Schlagwort: es gibt so tage

  • oh! what! a! day! … ODER … es gibt so Tage …!

    oh! what! a! day! … ODER … es gibt so Tage …!

    Gestern war es wieder soweit! Der gesamte Tag ist eskaliert!

    Hochmotiviert habe ich mich Morgens nach einem Arzt-Termin an den Schreibtisch gesetzt um die Sachen, die ich gestern nicht fertig bekommen habe im Co-Working-Büro, zu beenden.

    Aber Erstens kommt es Anders, und Zweitens … #kenntmanja

    Da ich vom Doc mit einem Langzeit-EKG ausgestattet wurde (andere lange Geschichte!) und heute den ganzen Tag notieren muss was genau ich wann mache, liegt hier ein genauer Zeitplan vom heutigen Tag. So kann ich detailliert erzählen wie es mal wieder so war im Leben der Familienmanagerin. *seufzendaugenroll*

    08:50 Uhr – Lungenfunktionstest *hechel*

    09:00 Uhr – zu Fuß nach Hause vom Doc

    09:02 Uhr – im OG lüften, Betten aufschlagen, die Wäsche, die ich vor dem Doc angestellt hatte, ist leider noch nicht fertig

    09:15 Uhr – hochmotiviert sitze ich am Schreibtisch und öffne die Programme. Lese ein paar Mails.

    09:25 Uhr – Toilette, anschließend weiter Mails lesen und bearbeiten

    09:48 Uhr – Anruf der völlig atemlosen TT aus der Schule: „Mama, ich glaube Spanienkinds Fahrrad wurde geklaut! , da lief so´n merkwürdiger Typ durch die Gegend, dann ging der Alarm an einem der Fahrräder vor der Schule los und ich glaube nur wir haben so ein Schloss! Ich wollte Dich nur vorwarnen.“ Mein Puls schnellt in die Höhe, ich stelle mir bildlich vor wie das EKG-Gerät, da an meinem Hals baumelt, implodiert.
    Mein echter Hals explodiert, das ist nämlich seit Anfang Mai das ZWEITE Fahrrad was uns geklaut wurde. *hysterischkreisch*
    „Bist du sicher?“ – „Nein, aber ich kann es nicht finden!“ – „Frag bitte in der nächsten Pause K2!“ *augenrollendaufleg*

    09:50 Uhr – Prompt piepst oben im Bad die Waschmaschine. Und wenn ich eh schon in Wallung bin, dann kann ich meine Wut auch gleich an der Wäsche auslassen. Also hoch, Wäsche in den Trockner und auf den Bügel, neue Wäsche in die Maschine.

    09:58 Uhr – sitze ich wieder am Schreibtisch und möchte endlich loslegen, da fällt mein Blick auf den Überweisungsschein zum Facharzt. Komm da mach ich schnell einen Termin.
    Praxis 1: „wir nehmen keine neue Patienten.“ – „aber für meinen Mann habe ich doch letzte Woche noch einen Termin bekommen!“ – „Nein, tut mir leid!“
    Praxis 2: „frühestens im Mai nächstes Jahr.“ – „WAS, und wenn ich bis dahin tot bin?“ – „Dann muss ihr Hausarzt die Dringlichkeit bei uns anmelden!“
    Praxis 3: besetzt
    Praxis 4: nimmt niemand ab
    Praxis 3 nochmal: nimmt niemand ab
    Praxis 4 nochmal: nimmt immernochniemand ab
    Praxis 3 nochmal: „da melden sie sich bitte wieder Anfang Dezember, da machen wir wieder neue Termine.“

    10:48 Uhr – Entwarnungs-What-App der TT, das Fahrrad ist da

    11:00 Uhr – Frühstück, ich muss erstmal was essen und brauche Kaffee

    11:35 Uhr – sitze ich am Schreibtisch und überlege ob ich noch eine 5. Praxis anrufe oder endlich mal arbeite.

    11:41 Uhr – Anruf Schule, können sie bitte Ihr Kind abholen, das sitzt hier mit Brustschmerzen. Also doch. Er klagte gestern schon über Schmerzen und angeblich waren die Morgens schlimmer geworden.

    11:50 Uhr – Autofahrt, Telefonat mit Kinderarzt: Jetzt oder wann? oder lieber gleich in KKH -> „Kommen sie erstmal her um 14:00 Uhr“

    12:00 Uhr – Sekretariat, und was machen wir mit Deinem Fahrrad? Der GG ist natürlich mit dem großen Auto zum Flughafen auf Geschäftsreise gefahren und ich krieg das nicht mit.

    12:23 Uhr – sitze endlich am Schreibtisch und erbitte eine Stunde arbeiten zu können, die TT ist aber zwischenzeitlich auch aus der Schule zurück (ich hasse diesen Stundenplan) und quatscht mich aufgeregt voll. Wer hat denn hier heute wieder Quasselwasser verteilt.

    13:35 Uhr – Abfahrt zum Kinderarzt

    14:00 Uhr – Aufnahme der Daten für die Unfallmeldung, denn dem Spanienkind ist eingefallen, dass er am Vortag auf dem Schulhof eine Hand eines unbekannt rasenden Mitschülers vor die Brust bekommen hat. Dummer Zufall, aber er bekam kurz keine Luft und es war also ein Unfall auf dem Schulgelände, der der Unfallkasse gemeldet werden muss. *stöhn*

    14:10 Uhr – Untersuchung -> Prellung oder Bruch der Rippe oder des Brustbeins, geben sie Schmerzmittel und wenn die nicht helfen dann eben doch in die Chirurgie, aber … zum Durchgangsarzt oder in die Uni-Klinik. Was übersetzt 3-4 Stunden Wartezeit bedeutet.

    14:20 Uhr – schnell noch die Absprache des Allergietests des Sonnenscheins, das Ergebnis des Bluttest sagt eindeutig Cashewkerne & Pistazien, „da machen sie am besten mal eine Provokation unter Aufsicht in der Klinik und dann sehen wir weiter“.

    14:30 Uhr – an der Anmeldung Rezepte und Überweisungen holen und ab in die Apotheke

    15:00 Uhr – zuhause angekommen erstmal Schmerzmittel verabreichen, kurz an den Schreibtisch, aber dann kamen Hunger und Hausaufgaben! Stimmt *innerlichvordiestirnschlag*, da war noch was, einkaufen, im Kühlschrank herrscht nämlich absolute Ebbe.
    „O.k.! Ihr macht Hausaufgaben und ich fahre schnell was zu Essen holen.“ Ja, vom goldenen M, ich gebs zu. Aber es gibt so Tage…

    15:35 Uhr – Essen, auch mein Magen dankt es mir.

    15:55 Uhr – das nun schmerzmittelvollgepumpte Kind schnell zur Nachhilfe (stell Dich nicht so an, ich fahr dich ja auch hin) und dann zum einkaufen

    16:52 Uhr – Einkäufe ins Haus tragen und wegräumen

    17:09 Uhr – Hausaufgaben am Schreibtisch, NICHT MEINER! Der vom Sonnenschein, aber meiner schreit und winkt verzweifelt nach mir

    17:34 Uhr – weiter die Einkäufe wegräumen, die TT bricht auf zu einer Abendveranstaltung an Ihrer Schule

    17:38 Uhr – Abfahrt um den „Schwerverletzten“ wieder abzuholen, das verzeiht er mir nie, dass ich Ihn da heute hingezwungen habe. *schmunzel*

    17:55 Uhr – Wäsche nochmal tauschen

    18:47 Uhr – Ich gebe den Schreibtischgedanken auf und schmeiße mich mit Laptop aufs Sofa um diese Liste zu schreiben

    18:54 Uhr – klingelt es an der Tür, irgendwann zwischendurch habe ich mal wieder ein Paket angenommen und kann das nun an den entsprechenden Nachbarn rausgeben

    19:03 Uhr – Sofa, schreiben

    19:28 Uhr – kommt die TT und bringt das Fahrrad vom Spanienkind mit

    19:47 Uhr – Sonnenschein und Spanienkind ins Bett bringen

    20:00 Uhr – mir reichts, das Sofa schreit lauter als der Laptop und der Schreibtisch zusammen, also lieber mit TT eine Schnulze gucken, die Abende an denen der GG abwesend sind müssen genutzt werden. *zwinker*

    20:56 Uhr – Schmerzmittel beim Spanienkind nachfüllen

    21:18 Uhr – GG kommt vom Flughafen

    22:28 Uhr – nach Kids gucken

    22:36 Uhr – Bett, lesen

    23:03 Uhr – Licht aus, Gute Nacht

    Oh! What! A! Day!


    Heute also EKG zurückgeben und dann statt Schreibtisch zum Kinderchirurgen. Vermutlich röntgen & Co, denn die Nacht war miserabel für den Rippepatienten.

    Nachtrag: Wir waren 4 Stunden in der Praxis um 3 Minuten betastet, 2 Minuten geröntgt und 3 Minuten beruhigt zu werden, dass nichts gebrochen ist. *kopftisch* So ist auch dieser Tag für´n *PIIIIIIIIIIEP*

  • Da war wieder Einer! … EINER DIESER TAGE!

    Da war wieder Einer! … EINER DIESER TAGE!

    Es gibt ja so Tage … da wäre man besser gleich im Bett geblieben, hätte sich die Bettdecke über den Kopf gezogen und nicht aber auch rein gar nichts angefangen.

    Schon so gegen 10:00 Uhr dachte ich an einen der Lieblingsnachbarn, der sagt immer: „Das ist ein gebrauchter Tag!“ Und um 15:00 Uhr:

    Braucht den Tag noch Jemand oder kann der weg?

    Er fing eigentlich relativ harmlos an. Das Spanienkind ist total erkältet und durfte Ausschlafen. Mich hat er leider angesteckt und ich quäle mich um 06:00 Uhr aus dem Bett. Die TT hat nullte Stunde und muss um kurz nach sieben in der Schule sein. Die üblichen Morgentätigkeiten bis auch der GG und der Sonnenschein aus dem Haus sind. 09:00 Uhr ein Zahnarzttermin. Am Gaumen ist seit Sonntag plötzlich eine dicke weiße Stelle und die tut weh. Die Vermutung, dass es ein Stück Knochen sein könnte beruhigt mich nicht gerade. *hmpf*

    Na gut, hilft ja nix. Anschließend heißt es Schreibtisch, Wäsche machen, einkaufen, Essen kochen. Das Spanienkind liegt leidend auf dem Sofa, der Sonnenschein kommt bockig aus der Schule heim und die TT verzieht sich mit Mittagessen an Ihren Schreibtisch. Mir ist schwindlig, die Nase läuft als trainiere sie für einen Halbmarathon und beim wegräumen der Einkäufe rutscht mir eine Apfelsaftflasche aus der Hand, die nur einen Zentimeter Flugweg hat, knallt mit einem harten „tock“ auf den Granitboden und der Boden platzt weg. Der gesamte Inhalt verteilt sich mit einem einzigen Schwall über den gesamten Boden der Abstellkammer und fließt blitzschnell unter die Regale, Kisten, und dem Kram der da sonst noch so rumsteht. *kreisch*

    Also erstmal die nass gewordenen Socken ausziehen, schnell alles rausstellen aus der Kammer, Scherben herausheben. Zwischendurch verabschiedet sich die TT zum Klavierunterricht und der Sonnenschein sucht jammernd nach Ihren Inlineskates. Zum wiederholten Male bin ich dankbar, mir einen Wischsauger zugelegt zu haben. So kann ich die Flüssigkeit einfach wegsaugen. Um danach zu wischen nehme ich den Schmutzwassertank zum leeren ab, nehme gleichzeitig den Spülwassertank ab um ihn aufzufüllen und zack, löst sich der Deckel vom Schmutzwassertank und die Mischung von Apfelsaft und Dreck ergießt sich über mein Bein und verteilt sich wieder gleichmäßig auf dem Boden. VOR der Kammer! *daskreischenwirdlauter*

    Der Sonnenschein jammert mich voll, dass der Schlüssel zum Keller nicht passt und das Spanienkind sucht sein Buch. Alle laufen immer wieder haarscharf an der Pfütze vorbei und ich bin nicht sicher ob ich alle Scherben erwischt habe. Ich flippe aus und schmeiße alle raus!

    Also nochmal wischsaugen

    Der große Hand-Besen den ich rausgeräumt habe verfängt sich natürlich im Kabel und knallt laut auf den Boden. Die Nase erhöht auf Marathon! Anschließend mit Seifenwasser nachwischen. Beim saugen einer Ecke fallen selbstverständlich alle Besen, Wischer & Co. um. Aber das interessiert mich schon nicht mehr. Ich lasse alles trocknen und will nur noch ins Bett!

    Während die Lütte das Skateboard genommen und der Mittlere mich wohlweißlich in Ruhe gelassen hat. Räume ich die Küche auf und beantworte ein paar E-Mails. Als alles getrocknet ist, wische ich die Kisten von unten ab und räume alles wieder ein.

    Der GG kommt superschlecht gelaunt heim weil im Werk auch eine Katastrophe nach der anderen passiert ist. Beim Abendbrot schmeißt die Jüngste natürlich noch ein Glas runter. Ich hole den Sauger, sauge und verabschiede mich tatsächlich sofort ins Bett. Ich fasse heute nix mehr an. Außer den Laptop um das hier alles aufzuschreiben.

    In diesem Sinne: Der Tag kann weg!

    Und wer nun auch den Wischsauger haben möchte, der gucke hier!***

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  • Wenn der Tag SO anfängt … *hieraugenrolleneinfügen* … ODER … ALLES WIE IMMER!

    Wenn der Tag SO anfängt … *hieraugenrolleneinfügen* … ODER … ALLES WIE IMMER!

    Wenn der Tag so anfängt, dann kann der eigentlich sofort weg!

    Heute morgen lief eigentlich alles ganz normal. Die Kinder wurden geweckt wie immer. Ich machte Frühstück wie immer. Ich machte Brotdosen wie immer. Die TeenagerTochter und das Spanienkind gingen zum Bus, der Göttergatte ins Büro. Alles wie immer!

    Der Kleinen verspreche ich wie immer, dass wir mit dem Fahrrad in den Kindergarten fahren. Das ist jeden Morgen ihr größter Wunsch. Ist auch EIGENTLICH kein Problem. Oft habe ich aber einen Termin am Morgen oder komme von einem Termin wenn ich sie Nachmittags abhole und habe so dann das Auto dabei. Und dann ist es doof wenn Sie ein Fahrrad dabei hat, weil ich das nicht in mein Auto bekomme. Mit dem Laufrad damals war das einfacher das verschwand einfach im Kofferraum.

    Als alle weg sind machen wir uns fertig für den Kindergarten wie immer. Ich schnappe mir den Müll, der wie immer noch an der Tür steht und darauf wartet bis zur Mülltonne getragen zu werden. Ich bat den Sonnenschein wie immer den Papiermüll zu nehmen, den wir im Kindergarten wie immer (für den guten Zweck) in die Papiertonne werfen. Und machten uns auf zum Auto. Ich schnappte mir noch die Sporttasche und lief wie selbstverständlich zum Parkplatz. Dort angekommen fiel ihr wieder ein was ich gestern versprochen hatte. Ich unterhielt mich gerade kurz mit einer Nachbarin wie immer, als Sie einen Nervenzusammenbruch erlitt. Was ich total verstehen kann, denn schon die ganze Woche hatte ich sie vertröstet und gestern hatte ich es ihr Hoch und Heilig versprochen, da ich heute keinen Termin hatte sondern meine Zeit einteilen konnte.

    Ich gestehe ich hatte gehofft wie immer sie hätte es vergessen *flüster*,

    denn dann hätte ich gleich mit dem Auto zum Sport fahren können. Aber an den Mülltonnen fiel es ihr wieder ein. Und da ich zwar oft Ausreden finde, es aber auch nicht übertreiben möchte mit ihrem echt großzügigen Verständnis, lenkte ich ein, brachte die Sporttasche ins Auto und wir gingen zurück zum Haus um ihren Herrn zu holen. Gesagt getan, holten wir die Räder aus dem Keller. Schlossen diesen brav wieder ab, schließlich gab es gestern einen Einbruchversuch.

    Kaum saß ich auf meinem Sattel merkte ich schnell, dass meine Reifen die Luft nicht gehalten hatten die ich vor ein paar Wochen hinein gepumpt hatte. *hmpf* Ich rief den Sonnenschein also hinterher, dass ich noch mal in den Keller müsse um den Reifen auf zu pumpen. Sie wollte im Innenhof wie immer ein paar Runden drehen. Wir haben ja Zeit.

    Da wir einen Kompressor besitzen sind die normalen Luftpumpen in den hintersten Ecken des Kellers verschollen, dass der Kompressor aber, wie immer wenn man Ihn braucht, nicht über genügend Druck verfügt muss ich vermutlich gar nicht erwähnen. Ich musste den Kompressor also erstmal zur Steckdose ziehen und ihn anschließen. Die Hitzewelle der letzten Tage hatte den Keller in eine Sauna verwandelt und bevor ich den Reifen aufpumpen konnte entledigte ich mich erstmal der Strickjacke und der nervigen, rutschenden Sonnenbrille. Dann Reifen aufpumpen, den Stöpsel vom Ventil, der natürlich erstmal unter die anderen Räder im Fahrradkeller rollte, wiederholen. Dabei den Daumen aufreißen, als ich wie immer schnell durch die Speichen greifen wollte.

    Also irgendwie alles wie immer. Solche Situationen kennen wir doch alle, oder? ODER? Ich versuchte auch wie immer krampfhaft ruhig zu bleiben, denn aufregen macht alles nur noch schlimmer.

    Wir konnten also los!

    Doch dann kam der Sonnenschein mit zerknirschtem Gesichtsausdruck: „Mama, ich habe echt nichts falsch gemacht, aber jetzt ist meine Kette runter!“ *hierhysterischeswolfsmuttergeheuleinfügen*

    JETZT war ich überzeugt, das Universum will uns was sagen. Mein Rad flog in den Ständer im Keller, das Kinderrad stellte ich dahinter, schnappte mir das Kind mit den Worten „SO, und jetzt fahren wir doch mit dem Auto!“

    Der Sonnenschein war so verdutzt, dass der befürchtetet Wutanfall ausblieb und sie einfach zum Auto mitkam.

    In diesem Sinne: Alles wie immer! *augenroll*

  • Mütter, von Auslauf-Modellen umzingelt!

    Mütter, von Auslauf-Modellen umzingelt!

    Auslaufmodelle

    Diesen Text habe ich schon vor 3 Jahren geschrieben und heute wiederentdeckt. Viel Spaß beim lesen! 🙂

    Bei mir ist eine dicke Erkältung im Anmarsch und ich habe beschlossen mich heute einfach mal auszuruhen um vielleicht verhindern zu können, dass ich mich den Rest der Woche mit Kopf-und-Glieder-und-so durch mein Leben schleppe! Aber kaum hatte ich das verkündet, nahm prompt mal wieder das Schicksal seinen Lauf!

    Obwohl … erst einmal war die restliche Familie so lieb mir nicht nur den Sonntagskaffee ans Bett zu bringen, sondern gleich das ganze Frühstück! *kurzfreu* Leider blieben sie direkt Alle bei mir um mit mir im Bett zu frühstücken! *hmpf* Na gut dachte ich, wenn wir damit fertig sind verschwinden sie alle und ich kann etwas Augenpflege betreiben und die müden Lider einfach senken! *träum*

    Aber denkst´e! *böseguck* Auf dem Weg zum stillen Örtchen kam ich am Wäschebad vorbei, aus dem mich demonstrativ-synchron-blinkend die Waschmaschine und der Trockner daran erinnerten das ich a) gestern Abend vergessen habe sie auszuräumen und b) die nasse Wäsche nun mal dringend umgeräumt, bzw. aufgehängt werden müsste! Bei näherem Hinsehen musste ich dann leider auch noch feststellen das vor der Waschmaschine eine Flüssigwaschmittel-Pfütze angetrocknet war und vom Bullaugenfenster abwärts eine schmierige blaue Spur verlief! *staun* O.k. eins nach dem Anderen! Erst das Örtchen, dann das Frühstück, dann die Wäsche!

    Als ich ins Bett zurück schlüpfe lande ich auf Krümelgebirgsketten die sich durch mein Bett ziehen, entdecke einen Kakao-See auf dem Fußboden und die letzten Spuren vom Nutella-Brot sind mitten auf der frisch bezogenen Bettdecke. Ich muss nicht erwähnen, dass wir Frühstück im Bett NIE machen wenn das Bett eh demnächst neu bezogen werden muss, sondern IMMER wenn es frisch bezogen ist, oder?

    Na gut, dann eben doch aufstehen, anziehen, Wäsche machen! *augenroll* Und die Herren unter uns hätten da ja auch noch den klitzekleinen Wunsch, ob ich vielleicht, eventuell, nur ganz kurz, mal schnell die Haare schneiden könnte! O.k., bin ja eh jetzt wach und auf!

    Also das übliche Morgenritual mit den diversen Bürsten für Zähne & Haare, anschließend Schafe scheren und dann mal ran an die Wäsche! Trockner aus- und Waschmaschine umräumen ohne die Pfütze zu treffen. Dann Pfütze wegmachen um mich anschließend fragen warum ich das nicht zuerst gemacht habe. Aufstehen und schwindlig werden. Ignorieren und weitermachen! Wo zum Teufel kommt das Waschmittel her? Ich habe eine Maschine mit integriertem Flüssigwaschmittel-Tank in der Schublade die das dann selber dosiert und so. Bevor ich den Kundendienst rufe lasse ich aus beiden Tanks nun erst mal das Waschmittel ab, wovon die Hälfte natürlich wieder auf dem Boden landet. *augenroll* Ich wasche die Tanks aus und gucke dann eben heute Nachmittag nach dem trocknen, ob es nur an meiner unterlassenen Pflegeleistung lag. Die Schublade soll nämlich laut Pflegerubrik in der Gebrauchsanweisung regelmäßig gereinigt werden, und ich habe es heute zum ersten Mal gemacht und ich verrate Euch NICHT wie lange die schon für uns tätig ist! *frechgrins*Frü

    Und wie immer in diesem Raum läuft mein Blogger-Hirn auf Hochtouren und mir wird klar, dass ich nur noch von AUSLAUF-Modellen umgeben bin! Letzte Woche lief Wasser aus dem Trockner (laut meinem mir angetrauten Maschinenbauingenieur pflege ich auch dieses maschinelle Hilfsmittel viel zu wenig!), die Nase unseres Sohnes läuft seit einer Woche und auch aus unserem Toiletten-Trainings-Kind läuft ab und an noch was aus!

    Bin ja mal gespannt was ich nächste Woche wischen darf!

    Apropos *schreck* der Kakao-See trocknet grad im Laminat fest!

    Und vom Zustand der Küche nachdem die von wilden Frühstücksmachern überfallen wurde werde ich mich auch noch überzeugen müssen!

    Ach, wär ich doch im Bett geblieben! *seufz*

    Ich verschwinde jetzt ohne Umweg über die Küche im Bad und lasse mir eine Wanne ein! *fröhlichwink*

    In diesem Sinne: Was läuft bei Dir so?

  • Es gibt so Tage … an denen könnte ich meine Kinder …

    Es gibt so Tage … an denen könnte ich meine Kinder …

    … zur Adoption frei geben!

    ODER

    … auf eBay verkaufen!

    ODER

    … ins Internat verfrachten!

    Gestern z.B. war wieder so ein Tag!

    Da hat das Pubertier mal wieder Hormonwallungen vom ALLERfeinsten fabriziert. Im Normalfall halte ich das ja aus und ich weiß ja auch: Provozieren & Diskutieren ist in dieser speziellen Lebensphase das wichtigste. Aber es gibt eben so Momente … da reicht es einfach!

    Außerdem gibt es eben in diesem Haushalt auch noch das Spanienkind. Ein Sandwichkind, das statistisch gesehen IMMER zu kurz kommt und ständig nach Aufmerksamkeit giert. Den Tonfall des Pubertiers neuerdings 1:1 übernommen hat, zur Zeit zusätzlich irgendwas ausbrütet und Dauerschlapp oder wahlweise Dauergelangweilt ist. Also behalte ich Ihn im Haus, was Ihn unausgelastet und geradezu hysterisch gackernd gegen Abend durch das Haus toben lässt.

    Und dazu der Sonnenschein, der gerade aus der Ich-Jammer-ab-16-Uhr-durchgehend-Phase völlig Übergangslos in eine Wut-Phase gewechselt ist, und sich bei JEDEM „NEIN“ augenblicklich theatralisch gummimäßig auf den Boden sacken lässt und den Körper stocksteif anspannend, vor sich hin brummend, versucht sich zusammenzureißen, nicht auszurasten und Ihre Stimmung aber auf diese Art recht laut kund tun muss.

    Nun ja, und wenn Mama dann so gegen `kurz vor Abendessen´ auch noch schlechte Laune bekommt (wie sicherlich bereits erwähnt bin ich hungrig leider UNAUSSTEHLICH, und NEIN das liegt NICHT daran, dass ich grade abnehmen möchte!) und DANN alles auf einmal über mich kommt, dann kann es schon mal sein *kleinlautzugeb*, dass der gefürchtete „Lieblings“-Satz rausrutscht:

    „JEDER in sein Zimmer, und zwar SOFORT!“

    Na ja und da das Pubertier inzwischen RICHTIG wütend wird wenn ich so über sie bestimme und dann mal RICHTIG wütende Kraft auf dem Weg nach oben entwickelt, geht auch schon mal ein Türrahmen zu Bruch, der nun (laut meiner nun ebenfalls entfachten Wut) von Ihrem Taschengeld repariert wird! *ingedankenaufdenbodenstampf*

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    Und dann kommen die Zweifel: Habe ich Überreagiert? Mache ich bei der Erziehung vielleicht doch alles falsch? Bin ich zu Ungeduldig? Werde ich Jedem Kind, Jedem Charakter und Jeder Altersklasse überhaupt gerecht?

    ABER … wie heißt es so schön: „Gewitter reinigen die Luft“ … so ist das auch nach Stimmungsgewittern im Familienleben, denn danach folgen so Tage …

    … an denen sind wir Idylle PUR!

    UND

    … die sind so, wie ich Sie mir als, noch kinderloser Single auf der Suche nach Mr. Right, ausgemalt hatte!

    UND

    … SO kitschig und spießig, dass mir schon fast schlecht wird vor Liebe, obwohl Spießer wollten wir eigentlich auf gar keinen Fall werden.

    Heute gab es also diesen romantisch triefenden Moment!

    Das Pubertier sitzt am Klavier und der Klang der wunderschönen Melodie, die sie inzwischen Fehlerfrei vorklimpert, erfüllt das gesamte Erdgeschoss in warmer Harmonie. Das Spanienkind fegt ungefragt spontan im Wohnzimmer das hereingeflogene Laub zusammen und der Sonnenschein liest am Küchentisch Bücher und summt die klaviergespielte Melodie mit. Mama (also ich) steht in der Küche und bereitet das Essen vor!

    Und dann kommt er, der Moment in meinem Herzen! Es ist als würde es platzen vor Liebe, Glück & Freude! Diese Harmonie, diese Ruhe (also ohne Gejammer, Gezeter und Gestreite), dieses Glück! Dieses LEBEN! Dann könnte ich die ganze Welt umarmen!

    In einem Comicfilm würden jetzt Herzchen auf Tonleitern durch den Raum fliegen, aus den Augen Sternchen funkeln und ein regenbogenfarbener Glitzerglitter in der Luft liegen.

    Ich liebe diese Momente! JA! … DAS ist für mich GLÜCK! In diesen Momenten bin ich restlos und unendlich glücklich.
    Und mir wird wieder klar: Doch alles richtig gemacht. 🙂

    Und den Türrahmen zahlt ja vielleicht auch die Versicherung!?
    *glücklichseufzendglitzeraufhebundnochmalschmeiß*

    In diesem Sinne: Kennste, oder? ODER?

  • … und ein Anruf von der Hausverwaltung! – ODER – Schlechte Laune in 3 Millisekunden!

    … und ein Anruf von der Hausverwaltung! – ODER – Schlechte Laune in 3 Millisekunden!

    Mein Handy klingelt!

    Ich nehme lächelnd ab und melde mich mit freundlichem Tonfall!

    Kurze monotone Vorstellung, die ich nur verstanden habe weil mein Handy die Nummer kennt und mir schon verriet wer da anruft.
    Dann pampige Ansage: „Wir benötigen Zutritt am (Datum in drei Wochen) zwischen 13:00 und 15:00 Uhr!“

    Ich: „Oh, wir sind grad im Urlaub, warten Sie, da muss ich nachgucken! … Das tut mir leid, da sind wir nicht da!“

    Sie wütend: „Sie müssen aber!“

    Ich: „Es tut mir wirklich leid, aber es sind Ferien und ich bin mit den Kindern an dem Tag zu einem Termin in Leipzig!“

    Sie, schnippisch: „Aber da kommt der TÜV wegen der Gewährleistung!“

    Ich, wohlgemerkt immer noch freundlich: „Dann muss der TÜV eben an einem anderen Tag kommen!“

    Sie, weiterhin rotzig: „Aber ich habe nur diesen Termin! Und sie werden ja wohl für den Havariefall Jemanden haben der sich kümmern kann!“

    Ich, nun etwas angesäuert: „DAS ist ja wohl kein Havariefall, mein Mann ist hier der Backup, aber der kann nicht mal eben so aus dem Büro weg und wird wenn sie Pech haben auf Geschäftsreise sein!“

    Sie, pampig: „Dann kann Ihr Mann das also machen!“

    Ich, langsam sauer: „NEIN, der wird eine eventuelle Geschäftsreise zu seinen Vorgesetzten nach Düsseldorf nicht für den TÜV ablehnen! Und solche Termine kommen meistens kurzfristig“

    Sie: „Dann müssen Sie eine andere Lösung finden!“

    Ich: „Nein, denn ich werde meinen Termin nicht absagen und ich wäre gerne selber vor Ort um Ihrem Chef die entstandenen Mängel seit Bauabnahme selber zu zeigen! Es sind nun mal Schulferien und sie haben doch schon das Glück das ich sonst im Homeoffice arbeite. Ich könnte in der Woche danach Mittwoch oder Donnerstag, den ganzen Tag!“

    Sie, oberschnippisch: „Gut, dann gebe ich das mal so weiter!“

    Wahrscheinlich kriegen wir, wenn es nach Ihr geht, nächste Woche die Kündigung für die Wohneinheit! 😉 Und mit meiner schlechten Laune werde ich nun lieber keine Kooperationsanfragen heute mehr beantworten. DANKE an die Hausverwaltung! L

    In diesem Sinne: Seid nett zu Euren Mitmenschen!

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