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	Kommentare zu: Ich bin schlecht für die Wirtschaft &#8230; ich Spar-Schwein &#8230; ich geizige Rabenmutter!	</title>
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	<description>... und was mir sonst noch so beim Wäsche machen durch den Kopf geht!</description>
	<lastBuildDate>Mon, 01 Feb 2016 09:22:35 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Simone		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2016 09:22:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-558&quot;&gt;Doro&lt;/a&gt;.

Danke, Doro! Für Deine super ausführliche Antwort!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-558">Doro</a>.</p>
<p>Danke, Doro! Für Deine super ausführliche Antwort!</p>
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		<title>
		Von: Doro		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-558</link>

		<dc:creator><![CDATA[Doro]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2016 22:53:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,
deine Gedanken zum Thema Geschenke und Konsum überhaupt finde ich interessant. Ich denke in vielem ähnlich. Ich bin zum einen in der DDR aufgewachsen, wo es eh nicht so viel gab, zum anderen habe ich 5 Geschwister, so dass das Geld schon gut eingeteilt werden musste. Neue Kleidung war so gut wie nie drin. Wir bekamen die Sachen von unseren Cousinen und ein neues Stück war etwas ganz Besonderes. Dinge wie Fahrräder, später mal ein Kassettenrecorder o. ä. mussten erspart werden. Ganz einfach so gab es bei uns nichts. Aber meine Mutter hatte Freude dran, viele kleine &quot;Anlässe&quot; zu gestalten, wo es eine Überraschung gab. So hatten wir zum Beispiel zum ersten Advent immer ein kleines Geschenk auf dem Frühstücksteller liegen. Das waren Winzigkeiten, ein Püppchen für die Puppenstube oder so. Oder zum Fasching hat sie uns mal Männchen aus Bleistiften gebastelt. Oder es gab mal ein unliniertes Schulheft zum Malen. Das war irgendwie schön und ich denke gern dran.
Ähnlich halten wir es mit unseren Kindern jetzt auch. Geschenke einfach so, vor allem in Größenordnungen, gibt es eher nicht. Höchstens eben solche Kleinigkeiten wie Malhefte, mal einen Stift, der ihnen gefällt. Wohoo, was hatte ich erst kürzlich für ein &quot;tolles&quot; Einkaufserlebnis mit der 4jährigen, weil ich mich weigerte, eine Barbie mit Pferd für 20 € mal eben mitzunehmen ... Da muss man durch. Ich denke, man tut den Kindern sonst keinen Gefallen. Es ist ja nicht so, dass der Kram dann das beste Spielzeug aller Zeiten wäre und monatelang Riesenfreude machen würde. Nach kurzer Zeit läge er in der Ecke. Ist ja schon genug da. Gerade die Kleine erzählt auch immer wieder, was die anderen Kinder so zum Spielzeugtag haben. Ich erkläre dann, dass eben die einen dieses und die anderen jenes Spielzeug haben und man nie alles haben  kann. Wünsche, die lange bestehen und nicht bald vergessen sind, kommen dann eben auf die Wunschliste für Weihnachten und Geburtstag.
Eine kleine Ausnahme ist der Urlaub. Da sind wir etwas großzügiger und es gibt mal eine Zeitschrift oder eine Kleinigkeit zum Spielen. Die Kinder wissen aber genau, dass das etwas Besonderes ist.
Die Schulkinder bekommen ein kleines Taschengeld, über das sie frei verfügen können. Ich mache ihnen aber schon klar, dass weg eben weg ist und zum Beispiel so eine Kinderzeitschrift mit irgendeinem Plastikkrempel dran schnell Müll ist, während man nach 3 Monaten Sparen vielleicht ein kleines Lego kaufen könnte, an dem man lange Freude hätte. Entscheiden und ihre Erfahrungen sammeln müssen sie selbst. Dazu ist dieses Geld ja da.
Auf Markenkleidung legen wir keinen Wert. Mal sehen, was sich da noch entwickelt, aber bisher ist es den Kindern egal (Sie sind 9,7 und 4). Hauptsache, ihre Kleidung gefällt ihnen. Ich nähe vieles selbst, und auf diese Sachen sind sie immer besonders stolz. Was gekauft werden muss, soll von so ordentlicher Qualität sein, dass es möglichst eine Weile hält. Der Name ist egal. Mehr könnten wir uns aber sowieso nicht leisten. Das Selbernähen ist ja so gesehen schon ein Schnäppchen, denn man bekommt Unikate von guter Qualität zwar für mehr Geld als bei H&#038;M, aber doch weniger als im Markenshop. Und man weiß, wie es hergestellt wurde.
Insgesamt würde ich sagen, wir vermitteln den Kindern, dass man weder alles haben muss, noch alles haben kann, dass auch Abgeben Freude macht und dass Geld nicht an den Bäumen wächst. Trotzdem dürfen sie auch erfahren, dass ein kleines Geschenk Freude macht (vor allem, wenn es nicht als Ersatz für Zeit und Liebe dient). Ich genieße es schon etwas, dass das Geld nicht ganz so knapp ist wie bei uns früher. Um den Wert der Dinge sollen die Kinder trotzdem wissen.
Ich denke, es kommt auf die richtige Balance an, gerade, wenn man sich einiges leisten könnte. Wenn man das nicht kann, stellt sich die Frage danach, wie man es richtig macht, ja eher weniger.

LG Doro]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
deine Gedanken zum Thema Geschenke und Konsum überhaupt finde ich interessant. Ich denke in vielem ähnlich. Ich bin zum einen in der DDR aufgewachsen, wo es eh nicht so viel gab, zum anderen habe ich 5 Geschwister, so dass das Geld schon gut eingeteilt werden musste. Neue Kleidung war so gut wie nie drin. Wir bekamen die Sachen von unseren Cousinen und ein neues Stück war etwas ganz Besonderes. Dinge wie Fahrräder, später mal ein Kassettenrecorder o. ä. mussten erspart werden. Ganz einfach so gab es bei uns nichts. Aber meine Mutter hatte Freude dran, viele kleine &#8222;Anlässe&#8220; zu gestalten, wo es eine Überraschung gab. So hatten wir zum Beispiel zum ersten Advent immer ein kleines Geschenk auf dem Frühstücksteller liegen. Das waren Winzigkeiten, ein Püppchen für die Puppenstube oder so. Oder zum Fasching hat sie uns mal Männchen aus Bleistiften gebastelt. Oder es gab mal ein unliniertes Schulheft zum Malen. Das war irgendwie schön und ich denke gern dran.<br />
Ähnlich halten wir es mit unseren Kindern jetzt auch. Geschenke einfach so, vor allem in Größenordnungen, gibt es eher nicht. Höchstens eben solche Kleinigkeiten wie Malhefte, mal einen Stift, der ihnen gefällt. Wohoo, was hatte ich erst kürzlich für ein &#8222;tolles&#8220; Einkaufserlebnis mit der 4jährigen, weil ich mich weigerte, eine Barbie mit Pferd für 20 € mal eben mitzunehmen &#8230; Da muss man durch. Ich denke, man tut den Kindern sonst keinen Gefallen. Es ist ja nicht so, dass der Kram dann das beste Spielzeug aller Zeiten wäre und monatelang Riesenfreude machen würde. Nach kurzer Zeit läge er in der Ecke. Ist ja schon genug da. Gerade die Kleine erzählt auch immer wieder, was die anderen Kinder so zum Spielzeugtag haben. Ich erkläre dann, dass eben die einen dieses und die anderen jenes Spielzeug haben und man nie alles haben  kann. Wünsche, die lange bestehen und nicht bald vergessen sind, kommen dann eben auf die Wunschliste für Weihnachten und Geburtstag.<br />
Eine kleine Ausnahme ist der Urlaub. Da sind wir etwas großzügiger und es gibt mal eine Zeitschrift oder eine Kleinigkeit zum Spielen. Die Kinder wissen aber genau, dass das etwas Besonderes ist.<br />
Die Schulkinder bekommen ein kleines Taschengeld, über das sie frei verfügen können. Ich mache ihnen aber schon klar, dass weg eben weg ist und zum Beispiel so eine Kinderzeitschrift mit irgendeinem Plastikkrempel dran schnell Müll ist, während man nach 3 Monaten Sparen vielleicht ein kleines Lego kaufen könnte, an dem man lange Freude hätte. Entscheiden und ihre Erfahrungen sammeln müssen sie selbst. Dazu ist dieses Geld ja da.<br />
Auf Markenkleidung legen wir keinen Wert. Mal sehen, was sich da noch entwickelt, aber bisher ist es den Kindern egal (Sie sind 9,7 und 4). Hauptsache, ihre Kleidung gefällt ihnen. Ich nähe vieles selbst, und auf diese Sachen sind sie immer besonders stolz. Was gekauft werden muss, soll von so ordentlicher Qualität sein, dass es möglichst eine Weile hält. Der Name ist egal. Mehr könnten wir uns aber sowieso nicht leisten. Das Selbernähen ist ja so gesehen schon ein Schnäppchen, denn man bekommt Unikate von guter Qualität zwar für mehr Geld als bei H&amp;M, aber doch weniger als im Markenshop. Und man weiß, wie es hergestellt wurde.<br />
Insgesamt würde ich sagen, wir vermitteln den Kindern, dass man weder alles haben muss, noch alles haben kann, dass auch Abgeben Freude macht und dass Geld nicht an den Bäumen wächst. Trotzdem dürfen sie auch erfahren, dass ein kleines Geschenk Freude macht (vor allem, wenn es nicht als Ersatz für Zeit und Liebe dient). Ich genieße es schon etwas, dass das Geld nicht ganz so knapp ist wie bei uns früher. Um den Wert der Dinge sollen die Kinder trotzdem wissen.<br />
Ich denke, es kommt auf die richtige Balance an, gerade, wenn man sich einiges leisten könnte. Wenn man das nicht kann, stellt sich die Frage danach, wie man es richtig macht, ja eher weniger.</p>
<p>LG Doro</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: wheelymum		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-557</link>

		<dc:creator><![CDATA[wheelymum]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 13:35:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo, 
ich bin auch ganz bei dir. Zwischendurch Geschenke?
Junior ist noch klein - bei uns gibt momentan noch Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag, mit denen er noch nichts anfangen kann z.b. Spiele und dich ich dann im Laufe des Jahres hervorhole. Wie lange das noch geht? Ich weiß es nicht - aber wir fahren ganz gut damit. Ebenso hat er immer nur einen Bruchteil seiner Spielsachen - sobald diese langweilig werden, tauschen wir aus - mit vorhandenen Dingen. 
Und auch mit alternativen wie Klopapierrollen und Naturmaterial kann man tolle Dinge machen. Zudem haben wir einen Bibliotheksausweis und können uns hier, Musik, Hörspiele, Spiele und Bücher ausleihen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
ich bin auch ganz bei dir. Zwischendurch Geschenke?<br />
Junior ist noch klein &#8211; bei uns gibt momentan noch Geschenke zu Weihnachten und Geburtstag, mit denen er noch nichts anfangen kann z.b. Spiele und dich ich dann im Laufe des Jahres hervorhole. Wie lange das noch geht? Ich weiß es nicht &#8211; aber wir fahren ganz gut damit. Ebenso hat er immer nur einen Bruchteil seiner Spielsachen &#8211; sobald diese langweilig werden, tauschen wir aus &#8211; mit vorhandenen Dingen.<br />
Und auch mit alternativen wie Klopapierrollen und Naturmaterial kann man tolle Dinge machen. Zudem haben wir einen Bibliotheksausweis und können uns hier, Musik, Hörspiele, Spiele und Bücher ausleihen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Julia Schöneberger		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-556</link>

		<dc:creator><![CDATA[Julia Schöneberger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2016 11:20:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo!
Danke dafür, dass meine Kinder nicht die einzigen sind, die &quot;Familienkleidung&quot; auftragen! (Obwohl ich im Kindergarten zumindest mitbekomme, dass wir nicht die Einzigen sind. In der Grundschule beim Großen gibt es manchmal auch Nachfragen, warum er dieses oder jenes Disney-shirt oder so nicht haben kann.)
Unsere Kinder machen beide Sport, verschiedene Dinge, teilweise recht teuer. Aber das finde ich wichtig und richtig. Ein Plastikspielzeug nicht. 50 Euro sind mir selbst als Weihnachtsgeschenk zu teuer, der Große wollte dieses Jahr Lego für 70 € und hat von sich aus beide Großeltern gebeten, sich das zu teilen. Wir bitten am Geburtstag immer um Action, also Gutscheine für Klettern, Schwimmen, Burgen besuchen, ..... Und das sind die Geschenke, von denen noch lange geschwärmt wird. Dafür gibt es auch eine Fotowand, wo die Erinnerungen einen Platz finden, auch für Urlaubsfotos.
Wir könnten uns mehr leisten, aber ich kann doch nicht einerseits den Kurzen erzählen, dass unbedachter Konsum die Umwelt schädigt und unser &quot;gespartes&quot; Geld bei ärmeren Menschen besser aufgehoben ist, aber andererseits alles einfach kaufen.
Unsere einzige Schwäche: Bücher!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!<br />
Danke dafür, dass meine Kinder nicht die einzigen sind, die &#8222;Familienkleidung&#8220; auftragen! (Obwohl ich im Kindergarten zumindest mitbekomme, dass wir nicht die Einzigen sind. In der Grundschule beim Großen gibt es manchmal auch Nachfragen, warum er dieses oder jenes Disney-shirt oder so nicht haben kann.)<br />
Unsere Kinder machen beide Sport, verschiedene Dinge, teilweise recht teuer. Aber das finde ich wichtig und richtig. Ein Plastikspielzeug nicht. 50 Euro sind mir selbst als Weihnachtsgeschenk zu teuer, der Große wollte dieses Jahr Lego für 70 € und hat von sich aus beide Großeltern gebeten, sich das zu teilen. Wir bitten am Geburtstag immer um Action, also Gutscheine für Klettern, Schwimmen, Burgen besuchen, &#8230;.. Und das sind die Geschenke, von denen noch lange geschwärmt wird. Dafür gibt es auch eine Fotowand, wo die Erinnerungen einen Platz finden, auch für Urlaubsfotos.<br />
Wir könnten uns mehr leisten, aber ich kann doch nicht einerseits den Kurzen erzählen, dass unbedachter Konsum die Umwelt schädigt und unser &#8222;gespartes&#8220; Geld bei ärmeren Menschen besser aufgehoben ist, aber andererseits alles einfach kaufen.<br />
Unsere einzige Schwäche: Bücher!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Tina		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-555</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 11:17:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Geschenk für 50 Euro gab und gibt es nicht zwischendurch. Aber eine CD oder DVD, ein Buch oder ein Spiel schon. Das finde ich auch nicht schlimm, weil man sich selber im Laufe des Jahres ja auch mal eine Freude macht und sich etwas Schönes kauft. Ansonsten sind wir auch sparsam. Meine Kinder hatten auch nie Markenkleidung. Das war ihnen auch nicht wichtig, weil sie es von klein auf nicht gewohnt waren. Hauptsache die Kleidung hat ihnen gefallen und sie haben sich wohl gefühlt. Ich hebe auch viel auf, was gut ist und noch verwendet werden kann. So brauchte meine Tochter für ihre Kinder vieles gar nicht kaufen. Ob Wickeltisch, Kinderbett, Bettwäsche usw., Spielzeug, Babykleidung - alles da. Dadurch hat sie viel Geld gespart. Der ein oder andere in der Familie und Freundeskreis klagt, dass er mit dem Geld nicht auskommt, wirft aber alles weg oder verkauft es. Uns wird auch viel geneidet von Menschen, die eigentlich mehr Geld haben, aber eben nicht sparsam damit umgehen. Wir können letztendlich durch die Sparsamkeit auch einfach mal mit Tochter und Enkel etwas unternehmen ohne auf das Geld schauen zu müssen. Im Gegensatz zu den Neidern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Geschenk für 50 Euro gab und gibt es nicht zwischendurch. Aber eine CD oder DVD, ein Buch oder ein Spiel schon. Das finde ich auch nicht schlimm, weil man sich selber im Laufe des Jahres ja auch mal eine Freude macht und sich etwas Schönes kauft. Ansonsten sind wir auch sparsam. Meine Kinder hatten auch nie Markenkleidung. Das war ihnen auch nicht wichtig, weil sie es von klein auf nicht gewohnt waren. Hauptsache die Kleidung hat ihnen gefallen und sie haben sich wohl gefühlt. Ich hebe auch viel auf, was gut ist und noch verwendet werden kann. So brauchte meine Tochter für ihre Kinder vieles gar nicht kaufen. Ob Wickeltisch, Kinderbett, Bettwäsche usw., Spielzeug, Babykleidung &#8211; alles da. Dadurch hat sie viel Geld gespart. Der ein oder andere in der Familie und Freundeskreis klagt, dass er mit dem Geld nicht auskommt, wirft aber alles weg oder verkauft es. Uns wird auch viel geneidet von Menschen, die eigentlich mehr Geld haben, aber eben nicht sparsam damit umgehen. Wir können letztendlich durch die Sparsamkeit auch einfach mal mit Tochter und Enkel etwas unternehmen ohne auf das Geld schauen zu müssen. Im Gegensatz zu den Neidern.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Toni		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-554</link>

		<dc:creator><![CDATA[Toni]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 08:55:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hi, 
Ich muss gestehen meine Jungs bekommen öfters mal eine Kleinigkeit zwischendurch. Aber nicht in der Größenordnung von 50€!! Eher so zwei drei €... Aber eben auch nicht nach dem Motto :will ich haben wird gekauft, sonder wie z.B. heute hab ich ein großes Paket Knete im Sonderangebot mit heim genommen. Die nächsten Tage wenn es grad passt (die alte knete trocknet langsam ein) gibt&#039;s dann mal einen oder zwei Becher von der neuen.Oder neulich musste ich die Jungs zum einkaufen in ein großes Spielzeuggeschäft mitnehmen- haben ein Geburtstagsgeschenk gebraucht- und da hab ich schon im voraus gesagt sie dürfen sich etwas kleines aus suchen (jeder hat einen Bagger für 2€ bekommen).. sie sind jetzt auch erst 2,5 Jahre alt- wenn sie nicht ab und an etwas zwischendurch bekommen würden, hätten sie jetzt an Spielzeug (bis auf die Sachen von Weihnachten- je einen Bagger und ein Feuerwehrauto) nur Babysachen
Und mit den Klamotten is es in dem Alter auch so eine Sache- die meisten Sachen kaufe ich online auf einem Zwillingsbasar.. und da muss ich zuschlagen wenn es grad was passendes gibt - für die aktuelle oder nächste Größe. An sonsten versuche ich eigentlich immer auf Angebote zu warten- Markenklamotten gibt es nie neu (alleinerziehend kann ich mir das nicht leisten) Und da meine Jungs nun mal die gleiche Größe haben is auch nix mit Sachen auftragen- ich verkaufe die alten Sachen dann immer an eine befreundete Zwillingsmama]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi,<br />
Ich muss gestehen meine Jungs bekommen öfters mal eine Kleinigkeit zwischendurch. Aber nicht in der Größenordnung von 50€!! Eher so zwei drei €&#8230; Aber eben auch nicht nach dem Motto :will ich haben wird gekauft, sonder wie z.B. heute hab ich ein großes Paket Knete im Sonderangebot mit heim genommen. Die nächsten Tage wenn es grad passt (die alte knete trocknet langsam ein) gibt&#8217;s dann mal einen oder zwei Becher von der neuen.Oder neulich musste ich die Jungs zum einkaufen in ein großes Spielzeuggeschäft mitnehmen- haben ein Geburtstagsgeschenk gebraucht- und da hab ich schon im voraus gesagt sie dürfen sich etwas kleines aus suchen (jeder hat einen Bagger für 2€ bekommen).. sie sind jetzt auch erst 2,5 Jahre alt- wenn sie nicht ab und an etwas zwischendurch bekommen würden, hätten sie jetzt an Spielzeug (bis auf die Sachen von Weihnachten- je einen Bagger und ein Feuerwehrauto) nur Babysachen<br />
Und mit den Klamotten is es in dem Alter auch so eine Sache- die meisten Sachen kaufe ich online auf einem Zwillingsbasar.. und da muss ich zuschlagen wenn es grad was passendes gibt &#8211; für die aktuelle oder nächste Größe. An sonsten versuche ich eigentlich immer auf Angebote zu warten- Markenklamotten gibt es nie neu (alleinerziehend kann ich mir das nicht leisten) Und da meine Jungs nun mal die gleiche Größe haben is auch nix mit Sachen auftragen- ich verkaufe die alten Sachen dann immer an eine befreundete Zwillingsmama</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chrissie		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-553</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chrissie]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 08:52:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.kiko-slevents.de/?p=2207#comment-553</guid>

					<description><![CDATA[Ich finde das Thema sehr spannend und habe neulich auch mit meinem mann darüber gesprochen, weil es dieses jahr an Weihnachten bei uns etwas ausartete, weil großeltern &#038; Co dann noch dies und das und jenes... Nun ja, am Ende war es einfach zuviel, die Große (gerade 4) völlig überfordert. 

Aber generell: 
Ich wurde (Jahrgang 1987, geboren in der &quot;noch DDR&quot;) wie wohl viele meiner Generation, sehr sparsam erzogen. Meine Eltern wuchsen in der DDR auf, da war mit &quot;alles verfügbar und haben&quot; nicht viel los, im Gegenteil, man musste um Vieles kämpfen, feilschen, tauschen und lange laaange sparen. Das haben sie an Werten an mich weitergegeben. 
Genau wie du sagst: Keine teure Kleidung, Geschenke nicht außer der Reihe, zu den Anlässen dann auch Fahrrad, Möbel, oder zum Beispiel mal eine teure Winterjacke. Ich habe es gehasst! 
Ich habe es gehasst, zu warten. Andere Kinder fuhren im Sommer Fahrrad, ich musste bis Weihnachten warten. Andere Kinder bekamen Spielzeug zu Weihnachten, ich hatte mein &quot;kontingent&quot; für eine teure Winterjacke vergeben. Andere bekamen im Sommer Dinge, ich habe aber vor Weihnachten Geburtstag und bekam immer nur im Dezember etwas und eine winzi-Kleinigkeit zu Ostern. Ich habe dadurch nicht gelernt, mich dann umso mehr zu freuen. ich habe gelernt, das Warten darauf zu hassen. 
Es war halt so, ich hab es hingenommen, aber heute.... 

Heute bin ich das ganze Gegenteil. Wenn mir etwas gefällt, dann kaufe ich es. jetzt. Sofort. Natürlich nie auf Kredit, sondern nur, wenn ich das Geld dafür auch habe, aber meistens ist das so. 
Ich musste immer für alles sparen und warten, ich habe nie die Freuden des &quot;Ja, das kannst du haben&quot; erlebt. Die gönne ich mir heute. 
Ich habe kreative Hobbys, und wenn ich neues Bastelmaterial brauche (ja, das kann teuer sein ^^), dann kaufe ich es. Jetzt. Sofort. 

Ich verstehe, dass viele denken, ihre Kinder müssten lernen, auch mal auf etwas zu warten und zu sparen. das ist grundsätzlich richtig. Aber es schließt ja nicht aus, dass man auch die Freuden des &quot;Oh, das gefällt mir so - danke, dass ich es gleich bekommen habe&quot; kennen zu lernen. Und auch wenn dabei mal rumkommt, dass die Freude schnell verpufft, dann kann man ja darüber reden. Dann lernt das Kind auch, dass spontane Freude manchmal schnell vergeht und es sich lohnt, über etwas nachzudenken und zu warten, ob man es am nächsten Tag (in der nächsten Woche, ...) immer noch genauso sehr möchte. 

Meine Tochter liebt eine bestimmte Art Spielfigur. Sie spielt so gern damit und deshalb bekommt sie ab und zu außer der Reihe eine davon. Der Preis ist verschieden zwischen 5 und 15 €, aber darauf schaue ich nicht. Ich weiß, sie freut sich JETZT darüber, sie spielt JETZT gern damit. Soll sie bis Ende des Jahres warten und solange was anderes tun? Klar, gibt es viele andere Spielmöglichkeiten. Aber wenn ich mit dem Argument komme, &quot;dann muss sie bis dahin eben kreativ was anderes machen&quot;, dann bräuchte ich die Figuren ihr gar nicht schenken, denn dann würde das Argument auch darüber hinaus gelten. 
Wieso soll ich sie ihr dann nicht JETZT schenken? Den Geldwert versteht sie noch nicht, daher ist es mein Ermessen, wie oft ich 5-15€ ausgebe. Für sie ist es eine heißgeliebte Figur. Sie ist dadurch glücklich. (Und nein, ich erkaufe mir damit nicht ihre Liebe. Ich verbringe viel Zeit damit, mit ihr zusammen mit ihren Figure zu spielen, weil das einfach ihre Welt ist und sie es liebt, mit mir oder dem Papa zusammen mit diesen Figuren Geschichten nachzuspielen und sich Abenteuer auszudenken). 

Ich erkläre ihr inzwischen den Zusammenhang zwischen arbeiten gehen, Geld verdienen und Geld ausgeben. Zum Teil hat sie das schon verstanden. 
Ich denke, wenn ich ihr beibringe, dass man mit guter Arbeit sein Geld verdient und damit dann machen kann, was man möchte und worüber man sich freut, dann ist das viel wert. Statt ihr soviel zu versagen. 
Ich möchte ihr als Grenze beibringen, dass man kein Geld ausgibt, das man nicht hat. Aber Geld das man hat, das darf man auch ausgeben. Jetzt. Sofort. Wenn man möchte. 
(Dass man fürs Alter anlegen soll, das bringe ich ihr auch bei, aber nicht mit 4 ;-) Und ja, das tun wir auch. Wir geben nicht alles aus...) 

Ich denke also, dass es für deine Kinder nicht gut ist, wenn du sie ZU sparsam erziehst, aber das mache ich nur an meiner eigenen Erfahrung aus und ich verurteile dich auch nicht dafür. Wie in allem bei Erziehung gibt es hier kein absolutes Richtig und Falsch, es gibt nur Erfahrungen, Meinungen und Gefühle. Und Kommunikation. Wenn dein Kind dir also kommuniziert, WIE sehr sie sich etwas wünscht, vielleicht kannst du dann auf sie zugehen und ihr ab und zu auch mal einfach so einen Wunsch erfüllen. Wenn dir 50 € zu teuer sind, dann vielleicht etwas anderes. Oder eben auch nichts - so, wie es sich für dich als das Beste anfühlt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde das Thema sehr spannend und habe neulich auch mit meinem mann darüber gesprochen, weil es dieses jahr an Weihnachten bei uns etwas ausartete, weil großeltern &amp; Co dann noch dies und das und jenes&#8230; Nun ja, am Ende war es einfach zuviel, die Große (gerade 4) völlig überfordert. </p>
<p>Aber generell:<br />
Ich wurde (Jahrgang 1987, geboren in der &#8222;noch DDR&#8220;) wie wohl viele meiner Generation, sehr sparsam erzogen. Meine Eltern wuchsen in der DDR auf, da war mit &#8222;alles verfügbar und haben&#8220; nicht viel los, im Gegenteil, man musste um Vieles kämpfen, feilschen, tauschen und lange laaange sparen. Das haben sie an Werten an mich weitergegeben.<br />
Genau wie du sagst: Keine teure Kleidung, Geschenke nicht außer der Reihe, zu den Anlässen dann auch Fahrrad, Möbel, oder zum Beispiel mal eine teure Winterjacke. Ich habe es gehasst!<br />
Ich habe es gehasst, zu warten. Andere Kinder fuhren im Sommer Fahrrad, ich musste bis Weihnachten warten. Andere Kinder bekamen Spielzeug zu Weihnachten, ich hatte mein &#8222;kontingent&#8220; für eine teure Winterjacke vergeben. Andere bekamen im Sommer Dinge, ich habe aber vor Weihnachten Geburtstag und bekam immer nur im Dezember etwas und eine winzi-Kleinigkeit zu Ostern. Ich habe dadurch nicht gelernt, mich dann umso mehr zu freuen. ich habe gelernt, das Warten darauf zu hassen.<br />
Es war halt so, ich hab es hingenommen, aber heute&#8230;. </p>
<p>Heute bin ich das ganze Gegenteil. Wenn mir etwas gefällt, dann kaufe ich es. jetzt. Sofort. Natürlich nie auf Kredit, sondern nur, wenn ich das Geld dafür auch habe, aber meistens ist das so.<br />
Ich musste immer für alles sparen und warten, ich habe nie die Freuden des &#8222;Ja, das kannst du haben&#8220; erlebt. Die gönne ich mir heute.<br />
Ich habe kreative Hobbys, und wenn ich neues Bastelmaterial brauche (ja, das kann teuer sein ^^), dann kaufe ich es. Jetzt. Sofort. </p>
<p>Ich verstehe, dass viele denken, ihre Kinder müssten lernen, auch mal auf etwas zu warten und zu sparen. das ist grundsätzlich richtig. Aber es schließt ja nicht aus, dass man auch die Freuden des &#8222;Oh, das gefällt mir so &#8211; danke, dass ich es gleich bekommen habe&#8220; kennen zu lernen. Und auch wenn dabei mal rumkommt, dass die Freude schnell verpufft, dann kann man ja darüber reden. Dann lernt das Kind auch, dass spontane Freude manchmal schnell vergeht und es sich lohnt, über etwas nachzudenken und zu warten, ob man es am nächsten Tag (in der nächsten Woche, &#8230;) immer noch genauso sehr möchte. </p>
<p>Meine Tochter liebt eine bestimmte Art Spielfigur. Sie spielt so gern damit und deshalb bekommt sie ab und zu außer der Reihe eine davon. Der Preis ist verschieden zwischen 5 und 15 €, aber darauf schaue ich nicht. Ich weiß, sie freut sich JETZT darüber, sie spielt JETZT gern damit. Soll sie bis Ende des Jahres warten und solange was anderes tun? Klar, gibt es viele andere Spielmöglichkeiten. Aber wenn ich mit dem Argument komme, &#8222;dann muss sie bis dahin eben kreativ was anderes machen&#8220;, dann bräuchte ich die Figuren ihr gar nicht schenken, denn dann würde das Argument auch darüber hinaus gelten.<br />
Wieso soll ich sie ihr dann nicht JETZT schenken? Den Geldwert versteht sie noch nicht, daher ist es mein Ermessen, wie oft ich 5-15€ ausgebe. Für sie ist es eine heißgeliebte Figur. Sie ist dadurch glücklich. (Und nein, ich erkaufe mir damit nicht ihre Liebe. Ich verbringe viel Zeit damit, mit ihr zusammen mit ihren Figure zu spielen, weil das einfach ihre Welt ist und sie es liebt, mit mir oder dem Papa zusammen mit diesen Figuren Geschichten nachzuspielen und sich Abenteuer auszudenken). </p>
<p>Ich erkläre ihr inzwischen den Zusammenhang zwischen arbeiten gehen, Geld verdienen und Geld ausgeben. Zum Teil hat sie das schon verstanden.<br />
Ich denke, wenn ich ihr beibringe, dass man mit guter Arbeit sein Geld verdient und damit dann machen kann, was man möchte und worüber man sich freut, dann ist das viel wert. Statt ihr soviel zu versagen.<br />
Ich möchte ihr als Grenze beibringen, dass man kein Geld ausgibt, das man nicht hat. Aber Geld das man hat, das darf man auch ausgeben. Jetzt. Sofort. Wenn man möchte.<br />
(Dass man fürs Alter anlegen soll, das bringe ich ihr auch bei, aber nicht mit 4 😉 Und ja, das tun wir auch. Wir geben nicht alles aus&#8230;) </p>
<p>Ich denke also, dass es für deine Kinder nicht gut ist, wenn du sie ZU sparsam erziehst, aber das mache ich nur an meiner eigenen Erfahrung aus und ich verurteile dich auch nicht dafür. Wie in allem bei Erziehung gibt es hier kein absolutes Richtig und Falsch, es gibt nur Erfahrungen, Meinungen und Gefühle. Und Kommunikation. Wenn dein Kind dir also kommuniziert, WIE sehr sie sich etwas wünscht, vielleicht kannst du dann auf sie zugehen und ihr ab und zu auch mal einfach so einen Wunsch erfüllen. Wenn dir 50 € zu teuer sind, dann vielleicht etwas anderes. Oder eben auch nichts &#8211; so, wie es sich für dich als das Beste anfühlt.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Claudia		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-552</link>

		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2016 07:46:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.kiko-slevents.de/?p=2207#comment-552</guid>

					<description><![CDATA[Ganz schwieriges Thema. Vorneweg: 50 Euro sind keine Kleinigkeit zwischendurch und fallen in die Rubrik Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Bei meinen Schwiegereltern haben die Kinder eine Sparbüchse, weil ich es untersagt habe, das sie zusätzlich zum von uns gezahlten, altersgemäßen Taschengeld noch Geld &quot;frei verfügbar&quot; von der Oma dazu bekommen. Seitdem sparen sie es dort. Se dürfen aber nicht frei entscheiden, wie sie es ausgeben, weil es eben nicht &quot;frei verfügbar&quot; ist. Sie durften sich aber schon einmal etwas großes zwischendurch davon kaufen, eine WII U, dazu mussten sie sich dann noch von Fahrzeugen trennen und Spielzeug verkaufen, um auch etwas dafür abzugeben.
Sobald die Kinder größer werden, wird es sehr schwierig, sie von bestimmten Dingen auszuschließen. Mein Sohn (10 J.) hat Kinder in der Klasse, die IMMER das neueste Nationalmannschafts-Trikot haben, immer die neuesten Nike-Air usw.
Als er nun im Herbst neue Schuhe gebraucht hat, wollte auch er nur zu Footlocker und auch nur die Nike Air haben gepasst. Überraschung. Damit kann ich aber leben - sie sind vielleicht zwanzig bis dreissig Euro teurer als ein &quot;normaler&quot; Markenschuh, er hat außer über Limango gekauften Kamiks. die er zwei Jahre trägt keine anderen Schuhe für die Saison und Oma hat sie eh gesponsort. Im Kindergarten ist das echt alles noch total einfach, mein Kleiner trägt begeistert die Hoodies vom Bruder und vor allem die von dessen Kumpel auf, ob die Hose Löcher hat oder was auch immer ist total egal... seine Lieblingsschuhe sind von der Decathlon Hausmarke und ich seh noch keine große Entwicklung in eine anspruchsvollere Richtung. Ab dem Gymnasium ging es bei dem Großen dann aber los. Ein neues Fahrrad musste her (größenmäßig tatsächlich, aber nun gab es Wünsche nach Marke und Style). Er hat dann das gewünschte Rad bekommen, aber natürlich gebraucht gekauft. Ich frage mich immer noch, wer einem Zehnjährigen ein Fahrrad für 700 Euro kauft?? Es passten (wieder Überraschung ;-) ) nur die Tennisschuhe, die auch der beste Spieler aus der Tennisgruppe hat, zum Handballtraining musste ein Handball-Rucksack sein und ein Trikot-Satz, normale Sportkleidung ging nicht mehr. Sowas gibt es dann aber am Team-Tag mit 40% Rabatt gekauft im Sportgeschäft und dann als Geburtstagsgeschenk. 
Insgesamt bin ich begeisterte Outlet-Käuferin und dem Konsum durchaus zugetan - einer muss unsere Wirtschaft ja retten ;-) Mein Mann findet, die Kinder bekommen zu viel und man müsste ihnen das anders beibringen, ist aber selbst jemand, der Wünsche quasi zeitgleich erfüllt für sich selbst - Wasser predigen und Wein trinken quasi ;-)
In meinem Elternhaus war Geld knapp, aber ausreichend. Meine Eltern haben sich selten etwas gegönnt, für meine Bedürfnisse wurde aber immer gesorgt. Auch Markenkleidung gab es durchaus. Meine Mutter ist eine sorgfältige Haushaltsbuchführerin mit genauem Überblick über ihre Finanzen. Weder meiner Schwester noch mir konnte sie dies mitgeben. Meine Nichte hingegen ist wieder ganz ähnlich in finanziellen Dingen gestrickt wie die Oma. Insgesamt bin ich der Meinung, jeder sollte es halten wie er will und kann. Man weiß es eh nie, was die Kinder daraus für ihr Leben mitnehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ganz schwieriges Thema. Vorneweg: 50 Euro sind keine Kleinigkeit zwischendurch und fallen in die Rubrik Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Bei meinen Schwiegereltern haben die Kinder eine Sparbüchse, weil ich es untersagt habe, das sie zusätzlich zum von uns gezahlten, altersgemäßen Taschengeld noch Geld &#8222;frei verfügbar&#8220; von der Oma dazu bekommen. Seitdem sparen sie es dort. Se dürfen aber nicht frei entscheiden, wie sie es ausgeben, weil es eben nicht &#8222;frei verfügbar&#8220; ist. Sie durften sich aber schon einmal etwas großes zwischendurch davon kaufen, eine WII U, dazu mussten sie sich dann noch von Fahrzeugen trennen und Spielzeug verkaufen, um auch etwas dafür abzugeben.<br />
Sobald die Kinder größer werden, wird es sehr schwierig, sie von bestimmten Dingen auszuschließen. Mein Sohn (10 J.) hat Kinder in der Klasse, die IMMER das neueste Nationalmannschafts-Trikot haben, immer die neuesten Nike-Air usw.<br />
Als er nun im Herbst neue Schuhe gebraucht hat, wollte auch er nur zu Footlocker und auch nur die Nike Air haben gepasst. Überraschung. Damit kann ich aber leben &#8211; sie sind vielleicht zwanzig bis dreissig Euro teurer als ein &#8222;normaler&#8220; Markenschuh, er hat außer über Limango gekauften Kamiks. die er zwei Jahre trägt keine anderen Schuhe für die Saison und Oma hat sie eh gesponsort. Im Kindergarten ist das echt alles noch total einfach, mein Kleiner trägt begeistert die Hoodies vom Bruder und vor allem die von dessen Kumpel auf, ob die Hose Löcher hat oder was auch immer ist total egal&#8230; seine Lieblingsschuhe sind von der Decathlon Hausmarke und ich seh noch keine große Entwicklung in eine anspruchsvollere Richtung. Ab dem Gymnasium ging es bei dem Großen dann aber los. Ein neues Fahrrad musste her (größenmäßig tatsächlich, aber nun gab es Wünsche nach Marke und Style). Er hat dann das gewünschte Rad bekommen, aber natürlich gebraucht gekauft. Ich frage mich immer noch, wer einem Zehnjährigen ein Fahrrad für 700 Euro kauft?? Es passten (wieder Überraschung 😉 ) nur die Tennisschuhe, die auch der beste Spieler aus der Tennisgruppe hat, zum Handballtraining musste ein Handball-Rucksack sein und ein Trikot-Satz, normale Sportkleidung ging nicht mehr. Sowas gibt es dann aber am Team-Tag mit 40% Rabatt gekauft im Sportgeschäft und dann als Geburtstagsgeschenk.<br />
Insgesamt bin ich begeisterte Outlet-Käuferin und dem Konsum durchaus zugetan &#8211; einer muss unsere Wirtschaft ja retten 😉 Mein Mann findet, die Kinder bekommen zu viel und man müsste ihnen das anders beibringen, ist aber selbst jemand, der Wünsche quasi zeitgleich erfüllt für sich selbst &#8211; Wasser predigen und Wein trinken quasi 😉<br />
In meinem Elternhaus war Geld knapp, aber ausreichend. Meine Eltern haben sich selten etwas gegönnt, für meine Bedürfnisse wurde aber immer gesorgt. Auch Markenkleidung gab es durchaus. Meine Mutter ist eine sorgfältige Haushaltsbuchführerin mit genauem Überblick über ihre Finanzen. Weder meiner Schwester noch mir konnte sie dies mitgeben. Meine Nichte hingegen ist wieder ganz ähnlich in finanziellen Dingen gestrickt wie die Oma. Insgesamt bin ich der Meinung, jeder sollte es halten wie er will und kann. Man weiß es eh nie, was die Kinder daraus für ihr Leben mitnehmen.</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Simone		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-551</link>

		<dc:creator><![CDATA[Simone]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 13:56:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.kiko-slevents.de/?p=2207#comment-551</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-547&quot;&gt;Leaphelina&lt;/a&gt;.

Hallo Lea,
nein ich fühle mich nicht angegriffen! :-) Ich finde es sehr interessant was du schreibst. 
Ja, ich bin so aufgewachsen und ich finde es im Nachhinein goldrichtig so groß geworden zu sein. Mein Mann ist ähnlich und schätzt es sehr wie sparsam ich bin. Wir könnten uns das ohne weiteres alles auch in Marken und Mengen leisten, aber ich sehe eben nicht ein für eine Marke so viel Geld auszugeben, denn der Preis für viele Sachen hat oft dann doch nichts mit der Qualität zu tun. Ob eine Jeans von Esprit oder von Lagerfeld ist, sagt ja nichts über die Qualität aus und wenn ich sehe zu welchen Bedingungen die hergestellt werden und zu welchem Preis sie dann im Outlet sind, schlage ich eben erst im Outlet zu!
Liebe Grüße 
Simone]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-547">Leaphelina</a>.</p>
<p>Hallo Lea,<br />
nein ich fühle mich nicht angegriffen! 🙂 Ich finde es sehr interessant was du schreibst.<br />
Ja, ich bin so aufgewachsen und ich finde es im Nachhinein goldrichtig so groß geworden zu sein. Mein Mann ist ähnlich und schätzt es sehr wie sparsam ich bin. Wir könnten uns das ohne weiteres alles auch in Marken und Mengen leisten, aber ich sehe eben nicht ein für eine Marke so viel Geld auszugeben, denn der Preis für viele Sachen hat oft dann doch nichts mit der Qualität zu tun. Ob eine Jeans von Esprit oder von Lagerfeld ist, sagt ja nichts über die Qualität aus und wenn ich sehe zu welchen Bedingungen die hergestellt werden und zu welchem Preis sie dann im Outlet sind, schlage ich eben erst im Outlet zu!<br />
Liebe Grüße<br />
Simone</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: bg68		</title>
		<link>https://meinlebenals.de/2016/01/25/ich-bin-schlecht-fuer-die-wirtschaft-ich-spar-schwein-ich-geizige-rabenmutter/#comment-550</link>

		<dc:creator><![CDATA[bg68]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2016 13:37:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://blog.kiko-slevents.de/?p=2207#comment-550</guid>

					<description><![CDATA[Also bei uns gab und gibt es auch mal etwas zwischendurch, aber auch nicht für 50 €. Früher im Kleinkindalter war das eher selten, wenn ich jetzt so darüber nachdenke. Jetzt sind es hauptsächlich Bücher (weil die Bücherei bei uns schon fast &quot;leergelesen&quot; ist) oder vielleicht auch mal was bei iTunes oder irgendwelche Taler bei einem Spiel auf dem Tablet. Aber unsere Tochter (fast 13) hat das noch nie so verlangt. Sie sagt immer zuerst, dass sie das selbst von ihrem Taschengeld zahlt. Und manchmal schenke ich es ihr einfach, weil ich Lust dazu habe. Und das finde ich auch legitim. Ich freue mich auch, wenn ich etwas geschenkt bekomme.

Sie leitet daraus aber keinerlei Ansprüche ab, was mir zeigt, dass das nicht so viel schief gelaufen sein kann.

Und beim Taschengeld habe ich mich noch nie eingemischt. Sie entscheidet schon immer alleine, wofür sie das Geld ausgibt. Finde ich auch wichtig, weil die Kindern nur so lernen, wie man mit Geld umgeht. Und ich lasse mir ja auch nicht vorschreiben, wofür ich mein Geld ausgebe.

Einzig zum Nachdenken rege ich an, wenn sie  - für meine Begriffe - etwas völlig Unsinniges kaufen möchte, aber sie allein entscheidet. Und es waren auch schon absolute Fehlkäufe darunter, weshalb sie jetzt auch immer ganz genau überlegt, was sie kauft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also bei uns gab und gibt es auch mal etwas zwischendurch, aber auch nicht für 50 €. Früher im Kleinkindalter war das eher selten, wenn ich jetzt so darüber nachdenke. Jetzt sind es hauptsächlich Bücher (weil die Bücherei bei uns schon fast &#8222;leergelesen&#8220; ist) oder vielleicht auch mal was bei iTunes oder irgendwelche Taler bei einem Spiel auf dem Tablet. Aber unsere Tochter (fast 13) hat das noch nie so verlangt. Sie sagt immer zuerst, dass sie das selbst von ihrem Taschengeld zahlt. Und manchmal schenke ich es ihr einfach, weil ich Lust dazu habe. Und das finde ich auch legitim. Ich freue mich auch, wenn ich etwas geschenkt bekomme.</p>
<p>Sie leitet daraus aber keinerlei Ansprüche ab, was mir zeigt, dass das nicht so viel schief gelaufen sein kann.</p>
<p>Und beim Taschengeld habe ich mich noch nie eingemischt. Sie entscheidet schon immer alleine, wofür sie das Geld ausgibt. Finde ich auch wichtig, weil die Kindern nur so lernen, wie man mit Geld umgeht. Und ich lasse mir ja auch nicht vorschreiben, wofür ich mein Geld ausgebe.</p>
<p>Einzig zum Nachdenken rege ich an, wenn sie  &#8211; für meine Begriffe &#8211; etwas völlig Unsinniges kaufen möchte, aber sie allein entscheidet. Und es waren auch schon absolute Fehlkäufe darunter, weshalb sie jetzt auch immer ganz genau überlegt, was sie kauft.</p>
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