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  • Auszeit von der Familie auf Töwerland #anzeige #werbung

    Auszeit von der Familie auf Töwerland #anzeige #werbung

    Töwerland nennen die Juister liebevoll Ihre Insel.

    Das bedeutet in friesischem Plattdeutsch Zauberland.
    Und ich muss sagen, sie haben vollkommen recht.

    Ich durfte 4 Nächte im Hotel Atlantic auf Juist verbringen und bin total verzaubert.

    Aber fangen wir vorne an. Die erste Frage war mit wem verbringe ich diese Tage im Hotel mit den vielen Appartements. Der Göttergatte, die Töchter, meine Mutter und einige Freundinnen boten sich bereitwillig sofort an. Nach kurzer, wirklich nur ganz kurzer Bedenkzeit entschied ich mich aber für den Hund. Warum? Siehe mein letzter Blog-Beitrag: Ich wäre so gerne mal alleine!

    Schatten von Person und Hund am Strand, Horizont strahlend blauer Himmel

    So fuhr ich also nach Norden. Also sowohl die Himmelsrichtung, als auch den Ort. Parkte mein Auto auf dem riesigen Parkplatz direkt am Hafen und bestieg den Töwerland-Express. Das sind kleine Boote die Tideunabhängiger fahren können und an James-Bond-Abenteuer erinnern.

    Bei schönstem Wetter kamen wir an und wurden herzlich im Hotel Atlantic begrüßt. Nach der ersten Inspektion des Zimmers zog es mich aber an den Strand und jetzt verstehe ich auch warum man Juist die wahlweise schönste / größte Sandbank der Welt nennt.

    Diese Weite ist der Wahnsinn.

    Nach einem Espresso auf der Hotelterrasse haben wir dann das Appartement genau unter die Lupe genommen. Es ist super bis ins Detail ausgestattet. Im Bad gibt es sehr viele Ablagemöglichkeiten, genügend Haken und im Zimmer reichlich Schränke und Kommoden. Für einen längeren Aufenthalt also perfekt.

    Für detailliertere Ansichten einfach auf die Bilder klicken.

    Der nächste Tag startet mit Gassi-Runde direkt an der gleichen Stelle am Strand. Anschließend hätte das Hundekind sogar mit ins Restaurant zum Frühstück gedurft, aber bei dem grandiosen Buffet, von dem mir schon lange vor der Reise vorgeschwärmt wurde, war klar, dass ich da nicht nur einmal hingehe und sie dann immer am Platz alleine zu lassen kam mir doch sehr anstrengend vor. Also blieb sie im Zimmer und ich konnte direkt das genialste Türschild aller Zeiten aushängen. „Achtung, Hund alleine im Zimmer!“

    Hier wird echt an alles gedacht.

    Das macht sehr viel Spaß hier!
    Vielleicht werde ich ja doch wieder Influenzer, ziehe nach Dubai, …
    O.k. kleiner Scherz! Natürlich nicht!

    Ich bin und bleibe Familien-Bloggerin und hatte eine megaschöne Familienauszeit auf Juist. Ich wurde eingeladen mir ein Hotel anzusehen, was ich als gelernte Hotelfachfrau natürlich nur zu gerne getan habe.

    Die Insel liegt noch im absoluten Winterschlaf. Morgens puzzeln Männer am Strand kleine Holzhäuser zusammen für die Strandkorbvermietung. Die Osterglocken sind noch nicht mal annähernd davor aufzugehen, während die bei uns schon fast verblüht sind. Die Sträucher haben nicht eine einzige Knospe die sich bald öffnen wird. Es ist kalt. Es ist einsam. Die Insel ist quasi total verlassen. Nur ganz ganz wenige Urlauber sind hier und die verkriechen sich in ihren Hotels und Ferienwohnungen.

    Aber genau das brauchte ich. Ruhe! Allein sein! Keine Termine, keine Fragen, keinen um den ich mich kümmern muss. Ich habe mir das Hirn durchpusten lassen, ich hatte Zeit für Luna, ich hatte Zeit zum Nachdenken, ich hatte Zeit für mich. Ich hatte sogar Zeit für Migräne ohne schlechtes Gewissen, dass was liegen bleibt. Es war herrlich.

    Holzplattenweg durch die Dünen zum Strand runter

    Selbst bei trübem Wetter verzaubert mich diese Insel.

    Bei der Kälte hatte Luna dann Nachmittags sehr viel Zeit zum ausruhen im Zimmer und ich war im Wellnessbereich des Hotels in den verschiedenen Saunen und schwimmen. Sehr zu empfehlen! Dort habe ich natürlich keine Fotos gemacht, die gibt es aber hier auf der Website des Hotels.

    Im Restaurant „Güst“ gibt es bis 12 Uhr Frühstück. Das sind die besten Zeiten, die ich je erlebt habe. Da waren Luna und ich natürlich längst schon wieder unterwegs. Ohne Hund, der mal raus muss, hätte ich das aber unter Garantie genutzt. Mit Hund entdeckt man aber viele Sachen die zum Schmunzeln bringen.

    Nachmittags gibt es dann im Restaurant Kuchen und an Samstagen sogar Waffeln. Davon habe ich mir Eine und ein Käffchen mit aufs Zimmer genommen und dann doch noch etwas für meine neue Business-Idee gearbeitet.

    Für die trüben Tage war unser Appartement perfekt zum chillen, arbeiten, lesen und fernsehen. An Sonnentagen waren wir noch mehr am Strand oder windgeschützt in der Sonne lesen oder träumen auf unserer großen Terrasse direkt am Appartement.

    Abends dann ging es die Sonnenuntergänge genießen. Juist kann echt Gute!

    Anschließend einen Drink oder Cocktail in der Bar „Gin & Tonic“. Auch hier: Echt Gute!

    Diese Tage und das Hotel werden mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Alle Zimmer / Appartements haben Küchenzeilen für die Selbstversorger. Vom Schuhanzieher bis zum Teppich für die Gemütlichkeit oder Laminat für den Gast mit Hund wurde an alles gedacht.

    Das Frühstück sollte man sich aber auf alle Fälle gönnen.

    Was mir allerdings gar nicht aus dem Kopf will: Wofür sind die neonorangen Tore an den Strandabgängen und warum sind die Bienen nicht glücklich?

    Für weitere Fragen stehe ich natürlich auch gerne zur Verfügung. 😎

    Beim nächsten Mal darf dann vielleicht auch der Göttergatte mit.