• Leserbrief aus Bayern zum Thema Einschulung verschoben!

    Leserbrief aus Bayern zum Thema Einschulung verschoben!

    Mein Artikel über die Rückstellung des Sonnenschein hat superviele Reaktionen hervorgebracht. Unter anderem diesen Leserbrief von S. aus M., den ich Euch nicht vorenthalten möchte! 🙂

    „Was du da letztes Jahr zwecks Zurückstellung erlebt hast, habe ich vor 7 Jahren mit meinem Sohn auch durchstehen müssen… Über dieses Thema könnte ich ein Buch schreiben.
    Um es kurz zu machen: Mir hat damals meine Mutter (sie war Grundschullehrerin) sehr gefehlt und ich habe in dieser schweren Zeit sehr oft an sie gedacht. Was hätte mir Mama denn als Mutter bzw. Oma und als Lehrerin geraten? Und da kam mir immer nur eine Antwort in den Sinn: „Ach Tochter, lieber etwas ältere Kinder in die Schule schicken, als zu junge Kinder.“
    Meine Mutter erzählte mir oft, dass sie es damals zutiefst bereut habe meinen Bruder (Geburtstag Ende Juni) mit knapp 6 viel zu früh eingeschult zu haben. Diesen Fehler hat sie bei mir (Geburtstag Ende Juli) dann nicht wiederholt. Sie erzählte mir auch, dass das ein riesengroßer Unterschied und eine Offenbarung war (Konzentration, Hausaufgaben, Sozialverhalten, usw.). So haben wir unseren Sohn ( Geburtstag August/ Stichtag September) guten Gewissens und mit viel Behördenkram auch erst mit 7 eingeschult! Er hat sehr spät und relativ schlecht gesprochen (mittlerweile alles prima) und die Konzentration war ebenfalls alles andere als gut. Wir haben ihn dann 2 mal in der Woche (Montag und Mittwoch) von 9-12 Uhr in eine Vorschule geschickt und die anderen 3 Tage in den Kindergarten. Das war der goldene Mittelweg und die Vorschule ein Glücksgriff!! In der Vorschule waren zurückgestellte Kinder mit ähnlichen Defiziten und die Therapeuten haben den Kindern spielend in Form von Ergotherapie und mit dem Marburger Konzentrationsprogramm so sehr geholfen. Das war einfach unglaublich! So hatte er sowohl Spielschule als auch Kindergarten. Und er hat die Spielschule geliebt!!!!
    Ich finde Du hast alles richtig gemacht!“

    Daraufhin fragte ich sie ob es in Bayern schwer war ihn zurückstellen zu lassen?

    Ziemlich…
    Es ist hier in Bayern von vielen Faktoren abhängig. Zuerst Schularztuntersuchung.
    Dann musste ich mit ihm zur
    Caritas (Schulspiel, 5!! Stunden lang).
    Dann Bestätigung der Caritas, dass er nicht geeignet ist. Aber mit diesem Bescheid der Caritas ist das so ne Sache. Wenn Rektoren diesen Bescheid lesen, schicken manche Rektoren diese Kinder dann auf eine Sonderschule oder auf ein Schule für schwer erziehbare Kinder oder sie bewilligen die Zurückstellung.
    Je nachdem wie das Kind sich dann in der Schuleinschreibung verhält, heißt es dann also entweder, ein Jahr zurückgestellt oder Sonderschule…. Das entscheidet allein der Rektor.

    Wir hatten mit unserer Rektorin richtig viel Glück!!! (älteres Kaliber und viel Erfahrung, selbst Mutter zweier Söhne, hat die gleiche Erfahrung gemacht wie meine Mutter). Sie sagte immer, das schlimmste in der Grundschule seien junge Jungen. Da klingelten bei mir natürlich beide Ohren! Außerdem kannte sie mich, da ich an der Schule bereits Lesepatin war und sie zudem unseren älteren Sohn sehr mochte. Es gibt aber auch Rektoren (Nachbarort z.B.) die stellen grundsätzlich nicht zurück. Da mussten dann zu früh eingeschulte Kinder die 1. Klasse wiederholen!!!!
    Als ich den Bescheid hatte, dass unser Sohn ein Jahr später eingeschult wird, habe ich erst einmal ne Flasche Prosecco aufgemacht! 
    Dann aber kam das Problem mit dem Kindergarten!
    Die wollten ihn nicht 2 Tage in der Woche zur Vorschule gehen lassen (wegen irgendwelcher Richtlinien) die sagten dann entweder 5 Tage oder gar nicht. Ich wollte gar nicht weniger zahlen, habe sogar das Mittagessen für die 2 ausgelassenen Tage bezahlt. Nach unzähligen Mails, Briefen und vielen Tränen ging es dann doch. Habe alle Instanzen der Stadt München (städtischer Kiga, nie wieder) durchtelefoniert usw. Es war brutal anstrengend, aber es hat sich gelohnt!! Sei froh, dass es bei euch anscheinend leichter war.“
    Vielen Dank an S., dass ich das veröffentlichen durfte! 🙂
    In diesem Sinne: Aus welchem Bundesland kommst du, und hast du auch schon Erfahrungen mit einer Rückstellung gemacht?
  • Einschulung verschoben … das Kind zurückstellen lassen … keine leichte Entscheidung!

    Einschulung verschoben … das Kind zurückstellen lassen … keine leichte Entscheidung!

    Vor ziemlich genau einem Jahr bekamen wir nach den Sommerferien das Schreiben der Stadt, dass unsere Jüngste im Schuljahr 16/17 laut sächsischen Regeln schulpflichtig wäre. Wir wurden aufgefordert uns für eine der 4 Grundschulen in unserem Einzugsgebiet zu entscheiden und erfuhren gleichzeitig die möglichen 2 Termine für die Schulanmeldung.

    Mir wurde mulmig! Sie ist 3 Wochen vor dem Stichtag geboren, zu dem Zeitpunkt also gerade mal 5 geworden und ich fand sie wär noch nicht soweit! Sie wäre eindeutig die Jüngste in der Klasse. Ich wollte das alles irgendwie für sie noch nicht. Aber die Frage war wollte nur die Glucke in mir das nicht? Wollte ich unser Nesthäkchen klein halten. Wollte ich nicht, dass sie groß wird? Traute ich Ihr viel zu wenig zu? War es wirklich der Kopf der das nicht wollte, oder doch das Herz? Was kann sich noch alles tun in dem Jahr bis zur Einschulung!

    Ich hatte ja auch schon den Vergleich zu den beiden Großen. Die waren in dem Alter so ganz anders! Viel weiter!

    Der Göttergatte, ganz der stolze Papa seiner drei Prachtexemplare, meinte nur: „NATÜRLICH geht die nächstes Jahr in die Schule!“ … aber ich finde, der verbringt als Vollzeit-Manager, wenn er nicht auf Geschäftsreise ist gerade mal 2 Stunden seines Tages mit der Bande. Am Wochenende ist er zwar körperlich, aber oft nicht geistig anwesend, sondern eher mit dem Kopf im Büro oder auf der nächsten Reise. Und ich finde so bekommt er einfach viel weniger mit von seinen Kindern. Ich bin schließlich hier die Vollzeit-Mama, Ansprechpartnerin für alle Sorgen, Entscheiderin, Fahrerin des Mama-Taxis, Pflasterverteilerin, Trösterin, Jederzeit-bereit-Mama, ich kenne das eben alles besser, oder? Das ist jetzt nicht böse oder abwertend gemeint, aber ich bin hier eben die Glucke. Was aber ja auch nicht immer gut ist. *grübel*

    Du merkst schon, ich wollte sie schützen!
    Aber ich wollte eben auch das Richtige machen und war mir nicht sicher was das war.

    Die große Schwester, ein Jahr vor der Schulpflichtigkeit eingeschult, meinte nur: „Ist doch cool, dann fahren endlich mal zwei von uns zusammen morgens mit dem Schulbus! Ich war ja bei Einschulung vom Spanienkind gerade aufs Gymnasium gewechselt und muss nun mit nem anderen Bus fahren.“

    Der große Bruder: „Ich pass schon auf die auf, Mama!“

    Aber meine Bauchschmerzen blieben!

    Vor den Ferien hatten wir ein Entwicklungsgespräch im Kindergarten gehabt. Im Vergleich zum Vorjahr hatte sie einen riesigen Entwicklungsschub gemacht. Endlich sprach sie deutlich und in ganzen Sätzen. Das hatte bei Ihr im Vergleich zu Ihren Geschwistern und gleichaltrigen Kindergartenkollegen am längsten gedauert. Motorisch ist sie topfit und auch ansonsten alles so wie es sein sollte. Auf die Frage was denn Sie von der bevorstehenden Einschulung hielte, teilte sie mir mit, dass man schon merke, dass Kinder die mit Ihr schulpflichtig sind und 4 Wochen später geboren wurden (also de facto ein Jahr älter), um einiges reifer wären. Vom Intellekt her würde sie das sicherlich schaffen, aber vom Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen sollte sie noch einiges zulegen um nicht unterzugehen. „Aber wir haben ja auch noch ein Jahr, vielleicht kommt das ja dann wenn sie nun hier im Kindergarten zu den Großen in die Vorschul-Gruppe wechselt.“

    Der Sonnenschein ist nicht nur dünn, sondern sehr dünn. Sie ist so schmal, dass ich mir das Kind mit einem Ranzen überhaupt nicht vorstellen wollte. Wenn wir von der Schule des großen Bruders sprachen, oder wir Ihn dort abholten, meinte Sie aus vollster Überzeugung immer nur: „Isch geh da nich hin!“ Und das war auf keinen Fall eingeredet von mir, denn ich achtete sehr darauf das Thema nicht vor Ihr zu besprechen. Ich wollte mir erst selber absolut sicher sein.

    20160906_130008

    Dann kam der Anmeldetag und der Testunterricht. Ich vermerkte auf dem Fragebogen eine eventuelle Rückstellung der zukünftigen Schülerin und erkundigte mich beim Lehrer des Testunterrichts was er denn meine. „Also ein Jahr länger Kindergarten tut ja eigentlich allen Kindern gut!“ So eine pauschale Antwort brachte mich auch nicht wirklich weiter. *hmpf*

    Ich wollte als finale Entscheidungshilfe den Besuch bei der Amtsärztin abwarten, die die Kinder wirklich auf Herz und Nieren für die Schultauglichkeit prüfen. Ich erinnerte mich, dass ich diesen Termin mit dem Spanienkind seinerzeit im März des Folgejahres hatte, und dachte so bei mir, dass sie sich vielleicht bis dahin in der Vorschul-Gruppe ohne die ganz kleinen Krippenkinder entwickelt hätte. Diesmal waren die Termine aber gleich im November.

    Ich befragte meine Schwägerin, ihres Zeichens Grundschullehrerin in NRW, was sie denn meine. Da wir uns aber nur sehr selten sehen, kam von dort auch keine wirkliche Entscheidungshilfe. Eher bedenken, ob ich das wirklich durchziehen wolle. In NRW muss man nämlich zu jeder Menge weiterer Untersuchungen zu Schulpsychologen und Co. und es hat wohl schon Fälle gegeben, wo sich das Kind anschließend minderwertig vorkam, weil es nur noch getestet wurde.

    Aussage einer Freundin in NRW: „Hier muss Dein Kind schon halb behindert sein um überhaupt zurückgestellt zu werden!“

    Je mehr ich andere Mütter fragte, um so unsicherer wurde ich. Die meisten rieten mir das Kind in der Nacht vor der Untersuchung immer wieder zu wecken, damit es dann zur Untersuchung müde und unkonzentriert ist. Aber all das wollte ich nicht. Ich wollte ja eine objektive Meinung dieser Fachärztin und nicht auf Teufel komm raus mein Kind zurückstellen lassen.

    Dann kam die Untersuchung.

    Ich war erstaunlich ruhig. Ich hatte aber ja auch nichts zu verlieren. Ich war einfach nur gespannt was diese Ärztin über mein Kind denkt. Ganz ohne Vorbehalte!

    Diese Ärztin, die geschätzt tausende von Kindern im Alter zwischen 3 und 7 Jahren, jedes Jahr begutachtet, ist doch die Superfachfrau für das Thema. Es ist nämlich dieselbe Ärztin, die ca. 2 Jahre vorher alle Kinder in der Kita besucht und jedes einzeln dahingehend untersucht, ob es gravierende Defizite gibt, die so noch frühzeitig erkannt und gegebenenfalls „behandelt“ werden können.

    Der Sonnenschein betrat das Zimmer. Ein Arztzimmer wie beim Kinderarzt, eine Liege mit Kuscheltieren und drei zusammengeschobene Schreibtische. Auf dem Tisch, der der Tür am nächsten ist, lagen ein Blatt und ein Stift. An den Schreibtischen dahinter saßen jeweils rechts und links die Ärztin und Ihre Assistentin. Ich bin kurz irritiert, denn ich kenne die Assistentin, mir will aber nicht einfallen woher. (Tut auch nichts zur Sache, es ist die Mutter eines Mitschülers aus der Spanienkindklasse. 🙂 ) Die Ärztin stand auf, schüttelte mir die Hand und wies mich auf den Stuhl an Ihrem Schreibtisch ein. Die Assistentin holte den Sonnenschein von der Liege und den Kuscheltieren weg und begann mit Ihr die Aufgaben zu machen. Die Ärztin lenkte mich ab, in dem wir einen Fragebogen bearbeiten. Von den Untersuchungen meiner beiden Großen weiß ich ja, das frau sich als Mutter da nicht einmischen soll. Also alles geschickt eingefädelt.*zwinker*

    Anschließend sieht sich die Ärztin die Testergebnisse an und nickt. Nickt sehr lange. Schiebt alles beiseite und dreht sich zu mir. Sie lächelt mich an und druckst herum. „Also, das sieht ja alles ganz gut aus!“ – Pause! – Guckt mich an! – Ich werde unsicher ob auf irgendeinem Zettel vielleicht doch gestanden hat das ich eine Rückstellung vielleicht und ganz eventuell wünsche. Oh Gott, denke ich, die will mich nun überzeugen das sie schulpflichtig ist! – Sie lächelt wieder. „Was würden sie denn sagen?“ – Pause! – JETZT werde ich nervös! Soll das etwa doch ICH entscheiden? Ich WILL das nicht entscheiden! – ich fange an zu stammeln – Ich will doch wissen was SIE denkt! Will sie mich jetzt etwa davon überzeugen, dass die Lütte in die Schule MUSS?! *schluck*

    Ich reiße mich zusammen und sage vorsichtig: „Ganz ehrlich? Mein Gefühl sagt mir, dass sie noch nicht so weit ist!“

    Da seufzt die Ärztin erleichtert, alle Anspannung im Raum entweicht und sie sagt: „Oh, Gott sei Dank, das war es was ich Ihnen nun schonend beibringen wollte!“ … wir lachen alle erleichtert eine Runde … Ich rufe erleichtert: „Haben sie etwa geglaubt ich wäre so eine ehrgeizige Mutter, die unbedingt die Kleene einschulen möchte?“ – „Sie glauben gar nicht wie oft wir diese Gespräche führen und Eltern überzeugen müssen, das ein weiteres Kindergartenjahr besser wäre!“ – „Nein Frau Doktor, ich habe so sehr gehofft das sie mein Gefühl bestätigen und ich war so unsicher ob ich damit richtig liege.“ Ich strahle sie an und sie macht direkt das Häkchen bei „nicht schulreif“ (oder was auch immer da stand) und ich kann Dir gar nicht sagen wie erleichtert ich war.

    Bei der nächsten Elternratsversammlung auf dieser Schule (ich bin dort Elternrat der Spanienkind-Klasse) nahm mich der Rektor vorab an die Seite und fragte, ob die „Ausmusterung“ des Sonnenscheins auch mein Wunsch oder nur der der Ärztin wäre. Denn in Sachsen entscheidet über die Einschulung in letzter Instanz der Schulleiter. Ich nickte erleichtert und erzählte Ihm, dass wir das gemeinsam so sehen. „Gut, dann mach ich Ihnen die Rückstellung fertig!“ … zum Glück, denn an der Stelle hätte ich sonst mit allen Mitteln einer Löwenmutter gekämpft. Ich hatte ja nun die amtliche Bestätigung, dass mein Gefühl mich nicht getäuscht hatte!

    Heute nun war ich zur Schulanmeldung 17/18 wieder in der Schule und es fühlte sich endlich richtig an.

    In diesem Sinne: Mütter aller Länder, hört auf Euer Mutterherz!!!

  • MP 3 Player – warum einfach wenns auch kompliziert geht? *augenroll*

    Warum zu Teufel funktioniert jedes MP3 Gerät anders? Warum muss ich mit jedem Gerät neu lernen wie man Playlists erstellt, geschweige denn Kinder-CD´s so aufspielt, das man sie auch einfach wieder abspielen kann?

    Auf längeren Autofahrten soll die Bande ja schließlich nicht nur mit dem Nintendo rumdaddeln. Und da ich mich schon seit Geburt des ersten Kindes standhaft weigere mir über die Autobeschallungsanlage Benjamin Blümchen & Co. anzuhören, haben wir schon immer Hörbücher für die Kids mitgenommen. Anfangs auf tragbaren CD-Playern, dann auf MP3-Playern oder alten Handys.

    Aber, ich werde ja auch nicht jünger, und mein armes kleines Mama-Hirn kann sich nun mal nicht merken wie nun diese tollen Abspielgerätschaften funktionieren. Vor jeder längeren Reise lade ich die Akkus auf, spiele die aktuellen Lieblings-CD´s dazu, um die Bande während der Fahrt bei Laune zu halten! Und jedes Mal kämpfe ich mit der Technik!

    Nun haben wir bei 3 Kindern aber natürlich auch 3 Geräte! DREI VERSCHIEDENE GERÄTE!

    Dass die auch 3 verschiedene Ladegeräte zum Mitschleppen brauchen, muss ich nicht extra erwähnen oder?

    Zusätzlich braucht jedes natürlich ein eigenes Programm auf dem PC und auch das Aufspielen der CD´s funktioniert nicht gleich! Warum auch?

    Wenn ich dann auch noch mit den Kids alleine lange fahre und somit am Steuer und nicht auf dem Beifahrersitz sitze, bin ich aufgeschmissen wenn die Lütte was umstellen will, denn die Bedienung dieser Geräte ist natürlich auch bei jedem anders und ich bin noch immer nicht die wandelnde Gebrauchsanleitung für ALLE! Und die anderen Kinder (die es ja wüssten *kleinlautzugeb*) wollen natürlich auch nicht immer Ihr Hörbuch unterbrechen, um der dusseligen Mama oder der kleinen Schwester zu helfen!

    Zusätzlich verfälscht der Player vom Sonnenschein immer die Reihenfolge der Beiträge, da sind dann die Kapitel der Hörbücher völlig durcheinander. Das ist der damals 2 Jährigen natürlich nicht aufgefallen, aber ich habe mich immer gewundert warum die nach 12 Minuten keinen Bock mehr hatte da zuzuhören. Ergab natürlich überhaupt keinen Sinn die Geschichte! *augenroll*

    Und am schlimmsten finde ich das mit der unterschiedlichen Lautstärke der Titel! Mal ist was laut, mal ist was leise, je nachdem wie und was man da so rübergespielt hat. Zum Glück haben die Kinder einen eingebauten Schutz in den Kopfhörern, womit gewährleistet ist, das es zumindest nicht zu laut wird! Aber dann gibt es natürlich gleich Gemecker wenn mans nicht gleich hören kann.

    Dieser Text ist aus 2014! Ich habe Ihn soeben auf meinem Rechner entdeckt und wollte Ihn nicht vorenthalten. 🙂
    Das „Problem“ ist inzwischen dahingehend gelöst worden, dass a) wir von Nintendo & MP3-Player alle Kinder auf Tablets umgestellt haben und b) der GG für das Aufspielen solcher CD´s zuständig ist. Bedienen können die die Dinger eh besser als ich. *lach*

    In diesem Sinne: Mit welchen Geräten kämpfst du zur Zeit?

  • Der erste Patchwork-Familien-Urlaub … oder … das Bonuskind?

    Der erste Patchwork-Familien-Urlaub … oder … das Bonuskind?

    Wie ich mich im Urlaub auf Instagram schon geoutet hatte, bin ich nicht nur Mutter, sondern auch Stiefmutter!
    Meine Kinder haben einen Halbbruder. Einen großen Halbbruder!

    Genau eine Woche nach dem kennenlernen des Göttergatten erfuhr ich, das eine andere Frau von Ihm schwanger ist. Ich war enttäuscht und offen und ehrlich wie ich bin, sagte ich (wie immer) gleich was ich dachte: „Schade, ich wäre gerne die Erste gewesen die Dir ein Kind schenkt.“ Ja, das wollte ich schon nach einer Woche! *schmunzel*

    Nichts des do trotz, habe ich mich auf die Beziehung mit dem werdenden Vater eingelassen. Die Trennung des Paares war bereits vollzogen bevor die Schwangerschaft festgestellt wurde und es gab keinerlei Ansprüche der Mutter an den Vater. (Bitte jetzt keine Diskussion bezüglich Verpflichtung & Co., darum geht es hier und heute bitte nicht. Es geht alles seinen Gang, aber Informationen dazu sind mir einfach zu privat. Ich bitte um Verständnis.)

    Das Baby / Kind

    Anfangs war der Lütte nach dem Abstillen einige wenige Wochenenden bei uns. Seine Mutter und ich verstanden uns von Anfang an sehr gut und das machte die Sache wesentlich einfacher. Uns Beiden bewusst, dass das nicht „normal“ ist, und wir sind Beide immer wieder dankbar dafür!

    Dann sind wir für den Job des GG nach Süddeutschland gezogen, bekamen seine erste kleine Schwester und wir sahen uns leider nur noch einmal im Jahr. Dann zogen wir nach Spanien, bekamen seinen kleinen Bruder und sahen uns in der gesamten Zeit nur einmal während eines Besuchs in Deutschland ganz kurz.

    Zurück in Deutschland, wohnten wir endlich wieder in NRW. Wir Mütter besuchten uns mit Kindern dann wieder häufiger gegenseitig und der GG verbrachte zu den Geburtstagen auch mal ganz alleine mit Ihm Zeit. Mehr aber wollte der inzwischen große Junge eigentlich auch gar nicht. Was ich voll und ganz verstehen konnte, da er schließlich streng genommen von seinem Vater allein gelassen worden war. Wir waren bei seiner Einschulung, wir hatten regelmäßig Kontakt und zogen dann aber nach Dresden. Nun sahen wir uns gar nicht mehr.

    Der Teenager

    Im letzten Jahr hatte der Bonussohn (ich bin noch auf der Suche nach dem passenden Titel, denn Stiefsohn klingt falsch in meinen Ohren) dann endlich Lust uns mal alleine besuchen zu kommen und verbrachte ein paar Tage seiner Sommerferien bei uns in Sachsens Hauptstadt.

    Er ist genau 2 Jahre und 2 Tage älter als unsere Älteste. Und da wir uns nur wenig kennen, war ich schon damals sehr gespannt wie die Tage werden.

    Man kann ihn nicht gerade als gesprächig beschreiben und ich bin vermutlich als Stiefmutter eh die Allerletzte, der er sich mitteilen möchte. Aber mit seinen drei Geschwistern hat er sich gut verstanden und mit seinem Vater war er dann noch alleine im militärhistorischen Museum. Auf die Frage wie es war, bekam seine Mutter nach der Reise die Antwort: „GUT!“ Kein Mann der vielen Worte! Ganz der Vater! *schmunzel* Damit war dann seinerseits alles gesagt. Mehr Informationen bekam ich über seinen Mum also auch nicht. 🙂

    In diesem Frühjahr dann seine Konfirmation. Und als ich mich bei seiner Mutter erkundige über was er sich WIRKLICH freuen würde, erhalte ich die Auskunft, das er einem Freund anvertraut hat, dass er gerne mehr Zeit mit seinem Vater und Geschwistern verbringen möchte. DAS lassen wir uns nicht zweimal sagen und laden Ihr kurzerhand ein mit uns in die Sommerferien zu fahren.

    2016-07-24 13.07.26Die Sommerferien

    Die verbrachten wir dieses Jahr als Testurlauber im neuen Ferienhaus von Verwandten in Norddeutschland. Wir reisten am Wochende zwischen Nord- und Ostsee und richten uns ein paar Tage lang ein. Seine Mutter brachte Ihn auf dem Weg in Ihre Ferien bei uns vorbei und er hatte ein Zelt mitgebracht. Das hatte er von seinem Onkel zur Konfirmation bekommen uns sollte nun endlich getestet werden. Wir hatten zum Testen auch eines dabei, darüber berichte ich aber dann die nächsten Tage mal.

    201607310645Wir machten viele gemeinsame Ausflüge, waren aber auch viel im und um das Haus herum. Einfach tolle entspannte Ferien mit viel lesen, nichts tun, Kinder auf dem Bauernhof nebenan. Meine zumindest. Der Bonussohn zog sich sehr sehr viel in sein Zelt zurück. Und gleich spielte mein Kopf verrückt. Ich wollte ja, dass es für alle Beteiligten perfekt wird. Es war mir vor allem wichtig, dass es für Ihn ein schöner Urlaub würde. Aber genau das ist schwer, denn wie bereitet man einem Kind schöne Tage, wenn man es so gar nicht kennt. Ich fragte also immer wieder nach ob er was braucht, ob alles o.k. ist, ob er Lust hätte mit uns dies und jenes zu machen, ob er sich was wünschen würde. Glucke halt. Ich kümmerte mich!*hiereinfügenwieichhühnchengleichgackernddurchdiegegendspaziere*
    20160726_194702Bis ich das Gefühl hatte Ihm total auf die Nerven zu gehen. *lach* Irgendwann gab ich auf und lies Ihm einfach seine Ruhe und lehnte mich mit den Gedanken zurück, dass ich es mit einem Teenager zu tun habe, die wollen doch eh die meiste Zeit nur chillen, abhängen und am Handy daddeln. Außerdem hatte seine Mutter gesagt, das chillen zur Zeit eh seine Lieblingsbeschäftigung ist. Also entspannte ich mich, ich hatte ja schließlich auch Urlaub. Also, diesen Mutterurlaub, den man in Ferienwohnungen so hat. Verlegung des Arbeitsplatzes halt! Und ein paar Lesepausen!

    Die Geschwister

    Doch das mit der Entspannung hält natürlich nicht lange an, denn meine drei mitgebrachten Kinder sehen natürlich nicht ein, dass DER die ganz Zeit entspannt rumdaddeln darf, während Sie nur Wikingerschach spielen, Bücher lesen, Rasenmähertrecker fahren, Phase 10 zocken, Musik hören müssen dürfen. Ich war sooooo froh, dass es in den Ferienhaus noch keinen Fernseher gab und achte halt auch im Urlaub darauf, dass sie nur die kurzen „heimischen Medienzeiten“ auf Ihren Tabletts herumdaddeln.
    20160727_151851

    Mit den üblichen Mama-Begründungen hielt ich mich einige Tage über Wasser:

    • „Es ist mir egal was andere Mütter Ihren Kindern erlauben, WIR machen das anders!“ -> ich hatte vorab Rücksprache mit der Mutter, wie die das mit dem Handykonsum handhaben!
    • „Das Wetter ist viel zu schön, und ICH möchte jetzt mit Euch…“ -> damit haben wir Ihn dann oft aus dem Zelt gelockt!
    • „Er ist ja auch schon älter als Ihr!“ -> welche mir spätestens in 2 Jahren dann um die Ohren fliegt, wenn eines meiner Kinder so alt ist 🙂

    So durfte er, zumindest aus der Sicht meiner Kinder, einfach so ALLES und sie nicht! Und zogen unter allgemeinem gebrummel ab. Ja *augenroll* ich habe dann natürlich auch die Medienzeiten an Schlechtwettertagen oder wenn auch mir nix mehr einfiel etwas gelockert, aber ich steckte echt in einer Zwickmühle. Ich wollte meinen nicht einfach so alles erlauben und dem Bonussohn wollte ich auch nicht den Urlaub vermiesen (es war schließlich der Erste und hoffentlich nicht der Letzte!). Und vor allem Ihn nicht ständig bevormunden, was mir doch gar nicht zusteht.

    Natürlich musste er sich auch in unser Familienleben einfügen. Die ersten Tage haben wir noch viel beim Aufbau der Küche im Ferienhaus geholfen. Da musste er dann auch mal Hand anlegen. Und die Ausflüge die wir gemacht haben, hatte er auch keine Wahl. Ich hatte aber auch nicht das Gefühl das er mal was nicht wollte. Es gab auch Situationen wo ich Ihn gestoppt habe weil er so gar keine Erfahrung mit kleineren Kindern hatte. Aber auf gar keinen Fall wollte ich die doofe Stiefmutter geben.

    20160728_175453Die Erziehungsmaßnahme

    Bis auf eine Sache, da musste ich dann doch mal die Erziehungskeule schwingen. Nach 2 Tagen fiel mir zum allerersten Mal auf, das er seit der Ankunft noch immer das gleiche T-Shirt trug. Da er im Zelt auch sein gesamtes Gepäck verstaut hatte, mein Schlechtes Gewissen stieg bei diesem Anblick übrigens jedes Mal ins Unermessliche, schließlich hatten wir Ihn eingeladen bei uns zu wohnen, und nun schlief er DRAUSSEN! Wobei sich mir das Abenteuer zelten auch noch nie erschlossen hat! *frechgrins* Aber zurück zum Thema, wo war ich? Ach ja, das Gepäck im Zelt … also zog er sich dort auch Abends aus und morgens wieder an. Als er am 3. Tag allerdings noch immer das gleiche T-Shirt (inzwischen mehr als sehr ausgeleiert) trug, war mir eigentlich klar, der zieht sich gar nicht um! Ich hielt mich aber zurück.

    Am 4. Tag mit gleichem T-Shirt bat ich den Vater, also meinen Göttergatten, doch vielleicht mal was zu sagen. Dem war das gleiche aufgefallen und er hatte bereits gesprochen. Der Grund: Ein Sonnenbrand! Ein unfassbar schmerzhafter Sonnenbrand. Am 1. Tag waren wir ohne Sonnencreme am Strand und er hatte sich einen Supersonnenbrand zugezogen, der unter jedem seiner sonst engeren T-Shirts höllisch weh tat. Nur dieses bequeme weite T-Shirt von der Anreise, das war zu ertragen.

    Ich bot Ihm am 5. Tag unsere Sonnenbrandsalbe an, meine Globulis, Schmerzmittel, ein T-Shirt seines Vaters, aber er lehnte alles jeweils dankend ab. Als er aber am 6. Tag noch immer so rumlief, zwang ich Ihn Abends sich im Wohnzimmer auf den Bauch zu legen und klatschte Ihm eine Packung Quark auf Rücken und Nacken, die immer noch feuerrot waren. Ich denke er war recht dankbar, was er natürlich auf keinen Fall zugeben würde, aber da ist er GANZ der Papaah! *zwinker*

    In diesem Sinne: Fortsetzung folgt! Hast du auch Patchwork-Erfahrung?

  • Für mein Patenkind zur Einschulung! … Eine Schultorte!

    Für mein Patenkind zur Einschulung! … Eine Schultorte!

    Dieser Beitrag ist umgezogen auf meinen neuen Blog
    „Mein Leben als Eventmanagerin …“
    auf der neuen Website www.eventagentin.de!

    Klicke einfach auf das Foto und du wirst automatisch dort hingeleitet!

    20160708_100211

  • Leserbrief zum Thema Schultüten

    Leserbrief zum Thema Schultüten

    Auf meinen Schultüten-Beitrag von letzter Woche habe ich sehr viele Kommentare, Mails und Hinweise bekommen! 🙂

    Manche Leser (aus allen Bundesländern) glauben ich übertreibe, manche haben sehr gelacht (auch aus allen Bundesländern) und viele Leser (meistens aus den neuen Bundesländern) bestätigen mir dass es genauso ist.

    Meinen Lieblingskommentar veröffentliche ich Euch jetzt als Leserbrief, denn dadurch habe auch ich noch sehr viel gelernt. Das hätte ich mal als „Zugereiste“ in Sachsen vorher wissen sollen! 🙂

    Anja T. schreibt:
    „Ich verweise gern auf den Wikipedia-Eintrag zur Schultüte https://de.wikipedia.org/wiki/Schult%C3%BCte und dann sollte sich eigentlich keiner mehr wundern, dass gerade in Thüringen und Sachsen die Einschulung ein großes Ereignis für die Kinder und Familien ist. Dort gibt es die Tradition, den Schulanfang zu „versüßen“, nämlich bereits seit 1817. Die westlichen Bundesländer zogen erst nach 1950 wenigstens mit der Schultüte nach.

    Nicht vergessen darf man auch, dass in den östlichen Bundesländern für gewöhnlich KEIN Gottesdienst zum Schulanfang dazugehört (dafür gibts die Feierstunde) und dass in Bayern und etlichen anderen Bundesländern dafür die Kommunion, die es im Osten eher selten gibt, als eben dieses große Brimborium zelebriert wird, wie im Osten die Einschulung.

    Ich selbst wurde vor ziemlich genau 40 Jahren in Jena/Thüringen eingeschult und kann mich heute noch daran erinnern, denn es war toll. Mein Sohn wurde ebenfalls in Thüringen eingeschult und es war toll. Die Schultüte war ein großes Geheimnis, denn auch das gehört zur Tradition (und nein, sie ist, auch wenn sie größer ist als im Westen, nicht nur mit Süßkram gefüllt, sondern mit allem, was in der Schule so gebraucht wird, Malzeug, Sportsachen usw., und das wiegt nunmal). Der Tradition nach bekommen die zukünftigen Schulanfänger bei einem Schulbesuch im Frühjahr vor der Einschulung den Zuckertütenbaum präsentiert, ein Bäumchen voll mit ganz kleinen Schultüten. Die Geschichte dazu ist, dass diese kleinen Tüten nun wachsen müssen bis zum Sommer/Herbst und wenn sie groß genug sind, ist Zeit für die Einschulung. Dann werden sie vom Lehrer „geerntet“ und an die Schulanfänger übergeben.

    So geschehen bei mir und später auch beim Sohn, jedes Kind wurde von der Lehrerin persönlich in der Schule begrüßt und bekam die (von den Eltern heimlich befüllte und heimlich in die Schule geschaffte) Schultüte überreicht. Danach gabs Mittagessen im Lokal mit Eltern, Geschwistern, Großeltern. Danach zu Hause Grillfest mit dem Rest der Familie, Onkel, Tanten, Cousinen. Die engsten Nachbarn brachten kleine Aufmerksamkeiten mit Schulbezug vorbei, ein Buch, ein paar Stifte, nichts großes. Da die Einschulung Samstag war, gab es reichlich Zeit zum Bestaunen und Bespielen des Schultüteninhalts, zum Feiern und länger aufbleiben, und am Montag drauf begann dann „der Ernst des Lebens“.

    Die jüngere Schwester wurde 5 Jahre später in Bayern eingeschult und es war gelinde gesagt ärmlich. Die Schultüte wurde gemeinsam mit dem Kind (soviel zu heimlich) im Kindergarten gebastelt und auch dort zum Kiga-Abschied bereits erstbefüllt. Zur eigentlichen Schuleinführung sollte die dann recycelt werden. Dann 1. Schultag, ein Tag mitten in der Woche, der Papa hatte mit Mühe frei bekommen. Der große Bruder musste selbst in die Schule, denn erster Tag nach den Ferien am Gymnasium, da sollte man allein wegen der Unmengen Organisatorischem besser nicht fehlen. Oma und Opa waren gekommen, weil sie schon Rentner waren, aber der Rest der Familie hätte extra Urlaub nehmen müssen, was dann doch unverhältnismäßig bis unmöglich gewesen wäre. Irgendwann zwischen Frühstück und Aufbruch drückte man der Schulanfängerin die Schultüte in die Hand, die erstmal garkeinen Sinn darin sah, warum sie das Trumm nun erst in die Schule und dann wieder nach Hause schleppen sollte und nicht gleich reinschauen durfte. In der Schule ein unpersönlicher, langweiliger, weil ewig langer, Gottesdienst. Danach alle Schulanfänger in ihre Klassen, ein gemeinsames Lied mit den Eltern, Eltern raus, jetzt ist Unterricht. Keine persönliche Begrüßung, keine Feierstunde, nichts!! Nach einer Stunde Fotosession für die örtliche Presse (Klassenfotos), das wars.

    Zu Hause Mittagessen, der große Sohn kam mit nem Berg Papiere und ner langen Zu-besorgen-am-Besten-bis-gestern-Liste aus der Schule und forderte seinerseits Aufmerksamkeit. Die Schulanfängerin musste Hausaufgaben machen (Schultüte ausmalen ist für ein Kind, was nicht gern malt, keine tolle Hausaufgabe am Einschulungstag). Irgendwann zwischendurch fand sich Zeit, die Schultüte zu leeren, aber richtig Zeit, sie auch zu würdigen, war nicht. Und abends war zeitig Feierabend, denn am nächsten Tag war ja Schule.

    Ich fand es sooo schade. Ich hätte meiner Kleinen auch so sehr gegönnt, wie der große Bruder mal einen Tag gefeiert zu werden und im Mittelpunkt zu stehen, denn es ist nun mal ein großer Schritt, so eine Einschulung. Aber das ist hier leider nicht üblich. Naja, wir haben das Beste drauß gemacht. Die Schultüte zur Einschulung war eine Überraschung, denn ich hatte noch eine neue gebastelt (ich bastle sehr gern, ganz ohne Wettbewerb mit anderen Müttern). Die Schultüte 2x zu befüllen, war mir einfach zuwider und wenns schon keine große Feier geben konnte, wollte ich doch wenigstens nicht auf die strahlenden Augen wegen der Schultüte verzichten. Die Schultüte ist auch das Einzige, an das sich meine Tochter noch erinnern kann, der Rest der Einschulung ist einfach so an ihr vorbeigeplätschert. Beim Sohn ist das anders, der spricht heute noch manchmal von unserer schönen Familienfeier.“

    In diesem Sinne: Vielleicht sollte man beim Wechseln des Bundeslandes einfach einen Zu-Beachten-Ratgeber erhalten. Das würde das Leben echt vereinfachen! 😉