• Mama braucht eine Auszeit

    Mama braucht eine Auszeit

    Einmal im Jahr treffe ich mich auf ein Mädelswochenende mit meiner besten Freundin in einer schönen Stadt. Da sie Letztens nach Österreich in ein tolles Haus gezogen ist war diesmal ein Besuch in Ihrer neuen Heimat angesagt.

    Mit Kindern ist acht Stunden konzentriert durcharbeiten nicht mal im Co-Working-Space möglich. Und so wünschte ich mir inzwischen nun schon lange nicht nur eine Mama-Auszeit, sondern auch eine Arbeitsauszeit von der Familie. Und so habe ich die Pflicht mit der Kür verbunden und fuhr von Mittwoch bis Montag mit dem Zug in die Berge.

    Ich gönnte mir die erste Klasse und hatte somit reservierte Plätze mit Tisch und im ICE sogar Strom, WLAN und serviertes Essen und Getränke.

    Bisher bin ich kein begeistertet Bahnfahrer, denn meistens hatte ich wie hier schon mal beschrieben einfach Pech mit der Bahn. Diesmal hat es aber super geklappt. Ich konnte wirklich die gesamte Zugfahrt, nur kurz unterbrochen von Umsteigen in Erfurt und München, schon super bis Lindau arbeiten.

    Von Lindau ging es weiter mit der österreichischen Eisenbahn am Bodensee entlang zu meiner Freundin nach Dornbirn. Den Abend verquatschten wir natürlich bei 1-3 Gläschen Wein. Herrlich.

    An den Bahnhöfen hatte ich genügend Zeit zum umsteigen und konnte so auch endlich mal wieder ein paar coole Ecken entdecken. Ich liebe solche Fotomotive und die Zeit für Streifzüge nimmt man sich im Alltag viel zu selten.

    Ich gestehe ich habe ausgeschlafen am nächsten Morgen. Da ich aber ja wusste, dass meine Freundin nicht vor 19:00 Uhr aus der Weinhandlung heimkehren würde, habe ich in Ruhe gefrühstückt und dann gearbeitet, gearbeitet und nochmal gearbeitet.

    Mit Blick in den verschneiten Garten war das gleich ganz anders als Zuhause am Schreibtisch, wo ich auch privaten Kram zu erledigen habe, das Hirn ständig Sachen einwirft die vielleicht doch dringender wären, die Postboten klingeln, die Waschmaschine ruft und die Spülmaschine auf dem Weg zur Kaffeemaschine freundlich winkt.

    Ich habe in 2 Tagen sage und schreibe ein ganzes Konzept fertiggestellt. Dafür brauche ich Zuhause 2-3 Wochen, weil ich immer wieder abgelenkt werde mich ablenken lasse.

    Ich hatte meine Familie gebeten eine echte Auszeit zu bekommen. Die Bitte war also, mich nicht wegen jedem Scheiß anzurufen. Daran haben sie sich auch echt gehalten. So konnte ich mich wirklich zu 100% auf meine Arbeit konzentrieren und komplett abschalten. Das hat unendlich gut getan. Denn so konnte ich mein Verantwortungsgefühl komplett ablegen. Wenn man als Mutter so weit weg ist, kann man eh nicht eingreifen.

    Die TT und das Spanienkind (15 & 12) sind mit Monatskarte flexibel und sowieso sonst auch für Ihre Nachmittagstermine selbständig zuständig. Für den Sonnenschein (8) gibt es den Schulbus und sie ist nun stolze Besitzerin eines eigenen Haustürschlüssels. Das alleine sein nach dem Heimkommen haben wir in den Wochen davor schon ausprobiert. Und für den einen Nachmittag, an dem sie noch Tanz-AG hatte, ist meine Nachbarfreundin eingesprungen.

    So konnte ich sechs Tage Abwesenheit ohne Familiengedöns komplett genießen. Ich bekam per WhatsApp ab und an ein paar Nachrichten und Videos und auch ich schickte Fotos. 🙂

    Das Wochenende waren wir bei schönstem Sonnenschein in den völlig verschneiten Bergen unterwegs. Und natürlich am Bodensee an der Seebühne in Bregenz. Das Wetter hätte mir mit den Schneemassen ja fast die Anreise verhagelt, aber mit der Sonne nun war es ein Traum!

    Nun sitze ich wieder im Zug, bin auf dem Rückweg zu meinen Lieben und rate allen Müttern: Gönnt Euch diese Auszeiten! Es ist wichtig auch mal ganz alleine was ganz anderes zu unternehmen. 😊

  • Sicherheit im Auto für den Fall der Fälle

    Sicherheit im Auto für den Fall der Fälle

    Unfall mit Kindern! Überschlagen auf der Autobahn!Ersthelfer, was nun?

    Wie ich hier bereits berichtet hatte, hat sich auf der Autobahn ein Auto überschlagen. Der Sohn (als Jugend-Sanitäter) und ich (mit frischem Erste Hilfe Kurs) konnten helfen. Seit dem rattert mein Gedankenkarussell aber laut los, sobald wir im Auto sitzen und uns auf eine längere Fahrt begeben. Auch die Kinder sind mit Verarbeiten der Situation noch nicht ganz fertig und sprechen ab und an darüber. Ich habe mir viel über den Ablauf Gedanken gemacht und festgestellt, dass es einige Dinge gibt die wir besser im Auto noch dabei hätten.

    Wir waren die Einzigen die wirklich wussten was man in einer solchen Situation als erstes tun muss und haben doch gravierende Fehlergemacht.

    In der Hoffnung, dass nun nicht öfter machen zu müssen habe ich trotzdem einige Vorkehrungen getroffen um meine Familie besser schützen zu können. Denn wir haben ja gesehen wie schnell es passieren kann, dass weitere Unfälle passieren.

    Im Erste Hilfe Kurs haben wir gelernt, dass man als Ersthelfer am Unfallort als absolut OBERallererstes an die eigene Sicherheit denken muss. Selbstschutz ist oberstes Gebot! Und dazu braucht man immer:

    Das Warndreieck

    An einer Unfallstelle auf der Straße heißt Selbstschutz:
    Unfallstelle absichern!

    Ist man alleine, läuft man als erstes los um das Warndreieck aufstellen. Es ist keinem geholfen wenn man selber auch noch angefahren wird! Am besten probiert man mal sein eigenes Warndreieck aus. Damit man im Fall der Fälle sofort weiß wie es geht.

    Meine Vorkehrung für das nächste Mal: Ich habe mit den Kindern mal unsere beiden Warndreiecke in den Autos gesucht und diese aufgebaut. Meines versteckte sich z.B. in der Kofferraumklappe und war gar nicht so einfach aus der Halterung zu bekommen. Dann haben wir es ausgepackt und aufgebaut. So können die Kinder beim nächsten Mal auch helfen und fühlen sich gebraucht.

    Als wir an der Autobahn halfen hat Jemand anderes das gemacht, nachdem ich Ihn darum gebeten hatte. Allerdings auch nicht wirklich ganz, er hatte nämlich nur einen Fuß ausgeklappt und so kippen die im Fahrtwind der vorbeirasenden Autos oft um.

    Die Handschuhe

    Im Verbandskasten sind die Handschuhe nicht steril und sollen auch nicht verhindern, dass Schmutz in die Wunde von Verletzungen kommt (das dachte ich nämlich bisher), sondern sind allein zum Schutz des Helfers da. Damit dieser nicht mit dem Blut aus der Wunde des Verletzten in Berührung kommt. Denn wenn man selber auch nur eine kleine Verletzung an der Hand hat, steckt man sich eventuell ganz schnell mit den Krankheiten des Verletzten an. Im Auto-Verbandskasten gibt es aber immer nur ein einziges Paar und das hatte ich dem Sohn gegeben, so dass ich das Blut nachher an den Händen hatte als ich die Frau an den Schultern angefasst habe um sie zu beruhigen.

    Meine Vorkehrung für das nächste Mal: Ich kaufte eine Packung Einmalhandschuhe und lege nun je 3 weitere Handschuhpaare in jeden Verbandskasten den wir besitzen. Sprich in beiden Autos und in den Kleinen, ohne den der Sohn für große Ausflüge nicht mehr das Haus verlässt.

    Die Warnwesten

    Mein größter Fehler war es die anderen Kinder im Auto zu lassen. Wir hatten den Unfall entdeckt, der Sohn auf dem Beifahrersitz rief: „Mama da müssen wir helfen!“ Ich bremste, fuhr hinter dem LKW, der ebenfalls angehalten hatte, auf den Autobahnseitenstreifen und beschwor die 3 Mädchen (8, 14 & 15 Jahre alt) auf der Rückbank sitzen zu bleiben. Ich hatte zwar gleich ein ungutes Gefühl, wollte aber auf keinen Fall, dass die Jüngste ohne mich dort ausstieg und rumlief, geschweige denn dass die beiden Großen für sie verantwortlich sein müssen. Ich dachte angeschnallt im Auto wären sie am sichersten.

    Doch als wir dann erleben mussten, wie durch Gaffer ein Unfall nach dem Anderen auf der Gegenseite passierte und dort ein LKW quer über die Autobahn schleuderte, wurde mir klar, dass das auch auf unserer Seite hätte sein können. Und wenn der dann in unser Auto kracht. Daher sollen immer alle Insassen aussteigen, Warnwesten anziehen und sich von der Fahrbahn so weit wie möglich entfernen.

    Meine Vorkehrung für das nächste Mal:
    Ein Familien-Set Warnwesten für alle Insassen des Autos gekauft. Diese stecke ich nun in die Tür auf der Beifahrerseite.

    Pflicht ist in Deutschland eine Warnweste, diese sollte griffbereit in der Fahrertür stecken. Diese hatte ich auch angezogen, aber der Sohn lief ungeschützt über den Seitenstreifen und die Mädels hätten eben auch keine gehabt.

    Wir hoffen natürlich sehr, dass wir das alles niemals benutzen müssen, aber wenn, dann wären wir besser vorbereitet. Und gekostet hat das gerade mal 20,00 Euro. Wenn du hier*** klickst bekommst du Westen und hier*** gibt es Einmalhandschuhe.

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    In diesem Sinne: Allzeit sichere Fahrt

    Weißt du wo Warndreieck und Verbandskasten in Deinem Auto sind?

  • Es gibt einfach wirklich nette Männer! ODER? … Oder sollte ich es als Mutter seltsam finden?

    Es gibt einfach wirklich nette Männer! ODER? … Oder sollte ich es als Mutter seltsam finden?

    Uns ist gestern im Einkaufszentrum etwas Merkwürdiges passiert und ich wüsste gerne was Du darüber denkst.

    Ich war am späten Nachmittag mit der TT und dem Sonnenschein noch schnell ein paar Sachen erledigen. Während die Mädels im oberen Stockwerk die letzte Weihnachtspost wegbrachten und noch „heimlich“ die letzten Geschenke besorgten, war ich bereits unten im Supermarkt zum einkaufen.

    Kurz vor der Kasse, als ich die Einkäufe auf das Kassenband legte, stießen die Mädels wieder zu mir. Die Lütte wühlte in den Süßigkeiten der Quengelzone herum, hielt mir ein Päckchen Kaugummi hin und fragte mich ob wir das kaufen? Als extrem konsequente Mutter kaufe ich aber den Kids selten was sie gerade sehen und haben möchten. Und so kurz vor Weihnachten, in dieser Zeit, in der es täglich was Tolles aus dem Adventskalender gibt, wir quasi 24/7 von Plätzchen, Lebkuchen und Stollen leben, mussten die nun echt nicht auch noch sein. Meine Antwort: „Ne Schatz, so´n Quatsch brauchen wir nun nicht auch noch und Dein Taschengeld ist aufgebraucht.“

    Ich räumte weiter alles auf das Transportband, als ein „älterer Herr“, (kein Rentner, nur eben älter als ich *zwinker*) sie antippte, Ihr zeitgleich abgezählte 95 Cent in die Hand drückte und Ihr höflich sagte: „Guck mal, damit kannst du Dir die doch kaufen.“

    Im Ersten Moment dachte ich, orh nääh, der kann doch hier nicht meine Erziehungsmethoden untergraben nur weil bald Weihnachten ist. Ich packte weiter aus und sagte laut und ironisch streng: „Das ist jetzt nicht wahr oder?“ Er sah mir freundlich lächelnd ins Gesicht und sagte bestimmt aber total lieb: „DOCH!“ und verschwand hinter dem Regal wieder auf seiner Seite der Kasse.

    Da war nichts Schleimiges, nichts Uangenehmes, nichts Anzügliches. Er wollte vermutlich wirklich einfach nur, dass sich das „arme“ Kind diese Kaugummis kaufen konnte. Als Außenstehender denkt er vermutlich auch gar nicht darüber nach aus welchem Grund ich das nicht kaufen wollte und was diese nette Geste mit dem Kinderhirn und vor ALLEM mit meinem Verstand anstellt.

    Der Verstand rattert nämlich seit dem fröhlich vor sich hin.

    Glaubt die Motte jetzt, dass es doch ok ist von Fremden was anzunehmen? Natürlich haben wir oft genug darüber gesprochen und solche Situationen machen Ihr Angst. Natürlich war auch sie gestern verwirrt, aber eben auch froh und dankbar.

    Ganz kurz habe ich darüber nachgedacht es Ihr wegzunehmen, damit ich meinen pädagogischen Hintergedanken durchgezogen bekomme, aber dann hätte ich Ihr und auch dem netten Herrn die Freude kaputt gemacht.

    Überlegt hatte ich auch dem Herrn zu erklären wie er da in meine Erziehung hineingrätscht, aber sich als Spaßbremse zu outen ist auch nicht immer gut. *augenroll*

    Und natürlich der Gedanke, du bist eine Rabenmutter, du musst doch Deine Kinder schützen vor „solchen Männern“. Die die am harmlosesten aussehen sind doch meistens die Schlimmsten. *grübel*

    Kinderhände mit Kaugummi

    Aber irgendwie weigert sich mein Hirn sich von dem Gedanken zu verabschieden, dass es sie doch noch gibt: Die freundlichen, höflichen und mitfühlenden Menschen, die dem Kind einfach nur eine Freude machen wollen.

    Ich glaube einfach an das Gute im Menschen, und Du?

    Was ist Dein erster Gedanke gewesen?

  • Dresden ist IMMER eine Reise wert! Und das Hyperion-Hotel sowieso! #werbung

    Dresden ist IMMER eine Reise wert! Und das Hyperion-Hotel sowieso! #werbung

    Freunde sind doch echt was feines! Und ich habe die Besten! Echte Freunde müssen sich nicht ständig sehen, bei echten Freunden sind auch 15 Jahre nichtsehen möglich. Und wenn man sich dann trifft, ist es als hätte man sich 15 Tage nicht gesprochen. Freunde eben! ♥

    So geschehen mit Lisann & Goran. Wir kennen uns aus der Ausbildungszeit. Anschließend hat es uns in alle Himmelsrichtungen verschlagen und der Kontakt besteht mal mehr und mal weniger. Zuletzt gesehen haben wir uns auf meiner Hochzeit. Da ich und Goran nicht zu Lisanns 50. anreisen konnten haben wir Ihr eine Reise geschenkt. Und da ich immer nicht abschätzen kann wann der GG nu auf Geschäftsreise ist haben wir Dresden geplant, damit ich im Notfall Nachts bei den Kindern hätte sein können.
    Er war aber da und so zog ich Freitag mit meinen Freunden ins Hotel.

    Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem Hyperion Hotel Dresden 
    am Schloss entstanden und enthält Werbung.

    Und das Hotel rief schon den ersten WOW-Effekt hervor.

    Ich kenne das Hyperion in Dresden seit seiner Voreröffnungsphase (für eine andere Hotelkette) weil ein weiterer sehr lieber Freund dafür zuständig war. Schon damals war ich sehr begeistert. Auf meine Anfrage hin hatte ich dann im Mai sofort eine Reservierung für 3 Einzelzimmer.

    Das Hotel befindet sich in Dresden zwischen Kulturpalast und Schloss direkt in der Innenstadt. Von hier ist alles was man in Dresden gesehen haben sollte direkt in nur wenigen Schritten erreichbar. Zentraler kann man in dieser tollen Stadt echt nicht wohnen.

    Die Gebäude rund um die Frauenkirche sind alles Neubauten, wobei die Fassaden den im Krieg zerstörten Häusern nachempfunden sind. Das Hyperion bewohnt einen so entstandenen kompletten Komplex, auf den historischen Mauern der Stadt (von denen man aus dem Hotel in Ausgrabungen noch welche sehen kann). In einem solchen Gewölbe befindet sich hier dann auch das Spa.

    Wir stellten unser Gepäck ab und gingen zur Frauenkirche, erlebten dort mit wie die Glocken zeitgleich mit unzähligen Kirchenglocken in ganz Europa für den Frieden geläutet haben. Das war schon ein kleiner Gänsehautmoment. Zurück im Hotel hatte ich dann aber direkt den nächsten, denn mein Zimmer war der Knaller.


    Ich wurde mit einem Eckzimmer inklusive offenem Bad verwöhnt. Es gab eine Sitzecke, einen Schreibtisch, Dusche & Badewanne! Ein Traum! Ich glaube ich habe noch NIE alleine in einem so großen Raum geschlafen.

    Nach einem kleinen Ausflug zur wunderschönen Elbe und Dresden by night haben wir uns dann völlig fertig auf meinem Zimmer was vom Zimmerservice bestellt und gequatscht und geratscht und gelabert und getratscht. Nach 15 Jahren hat man sich ja so EINIGES zu erzählen und jede Menge Gelegenheit gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.
    Und bei dem leckeren Essen eine wahre Wohltat.

    Der Samstag begrüßt uns mit Traumwetter

    Uns zieht es natürlich wieder raus in die Stadt der Städte, aber der schöne Frühstücksraum mit einem grandiosen Frühstücksbuffet hält uns länger fest als wir das wollten. Es gibt für wirklich jeden Geschmack, jede Intoleranz oder Vorliebe alles. Und sind wir mal ehrlich, wir werden langsam alt und haben da eben so einiges entwickelt. *lach*

    Die Sonne lockt kurz die Raucher in den extrem praktischen Innenhof.

    Bevor wir dann starten gibt es aber noch immer so viel zu bekakeln, zu essen, zu genießen und bevor die das Buffet wieder abbauen schließlich noch Sekt für Alle! 🙂

    Da das Wetter zwar super war, aber die Hitze nachgelassen hatte hieß es erstmal Schuhe kaufen. Naheeein, nicht die Damen! Der Herr hatte Seine im Frankfurter Flur -klingt wie ein Kunstobjekt- stehen lassen. Das mit dem Kunstobjekt und das mit dem shoppen passt aber auch zu Ihm. Er betreibt nämlich den coolsten Interieur-Shop Liebesdienste home in Frankfurt.

    In den neuen Schuhen, die wir in der Altmarktgalerie direkt gegenüber fanden, lustwandelten wir durch die Gassen und über die Brühlschen Terrassen, besichtigten das Albertinum und eine Ausstellung über Sprachkultur im Lipsiusbau an der Kunstakademie. Anschließen kurzes Eierscheckenpäuschen (sächsische Spezialität, der Kuchen, nicht die Pause) am Taschenbergpalais mit Blick auf die Frauenkirche.

    Damit die Beiden nicht den völligen Touri-Kultur-Schock bekommen besichtigten wir selbstverständlich aber auch die Prager Strasse (unserer Fußgängerzone) und entschieden uns spontan einen Auftritt von Katrin Bauerfeind im Schlachthof zu besuchen.

    Auf dem Rückweg -noch immer mit dem Deo und in den Klamotten vom Morgen Mittag- blieben wir am purobeach (für meine gleichaltrigen Leser: DER IN-Club in Dresden, Barcelona & Marbella!) hängen und feierten die ganze Nacht. Wie früher! *seeligseufz*
    Außer das mit dem Deo, das ging seinerzeit natürlich nicht. *entspanntgrins*

    Immer wieder Sonntags …

    … heißt es für den gemeinen Wochenendgast in den Hotels dieser Welt: Kofferpacken!

    Aber erstmal wieder Frühstücken, Zigarettchen im Innenhof und dann, ja dann musste ich mich von diesem Traumzimmer verabschieden.

    Während ich packe esse ich den Rest vom Obst-Treatment, was auf meinem Zimmer stand. Ich fühlte mich wie ein VIP-Gast, aber als Blogger war ich das hier ja auch! *kicher*

    Mit einem Stück Esspapier, welches bedruckt mit einem Spruch, perfekt zu unserem Beste-Freunde-Wochenende passt.

    Was mich als Schreinertochter total begeistert hat, ist der Echtholzboden in meinem Zimmer.

    UND der ganze echte Marmor, der mit ich weiß nicht wieviel Quadratmeter die Badezimmereinrichtung und Wände komplett verkleidet.

    Aber am faszinierendsten fand ich die gepolsterten Kleiderbügel. So etwas kenne ich nur aus alten Filmen oder von meiner Oma.

    Das habe ich noch NIE in einem Hotel erlebt. Und ich kenne EINIGE!
    Ich liebe solche Details!

    Die zweite Nacht im Hotel war viel zu kurz, aber nach der Dusche mit den tollen Pflegeprodukten von RITUALS, die in jedem Zimmer stehen, war ich frisch genug fürs Frühstück und einen letzten Tag Sightseeing in der eigenen Stadt.

    Wir haben die Koffer an der Rezeption gelassen. Erster Tagesordnungspunkt war eine Stadtrundfahrt mit einem Schaufelrad-Dampfer auf der Elbe. Anschließen noch schnell Semperoper und Zwinger ansehen, und dann war unser traumhaftes Freunde-Wochenende auch schon wieder vorbei. Goran flog zurück nach Frankfurt und Lisann nach NRW, wo sie und Ihr Mann eine Autowerkstatt in Haan/Gruiten betreiben.

    Wir verabschieden uns mit den Worten von Erich Kästners und haben uns vorgenommen uns bald wieder was Gutes zu tun und beim nächsten Mal ein anderes Hyperion Hotel zu testen.

    Zur Auswahl stehen Basel, Berlin, Hamburg, München (ab Dezember), Leipzig (Herbst 2019) und Salzburg (2020).

    Diesmal wird das bis zum Wiedersehen nämlich keine 15 Jahre dauern. *zwinker* Die Beiden haben nämlich am bloggen Gefallen gefunden und wir würden sofort einen Hoteltester-Bereich auf meinem Blog eröffnen. Vielleicht haben die H-Hotels ja Interesse uns Fachkräfte zu engagieren! Schließlich waren es die Ausbildungen zu Hotel- & Restaurantfachleuten die uns zusammengebracht haben. Wir wären bereit!! 🙂

    In diesem Sinne: Komm nach Dresden! Bald ist wieder Weihnachtsmarkt (gegenüber vom Hotel) und am 01.02.2019 der SemperOpernball!

  • „Chill mal!“ Ein tolles Buch zum Thema Pubertät! #rezension

    Chill mal! Am Ende der Geduld ist noch viel Pubertät übrig

    Gelesen habe ich nun seit dem die TT vor sich hin pubertiert schon sehr viele Ratgeber und jede Menge Zeitschriften und Kolumnen zu dieser never ending Story. Aber dieses Buch hier ist herrlich. Der Autor Matthias Jung ist Pädagoge, Comedian und Vater. Prädestiniert also diese anstrengende Zeit zu überleben und auch noch lustig darüber zu schreiben.

    Er erklärt auf leicht verständliche Weise und immer lustig was in dieser Dekade des Kinderlebens im Hirn vor sich geht. Er beruhigt auf unvergleichlich lustige Weise alle Eltern, dass es a) woanders ganz genauso läuft und b) dass es so sein muss. Die Diskussionen haben ihren Sinn, die Stimmungsschwankungen Ihre Ursachen. Matthias Jung erzählt so lustig wie sich die Artgenossen in diesen Jahren benehmen, versorgen, sprechen usw. Und gleichzeitig bekommst du als Elternteil auch Unterstützung in wie weit sich die Erziehung nun ändern, verstärken oder lösen sollte um unbeschadet anschließend eine Beziehung führen zu können. Alle in dem Alter relevanten Themen, Fehler und Vorlieben werden angesprochen und mit Witz und Charme ausgearbeitet, belächelt und erklärt. Ich bin total begeistert.

    Ich habe auf meiner Liege am Wasser oft so laut gelacht, dass mich regelmäßig die umliegenden Badegäste gefragt haben was ich denn da schönes lese.

    Er tourt gerade mit seinen Programmen rund um die Pubertät auch durch Deutschland. Und das gemeinste, er ist in meinem Ortsteil fußläufig von hier wenn ich nicht da bin. *brummel* Aber guck mal, vielleicht kannst du ja hin.

    Falls du nun endlich selber lesen möchtest oder noch nach einem Geschenk für einen Menschen suchst, zu dem dieses Buch passen würde, kannst du es hier natürlich gerne kaufen:

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    In diesem Sinne: Viel Glück und viel Spaß beim lesen!

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  • Was Gaffer alles auslösen können! … ODER … Sprachlos am Unfallort!

    Was Gaffer alles auslösen können! … ODER … Sprachlos am Unfallort!

    Es ist mitten in der Nacht und ich kann nicht einschlafen. Wir haben heute drei Unfälle miterlebt und was wir gesehen haben lässt mich nicht schlafen. Ich schreibe mir das und den Unfall nun hier von der Seele und hoffe es wird dann für mich etwas einfacher.

    Deutsche Autobahnen

    Wir sind heute gestern aus NRW zurückgefahren nach Dresden. Die ersten 100 km waren wir auf Landstraßen unterwegs weil mal wieder ein Unfall am Autobahnkreuz passiert war. Dann hatten wir 400 km „freie“ Fahrt mit ein paar Baustellen und den üblichen Geschwindigkeitsbegrenzungen. Nun freuten wir uns auf die letzten 100 km. Wir, das waren meine drei Kinder, eine Freundin der TT die bei uns Urlaub macht und ich. Das Spanienkind sah einen Unfall, der gerade erst passiert sein musste. Ein Auto hatte sich überschlagen, zwei PKW und ein Tanklaster fuhren vor uns an den Rand und mein Sanitäterkind rief: „Mama, da kann ich vielleicht helfen!“ Da ich Ihn bei einem Johanniter-Wettkampf erlebt und vor einer Woche erst selber einen Ersten Hilfe Kurs gemacht hatte, hielt ich also ebenfalls an.

    Den Mädels auf der Rückbank sagte ich, dass sie bitte auf alle Fälle im Auto bleiben sollten. Ich schnappte mir die Warnweste und mein Handy und lief mit dem Sohn zurück zum Unfall.

    Das Auto lag auf dem Randstreifen auf dem Dach

    Uns kam ein junger Mann entgegen der immer um das Auto lief, das dort auf dem Dach lag. Ich fragte Ihn ob alle raus sind. Er nickte nur und lief wieder los. Ich bat Ihn sich hinzusetzen, damit er nicht verwirrt auf die Fahrbahn lief, wo weiterhin der Verkehr in einer Wahnsinns Geschwindigkeit an uns vorbeirauschte. Eine junge Frau saß am bewachsenen Straßenrand und hielt sich eine Kompresse an das blutende Ohr. Auf einer Motorhaube lag ein offener Verbandskasten und noch 2 Männer standen zwischen Ihr und dem angehaltenen PKW. Da keiner so recht wusste was er machen sollte drückte ich meinem Sohn das Verbandzeug in die Hand, übernahm das Kommando, schickte den einen Mann aus dem PKW sein Warndreieck suchen und aufstellen und fragte die Frau was Ihr weh tut. Sie sagte nichts und ich guckte wo sie eventuell noch blutet. Dem Spanienkind rief ich zu: „Zieh Dir Handschuhe an und mach einen Druckverband!“

    Im erste Hilfe Kurs hatten wir nämlich immer wieder gelernt: Erst Selbstschutz (also Unfallstelle absichern und Handschuhe anziehen) dann Hilfe. Ich hatte zwar schon Blut an den Fingern, wusch das dann aber ab mit dem Wasser was der Tankwagen-Fahrer dann geholt hatte. Mein Sohn machte den Druckverband, bat mich um Klebestreifen und der PKW-Fahrer kam zurück und meinte Polizei und Krankenwagen seien verständigt.

    Nun hieß es warten

    Die Frau blieb ruhig sitzen, der Mann räumte einhändig Sachen aus dem Unfall-Auto (seine andere Hand war verdächtig blau und angeschwollen). Erst jetzt wird mir bewusst, dass er sich kaum um sie kümmerte. Wahrscheinlich der Schock. Ich lief schnell zurück zu den Mädels in meinem Auto und erzählte das alles soweit in Ordnung ist, wir aber bleiben bis der Krankenwagen käme.

    Ich fand einen Zauberwürfel, ca. 100 Meter von Unfall entfernt. Der junge Mann der zu Auto und der verletzten Frau gehörte kam mit entgegen, keine Ahnung wohin er ging, aber der Würfel gehörte Ihm. Verrückt wie weit die Sachen aus dem Auto dort verstreut lagen. Ich fragte mich zwar kurz wo er denn hinwolle, da knallte es aber auf der Gegenfahrbahn. Ein Gaffer hatte gebremst, ein zweiter Gaffer war ihm voll hinten reingefahren.
    Zurück bei unserem Unfall lief mein 11 Jähriger um das verunfallte Auto herum und kontrollierte ob irgendwo Flüssigkeiten auslaufen. Da kam dann zum Jungen Sanitäter auch noch der Freiwillige Feuerwehrmann in ihm durch. Ich fragte die junge Frau nochmal wie es Ihr geht. Die Blutung hatten wir gestoppt und ich fand nun heraus, dass die Beiden gar kein Deutsch sprechen. Wie auch der Tankwagen-Fahrer. Also alles in englisch.

    Der dritte Unfall

    Auf der gegenüberliegenden Spur bildete sich natürlich durch den Unfall ein Stau und alle bremsten mit quietschenden Reifen um dann schnell an der Unfallstelle an der mittleren Leitplanke vorbeizufahren. Ich entdeckte das Warndreieck auf unserer Seite direkt hinter dem PKW und hatte sofort im Kopf, dass es auf der Autobahn mindestens 200 Meter weit weg stehen sollte. Auf unserer Seite rasten die Autos und LKWs schließlich ungemindert weiter hinter uns hinweg. Außerdem waren wir hinter einer Anhöhe und Kurve!

    Als ich zurückkam hatte sich auf der Gegenspur weiter hinten ein weiterer Unfall ereignet. Erst dachte ich ein blauer LKW hätte extra die Fahrbahnen versperrt, da sagten mein Sohn und der PKW-Fahrer aber, dass es da auch fürchterlich geknallt hätte.

    Wir standen sprachlos am Unfallort und konnten nur noch den Kopf schüttelten über das, was da alles sonst noch so um uns herum passierte.

    In dem Moment kam die Polizei und wäre fast an uns vorbeigefahren. Das Spanienkind blieb bei der Frau und ich lief vor um den Krankenwagen einzuweisen. Nicht, dass der auch vorbeifährt und erst hinter dem Unfall, dem Tanklaster und uns anhalten könnte.

    Da das etwas gedauert hat, hatte ich kurz Zeit Fotos zu machen. (Nur als kleine Erklärung. Denn auf Instagram wurde ich Abends, als ich was zu den Gaffern mit dem Foto gepostet hatte, direkt angegiftet ich solle lieber helfen statt zu fotografieren!)

    Die Sanitäter kümmerten sich gleich um die Frau, legten eine Halskrause an, brachten sie in den Krankenwagen und lobten meinen Mittleren: „Spektakulärer Einsatz, das hast du super gemacht.“ Ich platze noch immer vor Stolz. Ich blieb noch kurz zum übersetzen und brachte Ihre Ihre Handtasche ohne die sie nicht einsteigen wollte. Der junge Mann telefonierte die ganze Zeit und kümmerte sich noch immer nicht.

    Was ist passiert?

    Wir haben der Polizei noch unsere Daten gegeben und haben dann die Mädels erlöst, die uns dann erstmal den Unfall des blauen LKWs auf der Gegenspur erzählten. Den hatten sie quasi aus erster Reihe miterlebt. Und sie zeigten mir ein weiteres Auto, das weit vor uns sehr schief auf dem Randstreifen stand, und aus dem wohl als sie warteten eine schwankende Frau ausgestiegen war, um die sich dann aber einer der Polizisten gekümmert hatte. Vielleicht hatte die auch noch mit dem umgestürzten Auto zu tun gehabt, denn der junge Mann und die Frau konnten sich absolut nicht erinnern was passiert war und der Tankwagen- und PKW-Fahrer erzählten nur von einer Staubwolke und dem überschlagenden Auto welches sie gesehen hatten. Und vielleicht war der junge Mann auch zur Ihr gelaufen als ich den Zauberwürfel gefunden hatte. Ich weiß es nicht.

    Wenn man die Bremsspur sah und die Reifenspuren in der Böschung, dann war uns allen klar was für ein großes Glück wir als nachfolgende Autos auch hatten, dass der Wagen nicht zurück auf die Fahrbahn gerutscht ist. Das hätte auch anders enden können.

    Aus den Online-Medien weiß ich, dass der Fahrer des blauen LKWs aus seinen Fahrerhaus von der Feuerwehr herausgeschnitten werden musste. Aber, und das möchte ich lobend erwähnen, das mit der Rettungsgasse hat funktioniert.

    Was mich nun beschäftigt und vermutlich nicht schlafen lässt?

    1.) Selbst das Warndreieck und die klar sichtbaren Fahrzeuge mit Warnblinkanlage auf dem Randstreifen brachten die Autos auf unserer Seite nicht dazu langsamer zu werden.
    Einerseits gut, andererseits schlecht.

    2.) Wenn die Gaffer nicht gewesen wären, hätte es den blauen LKW auf der Gegenspur nicht zerrissen und alle hätten ungestört weiterfahren können. Warum muss die Menschheit denn sooooo neugierig sein?

    3.) Wird mir erst jetzt bewusst: Was hatten wir für ein großes Glück, das der zweite und dritte Unfall nicht auf unserer Seite passiert sind. Wie oft hört man dass folgender Verkehr Helfer erfasst oder ein Folgeunfall in den ersten hineinrast.

    In diesem Sinne: Wenn Ihr nicht helfen könnt oder wollt, FAHRT VERDAMMTNOCHMAL EINFACH WEITER und verursacht nicht noch schlimmeres!