Schlagwort: Inklusion

  • Inklusion in unserer Gesellschaft

    Inklusion in unserer Gesellschaft

    Seit Mitte April bin ich zertifizierte TourGuide auf der Landesgartenschau in Neuss (dazu später mehr!) und hatte die Chance eine Zusatzausbildung zum Thema Inklusion zu machen. Das beinhaltet neben Führungen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen auch Touren in leichter Sprache.

    Ein extrem vernachlässigtes Thema in unserer Gesellschaft!

    Im Rahmen meiner Online-Recherchen stolperte ich über andererseits, ein großartiges Magazin zu genau dem Thema und ich habe vorgeschlagen diese Plattform für ein bisschen Werbung (unbezahlt!!!) zu nutzen.


    Bei andererseits geht’s um Dich.

    andererseits macht unabhängigen Journalismus – zugänglich und kritisch.

    Gerade arbeiten 12 Menschen bei andererseits. Davon leben 6 Mitarbeiterinnen mit Behinderungen. Zum Beispiel Redakteur Nikolai Prodöhl: Er ist aus der Werkstatt in den ersten Arbeitsmarkt gewechselt. Seit Mitte 2025 ist er bei andererseits angestellt. Oder die Redakteurin Luise Jäger, die Ideenchefin vom gedruckten Magazin ist. Hier kannst Du unser ganzes Team kennenlernen.

    andererseits deckt für Dich die Miss-Stände auf, die andere Medien oft übersehen. Zum Beispiel bei der Recherche zu Werkstätten, der Sendung „Licht ins Dunkel“ und zur Sterilisation von Menschen mit Behinderungen. Oft arbeiten sie mit anderen Medien zusammen: Zum Beispiel mit dem ZDF Magazin Royale, dem Standard und der Süddeutschen Zeitung. Ihre Recherchen haben Wirkung: Sie wurden schon vom österreichischen Bundespräsidenten kommentiert, der ZIB 2 diskutiert und im Parlament zitiert.

    Mir ist andererseits wichtig, weil Journalismus Vielfalt braucht und ich bei andererseits neue Perspektiven bekomme.


    Bianca schrieb mir Anfang der Woche:

    Hallo Simone,

    Als ich vor zwei Jahren gefragt wurde, ob ich einen Teil des Vertriebs vom Magazin bei andererseits übernehmen will, war ich sprachlos: Mir wird so viel zugetraut? Ich bin sonst eher darauf bedacht, mich nicht zu überschätzen. Ich glaube, so geht es vielen Menschen mit Behinderungen, weil man uns oft nur sehr wenig zutraut. 

    Da meine Arme und Finger sehr schwach sind, nutze ich in meiner Arbeit viel die Sprach-Eingabe am Computer, um Texte zu formulieren. Und: Aufgrund meiner Erkrankung muss ich gut darauf aufpassen, dass ich nicht zu viel arbeite und mir meine Zeit gut einteilen. Das ist nicht an jedem Arbeitsplatz möglich.

    Bei andererseits ist alles anders:Hier bekommt jede*r, die Unterstützung, die er*sie braucht. Bis heute werden mir hier Aufgaben angeboten, die ich mir teilweise selbst nicht zugetraut hätte. Das verändert etwas in mir. Hier darf ich mich ausprobieren. Und es funktioniert: Ich wachse und fange an, meine Stärken zu erkennen. 

    Doch heute brauche ich Dein Vertrauen. Wir beweisen jeden Tag, dass eine inklusive Arbeitswelt möglich ist. Das Ergebnis ist Journalismus für alle Menschen. Aber damit wir das weiterhin machen können, brauchen wir 7.000 Abos. Nur so können wir weiterarbeiten wie bisher.  

    Hier geht’s um Dich. Aber jetzt geht’s um alles.


    Gerade ist andererseits in einer ernsten Situation. Sie brauchen ca. 7.000 Abos, um ihren aktuellen Betrieb nach dem Sommer weiter zu finanzieren. Deshalb sucht andererseits jetzt 3.750 neue Abonnentinnen, die gemeinsam mehr Inklusion im Journalismus möglich machen wollen.

    Werde eine*r davon! – Das würde mich sehr, sehr freuen.

    Du kannst andererseits auch mit einer Spende unterstützen:

    Medienhaus andererseits gFlexCo
    IBAN: AT862011184651226600
    BIC: GIBAATWWXXX
    Verwendungszweck: Spende

    Du kannst auch helfen, indem Du anderen von andererseits erzählst. Leite diesen Post weiter und teile Ihn überall. Bei Fragen kannst du dich gerne an community@andererseits.org wenden.

    DANKE für Deine Unterstützung.