammenlege, kann ich direkt die Sachen in den richtigen Korb legen und wenn der voll ist, bekommen die Großen den vor die Tür gestellt zum „in-den-Schrank-räumen“ und bei der Kleenen mache ich das noch!

    20160615_084058Ach ja … und dann ist da noch … Die Single-Socken-Börse!

    Ich bin ja sparsam! Und ich bin auch ein positiv denkender Mensch! Und ich bin sicher weiß, das nicht nur die Waschmaschine Socken frisst, sondern auch die Spielzeugkisten, Bettenbezüge und Sporttaschen. Und irgendwann tauchen nämlich doch immer mal wieder welche auf. Bis dahin warten die Singles geduldig im Socken-Eimer (was übrigens der alte Badeeimer meiner Kinder ist) auf Ihren Partner.

    Und wie ich das so schreibe, wird mir klar, dass ich die Single-Socken auch mal wieder auf die Größe durchsehen sollte, die, die der Kleenen auch schon zu klein sind, können dann endgültig mal weg!

    In diesem Sinne: Wer macht bei Dir die Socken und wie?

    Hier gibt es die Sockenclips:

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  • Von Poolnudeln, Lichtschwertern und einem überforderten Mamahirn

    Von Poolnudeln, Lichtschwertern und einem überforderten Mamahirn

    Auch dem Profi passieren Fehler. *kleinlautzugeb*

    Das Spanienkind wünscht sich ENDLICH in diesem Jahr eine StarWars Party!

    *schmunzel*

    ENDLICH, denn nicht umsonst tragen 2 unserer Kinder Namen aus dieser Kino-Erfolgs-Serie. NEIN, hier heißt niemand Chewbakka! Aber in der Schwangerschaft mit dem Sonnenschein bin ich sehr oft gefragt worden ob DAS nun endlich einer wird! *zwinker*

    Diese Spitzen-Party ist zwar erst Ende des Monats, aber da ich „die Tage“ schon das Material für die Feen-Party des Sonnenscheins bestellt habe, hatte ich die Eingebung, die benötigten Poolnudeln für die Lichtschwerter der Jedi-Ritter gleich mitzubestellen. Und wie das als Frau und Mutter mit dem vollausgelasteten Hirn so ist, wollte ich das schnell erledigen, weil die Bande bald auftaucht und ich eh (wie so oft) aufm Sprung war. Habe also schnell den günstigsten Anbieter gesucht, schnell Foto geguckt, Länge überprüft und „KLICK“ … bestellt!

    Heute kam das Paket!

    Erstaunlich klein! Die Poolnudeln sind natürlich aufgerollt worden!
    *augenroll*
    So bananenförmige Lichtschwerter sollen ja TOTAL IN sein! 🙂
    Aber … kein Problem … wir haben ja noch Zeit, die Klemm ich einfach die nächsten Wochen hinters Sofa, da werden die dann schon gerade!

    Das war BEVOR ich das Paket geöffnet habe.

    Wer männliche Nachkommen hat, weiß, dass Lichtschwerter rot oder blau sind. Maximal noch grün (Yoda) und auf dem Foto waren genau diese drei Farben zu sehen. Bingo!

    Dachte ich!

    Und dann öffnete ich das Paket.

    20160602_124852Und in meinen StarWars-KiKo-KinderKonzepten rate ich auch immer noch dazu mit dem Hauptprotagonisten dieses Tages die Farbe abzusprechen! *imbodenversink*

    In diesem Sinne: IMMER DAS KLEINGEDRUCKTE LESEN!

    Und das Normalgedruckte auch! *lach*