Als Gründerin von KiKo KinderKonzepte hoffe ich natürlich bei den Kindergeburtstagen meiner eigenen drei Kinder immer auf coole Aktionen, die ich dann werbewirksam für meine Firma nutzen kann. 😉 Aber das Pubertier hat keinen Bock mehr auf das Getue!
Letztes Jahr war sie mit nur einer Freundin im Kino und dieses Jahr dann versuchte ich sie zu überreden, wieder was tolles zu machen! Erstens finde ich diese Kindheitserinnerungen toll und ich konnte einfach nicht verstehen, warum sie Ihren Geburtstag nicht feiern wollte? … *räusper* Ich persönlich bin da allerdings auch kein wirklich gutes Vorbild. An meinem 40. z.B. war ich Blutspenden und am nächsten Abend waren ein paar Nachbarinnen zum schnacken da! Thats it! 🙂
Aber zurück zum 12. Geburtstag der Großen. Ich hatte sie überzeugt und sie überlegte wen sie gerne dabei hätte. Aber bevor ich mir ein Programm, Dekoration, und andere coole Sachen ausdenken konnte, stellte das Pubertier allerdings klar: keinen Kuchen, keine Deko, kein Programm! „Boah Mamaaaaah, wir brauchen nur Chips & Cola! Und Geld zum shoppen!“
WHAT? – „Neh meine Liebe, so läuft das nicht! Du kannst doch nicht von Deinen Freundinnen verlangen mit dir shoppen zu gehen, das macht Ihr doch sonst auch, und die sollen dann auch Geld mitbringen oder was, und überhaupt … geht doch wenigstens ins Kino, oder irgendwo in eine coole Location was essen!“ Verzweifelt und hilflos suchte ich nach Gründen.
Die Idee mit der Location und dem Kino kam an. „O.k. dann gehen wir erst ins Kino und dann essen.“
„Ööhm, nö! Du hast das Wörtchen ODER wohl überhört! Das Budget gibt nur eins von beidem her!“
„DANN gehen wir aber Abends und die dürfen hier übernachten!“
„DANN gehe ich mit und du kannst nur soviel einladen, wie in Dein Zimmer passen!“
„Können wir nicht im Wohnzimmer übernachten?“
Ich sah uns schon die Matratzen und den ganzen Driss ins Erdgeschoss schleppen um dann am nächsten Tag ein Feld der Verwüstung aus Chipskrümeln, Colalaachen und …., ach lassen wir das! Das Wohnzimmer und die Küche sind mir als gemeinsame Familienzimmer heilig, welche immer für ALLE offenstehen sollen.
„Und Dein Vater und ich ziehen uns in Dein Zimmer zurück, oder was? Auf keinen Fall!“
Von gestern auf heute gab es also in Ihrem Zimmer eine Mädels-Pyjama-Party!
24 Stunden mit 4 kichernden, gackernden, kreischenden Hühnern, die kurz nach der Ankunft direkt im Pubertierzimmer verschwanden. Ich meinte zum Göttergatten: „Das wird der entspannteste Kindergeburtstag ever…!“
In Stunde 1 mache ich im Nachbarzimmer der Mädels Wäsche, damit das Bad für die frei wird. Auf Dauer nervt das Gekicher ein wenig. Aber hey, wir ham Kindergeburtstag und ich schaffe es die Wäsche zu machen.
In Stunde 2 bin ich hauptsächlich damit beschäftigt die kleinen Geschwister davon abzuhalten zu gucken was die Mädels machen / essen / trinken – „Warum lachen die so?“ … ich mache den Trockner an, dann hört man das nicht so sehr. 🙂
In Stunde 3 wird die Musik lauter und das Gekicherkreischen natürlich auch! Ab wieviel Dezibel die Nachbarn wohl die Polizei rufen? – Gut das wir gleich losfahren!
In Stunde 4 erreiche ich mit den Mädels das „Schwerelos – Das Achterbahnrestaurant“. Die beiden Kleinen genießen mit Papa Fernsehen und Pizza.
Dort bekommt man sein Essen aus Töpfen die über ein Schienensystem an der Decke zum Tisch geschickt werden. – DER HAMMER! 🙂
In Stunde 5 haben wir endlich was zu Essen und ich kann nun fast die Jugendsprache von heutzutage.
In Stunde 6 Rückfahrt und erneuter Rückzug ins Zimmer! Ich kuschel mich zum Rest der Familie aufs Sofa, gucken „Frag doch mal die Maus“ und hören von oben nichts.
In Stunde 7 vermutlich Gekicher, Gekreische, Gelächter, Gegacker, aber wir hören unten nur den Fernseher!
In Stunde 8 Gekicher, Gekreische, Gelächter, Gegacker, was ich nun bitte zu dämpfen, weil die Kleenen nun ins Bett gehen.
In Stunde 9 Gekicher, Gekreische, Gelächter, Gegacker etwas leiser, da ich nun im anderen Nachbarzimmer versuche zu schlafen.
In Stunde 10 platzt mir der Kragen mit einem kurzen „es reicht jetzt“
In den Stunden 11 bis 18 ist tatsächlich Ruhe!
In Stunde 19 bringe ich den Mädels „Frühstück“ ans Bett, alle sind hellauf begeistert und wir frühstücken ohne pubertäres Gezicke mit den beiden Kleinen!
Leider gibt es von meinen liebevoll vorbereiteten Tabletts nur dieses eine Foto! 🙁 Dabei gab es so viele tolle Sachen die ich noch auf Spieße gesteckt habe.
In Stunde 20 Gekicher, Gekreische, Gelächter, Gegacker
In den Stunden 21 und 22 verbringen die Mädels Zeit mit den Kleenen im Schnee.
In Stunde 23 werden alle abgeholt und hier herrscht Ruhe
Das WAR der entspannteste Geburtstag den wir je hatten und lecker wars auch! 🙂
In diesem Sinne: Entspannt Euch Eltern, alles wird gut!
Heute kommt der versprochene Expertentipp zum Thema Abnehmen!
Meine Lieblings-Andrea ist Mutter von 2 Kindern, war übergewichtig, Cola-Süchtig und machte sich nicht viele Gedanken über Ernährung. Doch dann … DANN fing sie an sich damit zu beschäftigen und ist heute die sportlichste Frau die ich kenne, hat einen völlig durchtrainierten Körper und ist zum Profi geworden.
Als Trainerin eines Fitness-Studios berät sie inzwischen sogar Ihre Klienten. Zudem hat sie den LOGI Coach gemacht. Und seit über 2 Jahren liest und recherchiert sie regelmäßig so gut wie alles zu dem Thema.
Dabei lernt sie von den Besten!!! Und nur von denen. 🙂
„Prinzipiell ist es egal was für eine Diät du machst. Ist alles Kopf- und Willenssache. Zeitdruck ist z.B. eins der Probleme warum ein Gehirn sich für andere Lebensmittel entscheidet und man dann schnell zu dem falschen greift.
Prinzipiell scheitern alle Diäten. Weight Watchers z.B. hat eine Durchfallrate von 82%. Hat der Konzern geradeheraus bei einem Interview zugegeben. Letztlich ruiniert man damit seinen Körper. Es wäre besser ein paar Grundregeln zu beherzigen und Dinge nach und nach abzustellen. Klingt einfach. Ist es aber nicht.
Mit Sport allein kann man im Übrigen auch nicht abnehmen. Das ist Fakt! Sport unterstützt natürlich den Prozess. Wichtiger ist es aber überhaupt erst keine Heißhunger-Attacken aufkommen zu lassen. Am besten liest man sich mal bei z.B. Jürg Hösli ein. Er ist Schweizer Ernährungsdiagnostiker. Der Jo-Jo kommt nämlich sonst IMMER! Einfach weil du neben Fett auch wertvolle Muskelmasse verlierst. Dein Grundumsatz senkt sich langfristig …. und die nächste Diät ist vorprogrammiert.
WICHTIG: Reduziere die Kohlenhydrate etwas. Low Carb macht am Anfang durchaus Sinn. Vor allem bei Leuten die sich kaum bewegen. Fett und Zucker ist immer eine schlechte Kombi. Reduziere also vor allem Zucker.
Stell nicht gleich dein Leben um. Nenn es erst gar nicht Diät. Ändere deine Ernährung und hab etwas Geduld. Alles andere sind schnelle Erfolge mit ebenso schnellen Rückfällen.
Also Tipps von mir:
1. Ausreichend Schlaf
2. Stress reduzieren
3. Drei Liter Wasser trinken
4. Keine Säfte, kein Alkohol
5. Keine zuckerhaltigen Getränke
6. Komplexe Kohlenhydrate
7. Beilagen sind Beilagen und keine Hauptbeilagen. Das heißt 2/3 Gemüse und 1/3 Eiweißquelle (Fleisch, Fisch). Das wäre Low Carb
8. Ich empfehle den Leuten die Beilagen wieder wie eine BEI-Lage zu verstehen. Ich verbiete Reis, Kartoffeln, Nudel nicht. Aber eben sehr reduziert.
9. Mindestens dreimal so viel Bewegung wie bisher (damit meine ich nicht Sport )
10. Zwei mal die Woche Sport bei dem du tatsächlich schwitzt !!!
Fertig ist dein neuer Lifestyle. Und am Sonntag gönnst du dir etwas. Das ist wichtig für die Seele! SEHR WICHTIG! Denn du sollst ja ein ganzes Leben lang etwas umstellen und nicht für ein paar Wochen. Hast du dein Gewicht wieder darfst du öfters mal was gönnen. Aber …. Denk dran, fall nicht zurück in die alten Gewohnheiten! 😀Sonst !!!! JoJo! 🙁
Die ersten Tage gehen immer leicht. Man fühlt sich euphorisch, besser, gesünder. etc.
Hart wird es erst später. Vor allem wenn die ersten Stillstände kommen.
Wenn es mal gar nicht weitergeht sollte man sich eventuell doch Rat vom Profi holen.“
Danke Andrea, dass ich das veröffentlichen durfte. 🙂
In diesem Sinne: Gute Gelingen und erzähl doch mal ob unsere Tipps geholfen haben.
Alle machen Jahresrückblicke! Jeder Fernsehsender, jede Zeitschrift, warum also nicht auch die Blogs!? Ich habe also gerade meine Statistik befragt und zeige Dir nun die beliebtesten Beitrage aus meinem Blog!
Platz 4: … und die Läuse!
… und da scheine ich auch ein viel beliebtes Thema zusammengefasst zu haben. Mir wurden sogar schon Läusemittel zum testen zugeschickt! Aber toitoitoi sind wir nun schon lange läusefrei! *grins*
Eigentlich ist der normale Alltag hier auch weiterhin normaler Alltag!
Gestern Abend z.B. der Theaterplatz! OHNE Pegida!
Aber genau das stellt sich kaum Jemand vor wenn er von Dresden hört. Es können nur wenige glauben, wenn ich erzähle, dass wir alles noch immer so machen, wie auch schon vor den Spaziergängen der Pegida. Inzwischen möchten uns aber ausländische Freunde z.B. nicht mehr besuchen und der Tourismus in dieser Stadt leidet sehr! Ich lebe genau heute seit 5 Jahren in Dresden! Ich mag diese Stadt, ich kann nicht genau erklären warum, aber ich habe mich in diese Stadt verliebt. Und es ist immerhin die 15. Stadt die ich in meinem Leben in Europa bewohne. Umso entsetzter bin ich nun, wie negativ die ganze Welt denkt, wenn sie „Dresden“ hört.
Neben Pegida hat für mich die Presse einen Großteil dieser Gedanken bewirkt.
Alle Medien nutzen die Chance, mit GROSSEN Schlagzeilen Ihre Klicks, Auflagen und Verkaufszahlen zu erhöhen. Selbst in Dresden gibt es nur eine einzige Zeitung die auch von den positiven Seiten und den vielen vielen Helfern berichtet! Ich denke wenn die Presse das einfach mal komplett ignoriert hätte, dann hätte sich das bald erledigt! In Wirklichkeit laufen hier jeden Montagabend für 2-3 Stunden ein paar … Menschen …, die zur Vielzahl übrigens gar nicht aus Dresden sind, laut rufend durch die Stadt und die restlichen 165-166 Stunden in der Woche, läuft das Leben hier ganz normal weiter, wie auch bevor die „besorgten Bürger“ spazieren gingen. Es handelt sich Montags um derzeit durchschnittlich 5.000 Mitläufer! Das sind, bei derzeit über 540.000 Einwohnern dieser Stadt, noch nicht einmal ein einziges ganzes Prozent! Viele da draußen glauben aber doch, dass hier die ganze Woche die halbe Stadt aus Demos besteht.
Aufgewachsen in Nordrhein Westfalen, hatte ich in meiner Kindheit keinen Bezug zur DDR. Inzwischen gewohnt in Rheinland-Pfalz, Bayern, Baden-Württemberg & Spanien wurde ich erst mit unserem Umzug nach Dresden mit dem Osten „konfrontiert“. Ich hatte keine Familie in der DDR, wir haben keine West-Pakete geschickt. Alles was ich über die DDR wusste, wusste ich aus Schulbüchern. Und selbst das war nicht viel, wie ich heute lerne! Erst seit ich hier lebe höre ich die Geschichten von Stasi-Anwerbegesprächen, Fluchtversuchen und heimlichem Handel UND von den anschließenden Konsequenzen. Ich erfahre von Lehrbüchern in denen die Städte / Hauptstädte des Westens unkenntlich gemacht waren. Wobei ich meine „Ost“-Freunde beruhigen kann, ich weiß viele der Hauptstädte dieser Welt auch nicht! *schmunzel*
Aber je mehr ich mich mit meinen neuen Nachbarn und Freundinnen in dieser Stadt unterhalte, umso klarer wird mir warum Pegida hier so einen sehr viel größeren Zulauf und solch ein größeres Durchhaltevermögen hat als im Westen. Die Menschen hier erzählen mir, dass sie Angst haben und einfach ihre Ruhe wollen. Sie haben Angst vor dem Fremden. Angst vor erneuter gravierender Veränderung. Nach der Maueröffnung haben sie sich Vieles hart erarbeitet und das möchten Sie nun einfach genießen. Sie haben Angst, dass ihnen das, was sie sich erworben haben einfach wieder weggenommen wird. Wir aus dem Westen sind in dem Vertrauen groß geworden, dass geltendes Recht auch einfach so bleibt. Wir kennen doch gar keine Einschränkungen im Warenangebot. Wir kennen doch gar keine Tage an denen irgendetwas nicht zu kaufen war. In der DDR aber war es doch super schwer viele Dinge überhaupt zu bekommen. Alles Mögliche war zugeteilt, limitiert, oder einfach nicht zu bekommen. Anscheinend willkürlich wurde bestimmt, entzogen, vorenthalten, usw. Und mit diesem Wissen, sehe ich die Angst hier im Osten etwas anders als z.B. die Ängste, die Menschen im Westen in Bezug auf die Flüchtlingsströme haben.
Stell dir mal vor, du hast dein ganzes Leben lang auf sehr sehr Vieles verzichten müssen, wusstest aber das hinter dieser Mauer die Menschen das einfach alles haben, dürfen, können & machen. Und dann … BUMMS … ist die Mauer plötzlich weg. Und du darfst auch all das. Wenn du es anschließend geschafft hast dir in den letzten 25 Jahren einen gewissen Lebensstandard aufzubauen, hast du vermutlich als Ex-DDR-Bürger in der jetzigen Flüchtling-Krise die Angst einen Großteil einfach wieder weggenommen zu bekommen.
Dieses Grundvertrauen was ich in unsere Demokratie & Regierung hab, mit der ich aufgewachsen bin, das haben viele Menschen hier einfach nicht. Sie können nicht glauben das sich nicht auch plötzlich wieder etwas zum Negativen ändern kann.
Und nun stell dir mal vor, du hast es nach der Wende nicht geschafft. Du hast keinen Job gefunden. Du konntest dir im Osten nichts aufbauen und im Westen hat man dir auch nicht weitergeholfen. Zu DDR-Zeiten waren alle versorgt, so haben nicht alle gelernt auf eigenen Füßen zu stehen. Viele sind nun ins Bodenlose gefallen. Sie haben keine Aufgabe, sehen keinen Sinn im Leben, wenn sie überhaupt soweit denken. Und nun ist das schöne freie Leben nicht mehr hinter einer Mauer versteckt, sondern genau hier vor ihren Augen. Um mich kümmert sich keiner, mir hilft keiner, allen geht es gut, nur mir nicht. Und jetzt kommen noch DIE und die kriegen auch einfach alles?
Warum es gerade Dresden ist und nicht Magdeburg oder Leipzig, kann ich mir auch nicht genau erklären, aber ich vermute, dass es hier um die Nähe zur Landesregierung geht. In Leipzig und Magdeburg wurde es auch probiert, aber dort fand man nicht genug Aufmerksamkeit und die Sache verlief im Sande.
Was ich auch nicht verstehe ist die Tatsache warum es in der Presse so aufrecht erhalten bleibt?
Warum hört die Presse nicht auf denen eine Plattform zu bieten. Ich denke wenn die analogen und digitalen Medien es unterlassen würden über jeden negativen Pups aus Dresden zu berichten (und alle anderen es nicht auch noch teilen würden!!!) hätte Dresden die Chance wieder ein schöneres Bild in der Welt zu hinterlassen. Die Händler in der Innenstadt beklagen große Einbußen, der Tourismusverband und alle die vom Tourismus leben vermerken große Umsatzrückgänge. Zur Zeit haben nur Wenige Lust diese wunderschöne Stadt zu besuchen. Viele glauben Dresden sehe die ganze Woche so aus wie es montags im Fernsehen zu sehen.
Schon lange frage ich mich warum unser Bürgermeister die vielen Möglichkeiten für eine klare Stellungnahme nicht annimmt. Ich glaube und hoffe aber fest, dass es ein taktischer Schachzug ist. Denn keiner weiß wie Viele mit Angst und/oder Pegida-Gedankengut in der Stadt leben und dieses nur nicht ausdrücken. Wer weiß wie Viele einfach nur in ihrer Familie Anderes verbreiten, denken, fühlen, glauben, meinen, … aber eben nicht auf die Straße gehen. Angenommen die Stadt-Obersten würde sich nun bekennen, wer weiß welche Bewegung dann vielleicht ausgelöst wird. Oder Pegida wohlmöglich einen noch größeren Zulauf beschaffen würde. Ich vermute unsere Stadt- und Landes-Regierung duckt sich nicht aus Angst zu bekennen zu welcher Seite sie stehen, sondern aus Angst vor einer noch größeren Bewegung, die diese Reaktion auslösen könnte. Der Satz von Thomas de Maizière über den sich alle aufgeregt bzw. lustig gemacht haben …. „Ein Teil der Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“ … war taktisch nicht klug, aber es ist die Wahrheit. Viele Entscheidungen von „Oben“ sind doch für sehr viele unverständlich und lösen oft noch mehr Angst aus! Ich vergleiche das gerne mit einem großen Unternehmen. Wenn man erst einmal in den oberen Etagen sitzt, dann merkt man schnell wie unklug es ist alles Wissen an alle Mitarbeiter zu verbreiten. Man weiß, dass viele Entscheidungen den Mitarbeiter ganz „unten“ in Angst & Aufregung versetzen, aber auf lange Sicht meistens Sinn gemacht haben. Also berät man sich lieber intern und verkündet nur die Entscheidung. Und ich glaube diese Entscheidung macht sich die Dresdner Regierung gerade nicht einfach. Ich hoffe zumindest dass unsere Regierung und auch der anhängende Polizeiapparat nicht so Rechts ist, wie er immer wieder von den Kritikern dargestellt wird. Ich glaube einfach sie suchen nach einer gerechten Lösung Pegida dazu stoppen ohne gegen das Recht der Meinungsfreiheit zu verstoßen, ohne eine noch viel größere Bewegung auszulösen, ohne ihr Gesicht zu verlieren und der wichtigste Punkt ist vermutlich wiedergewählt zu werden.
Wir sind mehr als 10.000 Ehrenamtliche in Dresden.
Und das sind nur die offiziel gemeldeten! Das sind doppelt so viele wie Pegida-Anhänger die auf die Straße gehen. Von uns erzählt in der Presse da draußen aber kaum Jemand. Wir sind keine Schlagzeile wert, denn das bringt keine Auflagensteigerung. Das ist nicht sensationell. Und so bekommt ihr da draußen ein immer schlechteres Bild von dieser Stadt. Aber es ist eine so tolle Stadt mit so tollen Menschen, die aber nicht auf die Straße gehen, die klug genug sind den Stadtvätern zu vertrauen. Das hilft aber dem Tourismus nicht und es ist doch so: Eine Behauptung, ein negativer Bericht, ein Verdacht oder eine Vermutung klebt an Einem wie nichts Anderes auf dieser Welt. Selbst wenn das Gegenteil bewiesen wurde, bleibt der Schale Beigeschmack, der erstmal hervorgerufen wurde und DAS hat diese Stadt nicht verdient. Es wird uns viel Mühe kosten die Stadt Dresden wieder in das richtige Licht zu rücken und ich bin dankbar für Jeden, der dabei hilft. Liebe Leser, liebe Blogger helft mir dabei! Hört auf die negativen Beiträge in den sozialen Netzwerken zu teilen! Liebe Dresdner … zeigt weiterhin Euer wahres Gesicht!
Jetzt sitze ich hier in Tränen aufgelöst und halte ein Plädoyer für eine Stadt, die ich vorher überhaupt gar nicht kannte, die mir aber so sehr ans Herz gewachsen ist, dass ich weiter kämpfen werde!
In diesem Sinne: Teile diesen Beitrag mit allen Menschen! Um diese wundervolle Stadt zu retten! Um sie wieder nach vorne zu bringen! Um dieser Stadt wieder ins rechte richtige Licht zu rücken!
Mein persönliches Pubertäts-Exemplar sollte Haare waschen. Sie kommt aus der Schule nach Hause und stinkt wie ein Iltis. Sorry, dass ich das jetzt mal so sage. Jede Mutter eines Pubertiers weiß was ich meine. Seit die Hormone Samba tanzen, riecht sie nach Schweiß und/oder Stinkefüßen.
Ich schicke sie also duschen. Als ich zufällig hoch ins Bad komme kämmt sie sich die trockenen Haare. „Hast du gar keine Haare gewaschen?“ Sie: „Nein! Davon hast du nichts gesagt, du hast nur gesagt ich soll duschen!“ *hysterischkreischendwegrenn*
Fangen wir aber von ganz vorne an … Vor etwa einem Jahr begann die Hormonumstellung. Seit dem müffelt es regelmäßig. Jedes Mal schicke ich sie duschen und oft diskutieren wir, ob dafür Duschgel notwendig ist. – „Du hast gesagt ich soll duschen! Du hast nicht gesagt ich soll Seife benutzen.“ Beim ersten Mal konnte ich noch darüber lachen, aber seit dem gefühlt 89. Mal ist mir der Humor echt vergangen. Denn dieses Gespräch führen wir nun jede Woche. Mit kleinen Abwandlungen ob Duschgel, Waschgel oder Seife genutzt werden soll, aber vom Prinzip her, immer das gleiche Gespräch. Ich bin kurz davor einen Leitfaden für duschen und Haare waschen zu schreiben, den ich dann in allen Zimmern aushänge. Wenn ich nämlich nicht explizit erwähne, dass sie duschen MIT Seifen-Nutzung betreiben soll, macht die sich nass und trocknet sich wieder ab. Nach mehreren Wochen, einer sehr lautstarken hitzigen hormongesteuerten Diskussion beiderseits (!!!), und kurzfristigem Tablet-Verbot klappt seit kurzem wenigstens das. Und nach mehrfachen neuen Diskussionen um dieses Thema gab sie sich vor kurzem geschlagen und verkündete in einem kurzfristigen vermutlichen Gute-Hormone-Überschuss-Moment, dass Sie einfach ab sofort jeden Abend duschen werde und immer mittwochs, wenn die Kleinen in die Badewanne gehen, die Haare waschen möchte. Und da habe ich es doch tatsächlich gewagt ihr heute am Mittwoch zu sagen sie solle mal wieder duschen. (Denn das mit dem freiwillig jeden Tag duschen war eine Halluzination, ich weiß noch nicht auf welcher Seite, aber es war eine.) Habe aber … ich BIN aber auch eine seltendumme Mutter … nicht explizit erwähnt dass sie Haare waschen soll. Also trockene Haare kämmen, eigentlich logisch, oder? *augenroll*
Nun überlege ich, wie ich ihr solche Termine subtil gewaltsam aufdrücken kann! So wie ich mich mit dem Handy an Termine erinnere wie Blumen gießen, Kühlschrank auswischen, Betten frisch beziehen und so weiter. Ich würde dem Pubertier nun auch gerne so manche Erinnerung aufdrücken. Da sie aber noch kein so schlaues Handy besitzt (ja ich weiß, ALLE haben sowas!) und ich sowieso befürchte, dass sie einen gespeicherten Termin einfach löscht, kam ich auf die Idee eine Puber-Watch zu erfinden. Eigentlich bin ich ja gegen Gewalt, aber die Idee bei Straftätern eine Fußfessel einzusetzen um sie zu kontrollieren, könnte man doch in abgeschwächter Form auf Pubertiere umarbeiten. Mit so kleinen Stromschlägen, die sich bis zur Aufgabenerfüllung fortsetzen, könnten die hormongestörten Jugendlichen doch sanft an die wirklich wichtigen Dinge im Leben erinnert werden.
Ich weiß ich bin eine Rabenmutter, aber das habe ich auch noch nie bestritten. Also … diese Applewatches sind doch total in! Die könnte man an den Arm implizieren. Natürlich so, dass sie nicht abgenommen werden kann. Und die könnte dann doch jeden Mittwoch sagen heute Duschen mit Haare waschen! Oder nicht? Und ich, die Mutter, habe natürlich eine App, mit der ich die „Termine“ verwalte! In der Version 2.0 könnten dann Lehrer später dort auch Haus- oder Lernaufgaben hinterlegen! Und 3.0 ist dann für Ehemänner und Geburtstage und Hochzeitstage …
Das Pubertier-Exemplar müsste halt so konstruiert sein, das sie sie erst mit 18 oder bei Auszug erst wieder abnehmen kann. Mitwachsend oder als jährliches Update.
Hiermit beantrage ich also die Erfindung eines Pubertäts-Fuß-Handgelenk-Fessel-Dings. (das ist mein persönlicher Arbeitstitel, den Produktnamen sollte man natürlich noch optimieren!)
In diesem Sinne: Welche Funktionen hättest du gerne?