• … der Urlaub, die Flüchtlinge und was Die Fantastischen Vier damit zu tun haben! #refugeeswelcome #BloggerFuerFluechtlinge

    … der Urlaub, die Flüchtlinge und was Die Fantastischen Vier damit zu tun haben! #refugeeswelcome #BloggerFuerFluechtlinge

    So, wir sind also aus dem jährlichen Sommer-Familien-Urlaub wieder zurück! Und im Normalfall würde ich nun eigentlich, wie jeder guter Blogger darüber ein wenig berichten. Mache ich ja sonst auch!

    Ich würde Dir erzählen warum der Sonnenschein den Hinflug ohne Hose verbringen musste, dann natürlich welche Größe und kakerlakengleiche Ähnlichkeit das Ungeziefer in unserem Zimmer hatte, wie die morgendlichen Pool-Liegen-Reservierungs-Rituale sowie die Fiebernächte abliefen, wie blau der Himmel, wie schön das Meer oder wie gut das Essen war.

    Aber all das hatte in diesem Jahr einen schalen Beigeschmack.

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    Als ich die ersten beiden Ferienwochen mit den Kindern in NRW gewesen bin, kamen die Nachrichten was in unseren Nachbarstädten Freital und Meißen in Bezug auf Flüchtlinge passiert ist. Als wir zwischen NRW und dem Sommer-Urlaub-mit-Papi in Dresden waren, kamen die ersten Nachrichten über eine Zeltstadt in Dresden für die Flüchtlinge. An dem Tag, als die letzten Flüchtlinge in die unter Hochdruck aufgestellten Zelte einziehen konnten, war ich abends auf dem Konzert der Fantastischen 4 und hatte ich regelrecht ein schlechtes Gewissen. Wir feiern und die sitzen müde, fremd & traumatisiert in den engen Zelten. Wohlmöglich konnten sie uns hören. Was sie aber auf jeden Fall gehört und gesehen haben waren die Antiasyl-Demos und welche Bedrohung da außerhalb des Zeltlagers lauert.

    Während des Konzertes schickte mir Rike vom Nieselpriem-Blog Ihre grandiose Idee zu #dresdnergesichter und die Frage ob wir das zusammen machen wollen. Den Text schnell mobil überflogen war ich schon begeistert. Und als die Fanta4 dann noch diese mich sehr bewegenden Worte abgaben…

    … war mir dann klar, dass auf jeden Fall was passieren muss!
    Denn sie haben Recht, wir lassen uns nicht unterkriegen! Und so schrieb ich vor dem Urlaub noch schnell diesen Artikel dazu!

    Am liebsten wäre ich hier geblieben und hätte die Aktion und so viele andere Ideen mit voller Kraft angeschoben und bekannt gemacht, aber der Urlaub war gebucht, bezahlt, die Koffer gepackt und meine Familie hätte vermutlich kein Verständnis dafür gehabt.

    Ich hoffte natürlich dass meine Leser und die befreundeten Blogger-Kolleginnen die Idee aufgreifen, bzw. teilen würden. Schließlich sollte unsere Aktion ALLE erreichen.

    So lag ich dann anschließend im Urlaub auf der Liege und verfolgte mobil die Geschehnisse im Lager, in Dresden, auf dem Blog, in den Medien und allgemein in der Blogosphäre, denn das Thema betrifft nun mal GANZ Deutschland und nicht nur Dresden! Aber ich wurde herbe enttäuscht. Nur wenige gaben eine Rückmeldung, nur 2 teilten den Aufruf in den Social-Media-Kanälen und ansonsten machten alle einfach weiter wie bisher! 🙁

    Natürlich war es vielleicht utopisch, dass sich so schnell was ändert in den Köpfen. Aber irgendwie hatte ich doch sehr gehofft, dass auf Facebook & Twitter wenigstens die Idee die Runde macht. Oder es mehr Likes gibt, oder andere über das Thema berichten. Aber, alle posteten wie immer. Bilder von Füßen am Strand, Kinder im Planschbecken, Beschwerden über Sommerhitze und natürlich der übliche Cat-Content.

    Nun bin ich wieder da, und habe überhaupt keine Lust Dir zu erzählen wie der Urlaub war, denn auf meinem Herzen brennt ein ganz anderes Thema.

    Warum trauen sich nur so wenige Stellung zu dem Thema zu beziehen! Warum berichtet die Presse überwiegend negativ zu dem Thema, von den Anschlägen, Asylgegnern, Gegendemonstrationen?
    Warum sind die Gegner so laut und der Rest so leise?

    In diesem Sinne: Traut Euch raus aus dem Schatten und werdet laut!

    P.S.:
    Ein GROSSES Dankeschön an Die Fantastischen Vier für Ihre Worte und die Genehmigung diese hier veröffentlichen zu dürfen!

    Ihr zeigt Euer Gesicht! … DANKE!!!

  • … und die #12von12 im August !

    … und die #12von12 im August !

    Heute war wieder 12 von 12, die monatliche Blogparade von “Draußen nur Kännchen”! Am 12. jedes Monats machen Blogger und Bloggerinnen Fotos von Ihrem Tag und veröffentlichen diese!

    Heute stand ganz im Zeichen des kommenden Schuljahres!
    Wir befinden uns in Woche 5 der Ferien und wollten heute mal die Ranzen-Pack-Listen der diversen Klassenleiter abarbeiten.
    Aber erstmal gabs sehr spätes schnelles Frühstück!

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    Dann wurden alle Mäppchen ausgeräumt, gesäubert und auf dem Einkaufszettel notiert was fehlt. Das Spanienkind braucht endlich einen Füller und das Pubertier eigentlich nix!

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    Neue Buntstifte für das Spanienkind waren noch im Haushalt vorhanden!

    20150812_171851Pinsel einweichen, aufgebrauchte Farben aus dem Malkasten notieren und los geht’s!

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    Im Laden wieder mein größter Graus: Entscheidung im Überangebot fällen! Zu meiner Schulzeit gab es für Füller zwei Hersteller und zwei Farben, man hatte also nur zu Entscheiden ob Pelikan oder Geha und ob in rot oder blau! JA, SO ALT BIN ICH! *schmunzel* Aber heute ….. HEUTE habe ich die Auswahl zwischen drölfzigtausend Sorten, Herstellern, Farben, Formen, Agregat- und Erfahrungszuständen. Mich überfordert das! *seufz*

    Das Spanienkind hat dann vier verschiedene ausprobiert (die in stundenlanger Vorauswahl rausgesucht hatte) und wir haben den genommen der am leichtesten in der Hand blieb! Auch die Farbe war dann erstaunlich schnell entschieden.

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    Im Gegensatz zur Auswahl neuer Hausschuhe für Schule & Hort!

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    Da sind wir zu keiner Einigung gekommen, dafür hat das Pubertier jetzt neue Sportschuhe und ich 3.628 heile Gedultsfäden weniger. *tapferlächel*

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    Entsetzt bin ich über die Sache mit dem Farbkasten! Da hatte ich ja extra rausgesucht welche Farben aufgebraucht sind, wollte die nach guter alter Manier ersetzen und musste nun mit Entsetzen feststellen, dass der neue Malkasten inkl. 3 Tuben Deckweiß inzwischen günstiger ist als die Ersatzfarben! Was ist denn das für eine Logik? Und welche Qualität haben wohl noch diese Farben? Und das Pubertier braucht natürlich nicht mehr die läppischen Wassermal- sondern die tollen neuen Acrylfarben! *hmpf* Ich habe bis zur 10. Klasse mit dem einen Kasten gemalt (links im Bild) den es IMMERNOCH in diesem Haushalt gibt! *seeliggrins*

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    Der Sonnenschein musste noch Taschengeld unter die Leute bringen und steht grad auf … na, was wird hier nur noch gespielt?

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    Draußen dann wieder mein Lieblingsthema: Menschen die nicht einparken können stehen IMMER neben MIR!!! Ich hasse es wenn die Kids dann sich da durchquetschen müssen. *brummel*

    20150812_164034Zuhause dann Getränke für den Besuch ab morgen einkühlen …

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    … und noch ein paar Sachen aussortieren die morgen noch mit in die Flüchtlings-Zeltstadt gehen werden!

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    In diesem Sinne: Bis nächsten Monat bei 12 von 12!

    Mehr #12von12 gibt es hier!

  • … Zeig dein Gesicht! Eine Aktion gegen Fremdenfeindlichkeit #dresdnergesichter

    Seit ein paar Tagen ist Dresden mal wieder in der nationalen und internationalen Presse!

    Ja, wir haben nun auch eine Zeltstadt und ja es gibt Menschen die dagegen sind. Aber NEIN es ist nicht die Mehrheit in dieser Stadt, es ist die Presse die leider nur negativ darüber berichtet und es in die Welt hinausposaunt. Mich macht das mal wieder sehr traurig und ich überlege seit Tagen wie man Euch davon überzeugen könnte, das DAS nicht wirklich Dresden ist.

    Kennen und lieben gelernt habe ich diese wundervolle Stadt vor 5 Jahren. Mein Mann wurde beruflich hierher versetzt und ich sah die Stadt an einem sonnigen Herbsttag zum allerersten Mal. Damals wie heute bin ich noch immer überwältigt von der Schönheit der Innenstadt, von der Offenheit der Menschen und wie schnell wir uns als „Wessis“ eingelebt haben. Nach dem extremen Hochwasser in 2013 war ich dann endgültig verliebt in Dresden und Seine Menschen. Noch nie in meinem Leben habe ich eine solche Solidarität und Hilfsbereitschaft unter wildfremden Menschen erlebt. Hier wurde einfach ALLES unternommen um die Stadt, die Häuser, Tiere & Co. zu retten, einfach Allen zu helfen und das ohne zu Zögern. Davon muss ich mal in Ruhe berichten.

    Wir haben in unserer Wohnanlage eine tolle Gemeinschaft und feiern mit bis zu 20 Familien einmal im Jahr ein Sommer-Grillfest und stellen zu Weihnachten einen riesen Weihnachtsbaum im Innenhof auf. Im Ortsteil gibt es dreimal im Jahr Feuerwehr-Aktionen, zu denen sich dann das ganze „Dorf“ trifft. Von allen möglichen Seiten erfahre ich was so passiert und was meine Kinder so machen. Man passt aufeinander auf. Sprich, wir sind in der Gemeinde echt aufgenommen worden. Und das geht auch vielen anderen so, die aus Österreich, Irland, USA, usw. kommen.

    Um so trauriger machte mich die Pegida-Bewegung (wie hier schon berichtet) und so manche Aussage von Menschen die ich hier kennengelernt habe. In unserer Nähe werden 3 Häuser zu Asylbewerberheimen umgebaut und ich höre immer mehr Stimmen die dagegen sind. Sehr erschüttert bin ich immer wieder wenn ich solche ablehnenden Sätze von den Menschen höre, dessen Familien im 2. Weltkrieg als Flüchtlinge hier aufgenommen wurden!

    Erst war ich einfach nur wütend, über diese Fremdenfeindlichkeit! Während unserer Zeit in Spanien habe ich nämlich am eigenen Leib erlebt wie es ist so behandelt zu werden. Damals habe ich mir geschworen, dass ich den Rest meines Lebens dagegen kämpfen werde.

    Inzwischen aber bin ich mal wieder begeistert was hier für die Flüchtlinge getan wird. Hier passieren nämlich auch so wundervolle gute Dinge für die Flüchtlinge, über die aber nur die lokale Presse schreibt.

    Die großen Zeitungen sparen sich das mal wieder. Warum eigentlich?

    Das übernehmen nun wir Blogger! Seit ein paar Tagen überlegen wir schon was und wie wir das am besten tun könnten und während ich Samstag auf einem tollen Konzert war, wo die Band auch für „Dresden bleibt nazifrei“ plädiert hat, war Rike von Nieselpriem fleißig und hat als gebürtige Dresdnerin Ihre Gedanken hier großartig niedergeschrieben und einen Aufruf gestartet.

    Wir möchten nun die Dresdner Gesichter mit den Dresdner Stimmen sammeln und anschließend veröffentlichen. Lasst uns der Welt zeigen wie wir in Dresden wirklich sind.

    Rike: „Schreibt mir an nieselpriem.blog@gmail.com. Schickt ein Foto von euch mit Vornamen, Alter und Dresdner Stadtteil (zum Beispiel: Henrike (45), Dresden-Pieschen), wer mag schreibt ein paar Sätze über unsere Stadt und eure Haltung zur allgemeinen Situation.“

    Ich bin Simone (43), Dresden-Lockwitz
    und mache mit diesem Artikel mit bei #dresdnergesichter

  • … und die Sache mit den Logopäden! #logopädieverweigerung

    … und die Sache mit den Logopäden! #logopädieverweigerung

    Mit drei Kindern in immer wieder unterschiedlichen Städten und Ländern macht frau & mutter ja so Ihre Erfahrungen! Vor allem mit Ärzten & Therapeuten!

    Heute berichte ich Dir mal meine Erfahrungen mit dem Thema Logopädie!

    Das gelispelte „S“!

    Das erste Mal wurde ich im Kindergarten in NRW damit konfrontiert, dass unser Kind UNBEDINGT zum Logopäden muss. Die Kindergärtnerin eröffnete mir beim Abholen meines heutigen Pubertiers, seinerzeit 4 Jahre alt, sie würde lispeln! Ich fiel aus allen Wolken und das Spanienkind, seinertzeit 1 Jahr alt, fast von meinem Arm! SOFORT sausten in meinen Mutterhirnwindungen die Gedanken Achterbahn: Warum ist mir das nicht aufgefallen? … Stimmt das? … Das hätte ich doch merken müssen! … Ich bin eine schlechte Mutter!

    Ich schnappte mir meine Kinder und fuhr heim. Grübeln! Nachdenken! Genau hinhören! Erst mal unternahm ich gar nichts und beobachtete die Aussprache meiner Tochter. ABER, ich hörte einfach kein lispeln. Zufällig fiel in die Zeit ein Kinderarzttermin und ich sprach Ihn darauf an. Er grinste nur wissend und meinte ich solle mir überhaupt keine Sorgen machen. a) hätten wir schließlich die letzten 2 Jahre in Spanien gelebt und sie hätte vermutlich noch die Angewohnheit das „s“ mit der Zunge an die Zähne stoßend auszusprechen, das hat sie in Spanien zuhause beim Deutsch sprechen natürlich nicht gemacht, aber im Kindergarten dann eben doch! b) würde er persönlich kein Kind vor dem Zahnwechsel zum Logopäden schicken, denn dadurch würden sich meistens all solche „Sprachfehler“ von alleine regeln und c) beobachtet er schon lange, dass die Logopäden Patientenmangel hätten und die Empfehlungen für immer jüngere Kinder ausgesprochen werden. Beruhigt ließ ich alles so wie es war und es ging von ganz alleine mit der Zeit weg!

    Das Nuscheln!

    Gleicher Kindergarten, anderes Kind! Das Spanienkind war ebenfalls 4 Jahre alt, als mich die Amtsärztin bei einem Test im Kindergarten, dessen tollen Namen ich leider vergessen habe, darauf hinwies, dass mein Sohn nuscheln würde. Wieder fiel ich aus allen Wolken und nun der Sonnenschein fast von meinem Arm!

    Ich also wieder heim! ZUHÖREN! *augenroll* Bin ich echt so eine schlechte Mutter? Der Göttergatte und ich hörten also ab sofort genauer hin. Und eines Abends war es dann ganz schnell klar. Ich schickte die Kinder hoch Ihre Zimmer aufräumen und der Sohn meinte in tiefstem rheinländischen Singsang-Slang: „Nöh, mach isch nisch!“ – Da war mir alles KLAR! … Der han in seiner Gruppe innem Kindergarten sonne röschtösche rheinländische Erzieherin, Liebelein, dat Pänz kenntet jarnet anners! Und da meine Mutter und deren Vorfahren ausm Rheinland kumme, war mir das ja mal gar nisch uffjefalle! Also widda nüscht für de Logopäde!

    Drei Monate nach dem Umzug nach Dresden / Sachsen sprach mich ebenfalls die entsprechende Amtsärztin von dem dortigen Test im nun säschsischen Kindergarten an, ob mir schon aufgefallen wäre, dass unser Sohn überhaupt kein „sch“ spricht! Von DEM Gesichtsausdruck in meinem Gesicht hätte ich ja zu gerne ein Foto gehabt! Ich prustete vor Lachen dann los und erzählte was man mir 6 Monate zuvor in NRW erzählt hätte!

    Spätes Sprechen und nicht vollständige Wörter

    Sächsischer Kindergarten, 3. Kind. Der Sonnenschein hat im Vergleich zum Spanienkind, der schon spät war, echt SEHR SPÄT wirklich gesprochen. Natürlich hat sie sich verständlich machen können, aber Sprache war lange nicht Ihre Stärke. Kaum hatte sie nach einem langen Besuch in NRW nun endlich aufgeholt, da sprach mich Ihre Kindergärtnerin an, ob mir aufgefallen wäre wo es noch immer ein wenig hapern würde. Da ich stolz war, dass sie nun überhaupt so toll sprechen kann und man sich endlich mal mir Ihr unterhalten konnte, fiel ich zwar nicht aus den Wolken, aber doch zumindest von meinem Stolze-Mama-Thron. *traurigguck*

    Ich nahm also die Möglichkeit an, dass die Logopädin, die sowieso einmal die Woche in den Kindergarten kommt um Kinder zu therapieren, sich die Lütte mal anzugucken. Ich ahnte zwar schon was kommt *mitdemfingerunterdemaugezieh*, aber warum auch nicht!

    In dem „ausführlichen“ Bericht, auf zwei Klebezetteln, in mikroskopisch kleiner Schrift (anschließend war klar, wir brauchen eine Brille aber keine Logopädin!) stand nun genau aufgelistet wo es noch nicht so gut klappt (es handelte sich um die Sachen die sich in den letzten Wochen schon rapide verbessert hatten und sicherlich auch weiterhin entwickeln würden) UND …. Dass sie die Wortenden verschlucken würde!

    Da brach ich dann erneut in schallendes Gelächter aus, hatte ich doch in Dresden schnell gelernt und auch schon gelesen, dass die Sachsen die Wortenden einfach weglassen. Die schönste Begründung dafür fand ich hier! „…nicht aus Faulheit, sondern der Grund ist die effektive Zeitersparnis. So können Sachsen mit weniger Aufwand und in kürzester Zeit viel mehr sagen.“

    In diesem Sinne: Gib Deinem Kind die Zeit die es braucht um sprechen zu lernen.

  • … und ein Anruf von der Hausverwaltung! – ODER – Schlechte Laune in 3 Millisekunden!

    … und ein Anruf von der Hausverwaltung! – ODER – Schlechte Laune in 3 Millisekunden!

    Mein Handy klingelt!

    Ich nehme lächelnd ab und melde mich mit freundlichem Tonfall!

    Kurze monotone Vorstellung, die ich nur verstanden habe weil mein Handy die Nummer kennt und mir schon verriet wer da anruft.
    Dann pampige Ansage: „Wir benötigen Zutritt am (Datum in drei Wochen) zwischen 13:00 und 15:00 Uhr!“

    Ich: „Oh, wir sind grad im Urlaub, warten Sie, da muss ich nachgucken! … Das tut mir leid, da sind wir nicht da!“

    Sie wütend: „Sie müssen aber!“

    Ich: „Es tut mir wirklich leid, aber es sind Ferien und ich bin mit den Kindern an dem Tag zu einem Termin in Leipzig!“

    Sie, schnippisch: „Aber da kommt der TÜV wegen der Gewährleistung!“

    Ich, wohlgemerkt immer noch freundlich: „Dann muss der TÜV eben an einem anderen Tag kommen!“

    Sie, weiterhin rotzig: „Aber ich habe nur diesen Termin! Und sie werden ja wohl für den Havariefall Jemanden haben der sich kümmern kann!“

    Ich, nun etwas angesäuert: „DAS ist ja wohl kein Havariefall, mein Mann ist hier der Backup, aber der kann nicht mal eben so aus dem Büro weg und wird wenn sie Pech haben auf Geschäftsreise sein!“

    Sie, pampig: „Dann kann Ihr Mann das also machen!“

    Ich, langsam sauer: „NEIN, der wird eine eventuelle Geschäftsreise zu seinen Vorgesetzten nach Düsseldorf nicht für den TÜV ablehnen! Und solche Termine kommen meistens kurzfristig“

    Sie: „Dann müssen Sie eine andere Lösung finden!“

    Ich: „Nein, denn ich werde meinen Termin nicht absagen und ich wäre gerne selber vor Ort um Ihrem Chef die entstandenen Mängel seit Bauabnahme selber zu zeigen! Es sind nun mal Schulferien und sie haben doch schon das Glück das ich sonst im Homeoffice arbeite. Ich könnte in der Woche danach Mittwoch oder Donnerstag, den ganzen Tag!“

    Sie, oberschnippisch: „Gut, dann gebe ich das mal so weiter!“

    Wahrscheinlich kriegen wir, wenn es nach Ihr geht, nächste Woche die Kündigung für die Wohneinheit! 😉 Und mit meiner schlechten Laune werde ich nun lieber keine Kooperationsanfragen heute mehr beantworten. DANKE an die Hausverwaltung! L

    In diesem Sinne: Seid nett zu Euren Mitmenschen!

  • … und was mich das Blogger-Leben erleben lässt! #elternbloggerlabel #haertestejuryderwelt

    … und was mich das Blogger-Leben erleben lässt! #elternbloggerlabel #haertestejuryderwelt

    Wie stellst Du (als Leser) Dir das Blogger-Leben so im Allgemeinen eigentlich vor?

    Glaubst Du wir sind so Nerd-Mütter, die den ganzen Tag am Laptop hängen? Glaubst Du wir bloggen wenn wir nachts nicht schlafen können?
    Vielleicht glaubst Du ja auch, dass wir gelangweilte Hausfrauen sind, die Kontakt zur Außenwelt brauchen? *zwinker*

    Vielleicht ist da bei manchen Bloggern was dran. *frechgrins*
    Ich kann Dir nur sagen warum ich blogge.

    Angefangen habe ich, weil ich während unserer Zeit in Spanien unsere Erlebnisse dokumentiert und per Mail an Freunde und Familie als Lebenszeichen versendet habe. Ganz Viele haben mir dann gesagt, dass wäre so lustig, das solle ich unbedingt veröffentlichen. Und da ich nicht glauben konnte, dass Menschen die meine Gestik & Mimik und schon mal gar nicht meinen Humor kennen, mich auch für lesenswert halten. Das wollte ich mit dem Blog probieren und bin überwältigt wie schnell ich regelmäßige Klicks auf dieser Seite hatte.

    Inzwischen blogge ich über alles was mir beim Wäsche machen durch den Kopf geht, es nicht unbedingt alles mehr so lustig wie am Anfang und ich nutze es inzwischen auch um Euch tolle Produkte vorzustellen, ein wenig für meine Selbständigkeit mit KiKo KinderKonzepte, aber die täglichen Klickzahlen werden auch nach wochenlangen Pausen nicht weniger! Dafür mal ein HERZLICHES DANKE an Dich und Alle Leser!

    Nun entwickelt sich das Blogger-Leben aber auch in ganz andere ungeahnte Richtungen. Von der Blogfamilia und BLOMM habe ich ja bereits berichtet. Tja und diese Woche nun der nächste hochinteressante Event.

    Das Elternbloggerlabel !!!

    Die Idee dahinter ist, dass wir als Elternblogger Produkte testen und nicht nur darüber berichten, sondern dass wir auch so etwas wie ein Gütesiegel verleihen. Wir küren einmal im Jahr die Sieger aus den entsprechenden Kategorien und verleihen quasi den goldenen Gummistiefel (womit ich auch schon meine Idee für das Logo preisgebe!) an Produkte die man anschafft, wenn man erstmal Eltern ist.
    Wir gründen also ein Test-Siegel für Eltern-Produkte. Gerne auch an Neuerfindungen die Eltern und Kindern das Leben erleichtern. Wir, das sind Mira & Deva vom Familymag als Gründer und wir Blogger als Jury!

    Ich habe also während meines NRW-Familien-Besuch-Urlaubs einen Abstecher nach Köln gemacht und mitdiskutiert, mitgebrainstormt, mitgedacht, mitangeregt, mitüberlegt, und so vieles mehr, an was wir alles denken sollten, um diese Idee den Herstellern der entsprechenden Produkte zu unterbreiten.

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    Nach einem kurzen Stau, nichts anderes hatte ich in Köln erwartet *zwinker*, war ich schnell an meiner alten Wohnung und meinem damaligen Lieblingsstrand aus der Zeit als ich noch Verkaufsleiterin eines Non-Food-Caterers war. Dann schnell den Schlüssel für mein Wochenend-Asyl-Haus holen. An dieser Stelle nochmal ein GANZ HERZLICHES DANKESCHÖN an meine Freunde, die zu dieser Zeit im Urlaub sind, und mir Ihr Haus überlassen. (Ich überlege ernsthaft Housesitter zu werden! Das hat was!)
    Käffchen ohne Kinder und bisschen Social-media-Zeit ohne alle 18 Millisekunden auf ein „Mamaaaaaaaaahhhhhh….“ reagieren zu müssen, denn die Bande durfte bei Oma und Opa bleiben! Auch dafür ein GROSSES DANKE an die Schwiegereltern!

    Und dann ging es los! Mit dem Navi habe ich das Cafe Agathe natürlich direkt gefunden und es war herrlich mal wieder durch eine meiner Lieblingsstädte zu fahren. Da ich schon oft umgezogen bin, ist das auch immer ein bisschen „Nachhausekommen!“ *seeligseufz*
    Nach einem sehr leckeren Imbiss, haben wir uns alle kurz vorgestellt und ich habe wie in Berlin wieder sehr viele Blogger endlich einmal persönlich kennenlernen dürfen.

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    Anschließend dann viel Gedankenaustausch, der sehr viel Spaß, Motivation und Einblicke gebracht hat und noch viele schöne Gespräche.

    Zum krönenden Abschluss wollte ich mir dann ein Eis holen, mich an meinen Lieblingsstrand setzen und die Zeit ohne die Kinder genießen. Aber, die Eisdiele hatte zu (an einem Samstag *staun*), der Supermarkt zwar Eis aber keine Toilette (die ich nach so viel Gesprächen und den Unmengen Wasser schon wieder brauchte) und so bin ich mit dem Eis dann in mein „Wochenendhaus“, habe mich der Schminke entledigt und mir gedacht, o.k. dann verblogge ich das Ganze eben direkt!

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    In diesem Sinne: Ein Blogger-Leben wird nicht langweilig!